Der Alaskan Klee Kai – intelligent, anpassungsfähig und familienfreundlich

Der Alaskan Klee Kai hat Ähnlichkeit mit dem Alaskan Husky und dem Spitz


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Der Alaskan Klee Kai ist mit dem Husky und dem Spitz verwandt

©Hyrel at en.wikipedia

Der Alaskan Klee Kai – kurz Klee Kai oder auch AKK – ähnelt optisch einem Alaskan Husky und im weitesten Sinne auch einem Spitz. Dieser aus den Vereinigten Staaten von Amerika stammende, recht kleine Hund trat erst sehr spät in Erscheinung und ist bei uns in Deutschland noch recht selten vertreten.

Geschichte und Herkunft

    Steckbrief Alaskan Klee Kai

  • Ursprungsland: Amerika
  • Standardnummer: k.A.
  • Widerristhöhe: 33 – 42 cm
  • Gewicht: 4 bis 10 kg
  • Verwendung: Begleithund
  • FCI-Gruppe : nicht von der FCI anerkannt

Bei dem Alaskan Klee Kai handelt es sich um eine Hunderasse mit einer sehr kurzen Geschichte. Erst im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts entstand im fernen Alaska diese Rasse. Linda S. Spurlin entwickelte mit ihrer Familie aus dem Siberian und dem Alaskan Huskie zusammen mit dem belgischen Schipperke und dem American Escimo Dog diesen heute als Alaskan Klee Kai bekannten Hund. Den gegenwärtig existierenden Namen bekamen die Hunde jedoch erst 2002 zugeschrieben, nachdem man zuvor zwischen Alaskan Klee Kai und Klee Kai unterschied. Während der amerikanische Rare Breed Verband (ARBA) sowie der United Kennel Club (UKC) diese Rasse bereits 1995 beziehungsweise 1997 anerkannten, ist dieser Hund bei uns noch relativ unbekannt und lebt nach wie vor ohne FCI-Anerkennung.

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Erscheinungsbild

Der auch als Klee Kai oder AKK bezeichnete kleine Rassehund wurde bislang noch nicht – wie bereits erwähnt – vom größten kynologischen Dachverband, dem Fédération Cynologique Internationale (kurz FCI), anerkannt. Diese Rasse tritt in drei Größenvarianten in Erscheinung: Standard, Toy und Miniatur. Bei einer Widerristhöhe von 38 bis 42 cm bringt die Standard-Version rund 10 kg auf die Waage. Der Miniatur-Klee-Kai wiegt bei einer Größe von 33 bis 39 cm lediglich um die 7 kg. Maximal 4,3 kg kann der Toy bei einer Höhe von maximal 33 cm vorweisen. Die Fellfarbe variiert, wobei jedoch stets weiß vertreten ist. Die gängigsten Schattierungen sind schwarz-weiß, rot-weiß sowie grau-weiß. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Felltypen: Die meisten Klee Kais tragen kurzes Haar – mit Ausnahme des Schwanzes -, es gibt jedoch auch solche mit vollerem Haar. Um sich gut vor Kälte und Hitze schützen zu können, besteht das Fellkleid in jedem Fall aus einer unteren Schicht mit weichem, kurzem Fell sowie dem Deckhaar. Vom Husky unterscheidet sich der Alaskan Klee Kai in erster Linie durch seine Ohren, die größer sind, sowie durch die höher angesetzte Taille. Diese Rasse hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 14 Jahren.

Wesen und Charakter des Alaskan Klee Kai


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Der Alaskan Klee Kai kann auch in einer kleineren Wohnung gehalten werden.

© Pauxcide at en.wikipedia

Der Alaskan Klee Kai kann als sehr intelligenter, vorwitziger und aktiver aber auch anpassungsfähiger und treuer Hund beschrieben werden. Aufgrund seiner hohen Auffassungsgabe und seiner Bereitschaft zu lernen, sollte er unbedingt gefordert werden. Dabei bietet sich Hundesport wie etwa Agility ganz besonders an. Er ist sowohl als Wach- und Begleit- als auch als Familienhund geeignet. Während der Alaskan Klee Kai sich seinem Besitzer und dessen Familie gegenüber stets freundlich und angepasst verhält, ist er Fremden gegenüber in der Regel zunächst erst einmal zurückhaltend. Zwar ist er ein Familienhund, sollte jedoch nie alleine mit kleineren Kindern gelassen werden, da er unsanftere Behandlungen nicht unbedingt gelassen hinnimmt. Wichtig jedoch ist ihm auf jeden Fall der Umgang mit Menschen sowie mit Artgenossen. Bei der gemeinsamen Haltung mit anderen Tieren sollte man bedenken, dass der Alaskan Klee Kai einen ausgeprägten Beutetrieb besitzt, was für diese Stress bedeuten kann.

Auslauf/Pflege

Schon alleine wegen seiner Größe kann man einen Alaskan Klee Kai durchaus auch in einer kleineren Wohnung halten. Wichtig jedoch sind regelmäßige Spaziergänge und Anforderungen, damit man dem Temperament, der Ausdauer und der Intelligenz des Hundes gerecht wird. Fehlen ihm Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten, so kommt es zu Anspannung und Nervosität, was schnell in unangepasste Verhaltensweisen umschlagen kann. Was die Fellpflege anbelangt, so ist diese recht unkompliziert und zeitsparend. Der ziemlich pflegeleichte Alaskan Klee Kai ist ein sehr sauberes Tier, das in der Regel Pfützen sowie Dreck meidet.Etwa zweimal pro Jahr wechselt er sein Fell. Gerade in dieser Zeit sollte er regelmäßig gebürstet werden.

Sonstiges

Für seine sehr kleine Größe ist der Alaskan Klee Kai auffallend robust, was genetische Defekte und Krankheiten anbelangt.