Liebe Hundefans,
viele von Euch haben sicher mein Thema über die Straßenhunde in Kathmandu gesehen. Ich kenne mich mit Hunden nicht wirklich gut aus, nie einen gehabt, nur zwei Katzen, und da sind die Ernährungsbedürfnisse ja schon ziemlich anders.
Die Hunde in der Auffangstation bekommen größtenteils Reis und Huhn (Köpfe und Füße, also die Abfälle, was anderes ist einfach zu teuer). Die gesunden Hunde scheinen das super zu verkraften, aber ich denke, für die kranken sollte irgendwie etwas nahrhafteres her, am besten natürlich für alle. Außerdem frage ich mich, wie man Trockenfutter und auch Dosenfutter selber herstellen könnte - hier in Nepal gibt es keine Futtermittelproduzenten, alles wird importiert und ist wirklich schweineteuer! Könnte man eine kleine Produktion aufbauen, könnte der Verein vielleicht eine stetige Einnahmequelle erzeugen und außerdem auch die Hunde dort besser versorgen.
Rindfleisch gibt es hier nur sehr, sehr teuer, da in Nepal keine Rinder geschlachtet werden dürfen, es gibt allerdings sehr günstig Wasserbüffel. Huhn und Schwein bekommt man auch überall. Kann mir einer von Euch sagen, wie die Zusammensetzung sein sollte? Fleisch - Kohlenhydrate - Gemüse? Was habt Ihr für Ideen, wie man Trockenfutter herstellen könnte? Ich könnte mir ja vorstellen, aus allem eine Mischung herzustellen, es zu pürieren, kleine Pellets zu formen und diese dann im Ofen zu garen und zu trocknen.
Außerdem bin ich an guten Rezepten für Hundekekse interessiert - haben jetzt samstags einen Stand auf dem Wochenmarkt, wo wir ein bisschen Werbung machen. Für den letzten habe ich Hundekekse aus Reisflocken, Thunfisch, Eiern, ganz bisschen Weizenmehl und einem Schuss Olivenöl gemacht, die bei den Hunden auch super angekommen sind - ich hoffe, sie waren auch halbwegs gesund (oder zumindest nicht krankmachend - sie sollten ja auch nur ein Leckerli sein)?!
Viele Grüße vom Himalaya,
Viktoria