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Der Deutsche Schäferhund – auf der Beliebtheitsskala ganz oben

Ein Schäferhund bedeutet Treue, Anhänglichkeit und Klugheit pur


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Deutscher Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund zählt mit zu den beliebtesten Hunderassen weltweit. Er ist nicht nur ein zuverlässiger Familienhund sondern auch ein vielseitig einsetzbarer Gebrauchshund.

Geschichte und Herkunft

Der Ursprung des Deutschen Schäferhundes geht auf kurz- beziehungsweise stockhaarige Hütehunde in Deutschland zurück, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts auch im restlichen Europa zu finden waren, wo sich jeweils ebenfalls eine eigene Hunderasse herausbildete. Neben dem Hüten wurden sie gleichzeitig auch zum Wachen eingesetzt. Will man die Herkunft präzisieren, so kann man sagen, dass sie hauptsächlich auf die Schläge aus Württemberg und Thüringen zurückzuführen ist. Ein erster Hunderasse standard entstand 1891, in dem Max von Stephanitz die Hunderasse in drei Klassen dividierte: lang-, rau- und glatthaarige Schäferhunde. Er war es auch, der als Präsident des ersten Vereins für Deutsche Schäferhunde – mit Gründung im Jahre 1899 – fungierte. Erster eingetragener Hund im Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde war der von Stephanitz 1898 gekaufte Hütehund. 1929 verbot die Commenwealth Regierung die Einfuhr des Deutschen Schäferhundes, da sie Angst davor hatte, dass sich dieser mit dem Australischen Dingo vermischen könne. Erst im Jahre 1974 wurde dieses Gesetz wieder aufgehoben. Im 1. Weltkrieg kamen nahezu 30.000 Deutsche Schäferhunde an der Front zum Einsatz, und im Dritten Reich war der Besitz eines solchen Hundes beinahe Mode. Selbst in Konzentrationslagern brachte man den Deutschen Schäferhund zum Einsatz. Weltweit wurde diese Hunderasse – mit rund 200.000 Exemplaren – im 2. Weltkrieg eingesetzt. Aufgrund der antideutschen Einstellung Großbritanniens nannte man den Deutschen Schäferhund bis ins Jahr 1977 hinein „Alsatian“. Bei der Namensgebung für einen Schäferhund kann übrigens auch unser Namensverzeichnis für Hundenamen helfen. Hier finden Sie eine ganze Reihe besonderer und ausgefallener Namen für Ihren Vierbeiner.

Video zur Rasse des Deutschen Schäferhund

Erscheinungsbild

Der Deutsche Schäferhund wird in die Gruppe 1 der Hüte- und Treibhunde eingeordnet. Dort zählt er zu den Schäferhunden und wird der Sektion 1 zugerechnet. Er trägt die Standardnummer 166. Mit einer Widerristhöhe von 55-65cm sowie einem Gewicht von bis zu rund 40kg zählt der Deutsche Schäferhund zu den Hunden, die aufgrund ihrer imposanten Erscheinung so manchem Menschen Respekt einflößt. Er hat spitze Stehohren, die aufrecht nach vorne getragen werden. Die dunklen Augen liegen etwas schräg. Die Schnauze ist gestreckt. Lediglich schwarze Nasen sind zulässig. Die buschige Rute hängt herab. Das Fell des Deutschen Schäferhundes ist schwarz, grau oder rotgelb, wobei es sowohl einfarbig als auch mit unterschiedlichen Abzeichen versehen sein kann. Weiße Schäferhunde gehören einer eigenen Hunderasse an. Beim Fell des Deutschen Schäferhundes handelt es sich um Stockhaar mit dichter Unterwolle sowie fest anliegendem, geradem Deckhaar. Auch Langstockhaartypen wurden in den Standard aufgenommen werden. Das Fell ist extrem wetterbeständig. Der Deutsche Schäferhund hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 12-13 Jahren.

Wesen und Charakter des Deutschen Schäferhundes


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Deutscher Schäferhund Hunderasse

Es handelt sich hierbei um einen sehr selbstbewussten, robusten, belastbaren sowie aufmerksamen Hund. Ferner kann man ihm die Eigenschaften Treue, Anhänglichkeit und Klugheit zuordnen. Aufgrund seiner Führigkeit sowie seiner Intelligenz wie auch seiner Wachsamkeit und Arbeitsbereitschaft kann der Deutsche Schäferhund vielseitig eingesetzt werden. Er wird sowohl als Hüte- als auch als Schutz- beziehungsweise Wachhund verwandt. Seinen Einsatz findet er bei der Polizei ebenso wie bei unterschiedlichen Rettungsdiensten. Als Fährtenhund ist er ebenso gut brauchbar wie als Blindenführer und Rettungshund. Aber auch als Familienhund ist er geeignet, wobei man ihn nicht unbedingt alleine mit kleinen Kindern lassen sollte. Ferner ist er ein ausdauernder Sportler, der dankbar ist für jegliche Bewegung. Ein Sport wie Agility ist die ideale Übungsform für geistige wie auch körperliche Fitness des Vierbeiners. Der Deutsche Schäferhund ist lernwillig, braucht aber wegen seines großen Selbstbewusstseins eine starke Hand, sprich eine sehr konsequente Hundeerziehung. Er lässt sich gut mit Artgenossen sozialisieren. Hitze liebt er weniger, er bevorzugt kühlere Temperaturen. Auch ist er nicht selten anfällig gegenüber Allergien sowie Gelenkproblemen. Die wohl bekannteste Schwachstelle dieser Hunderasse sind Hüften und Ellenbogen, denn Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie treten gehäuft auf. Wer einen Hund kaufen will, sollte den Schäferhund Hundezüchter daher auch gezielt auf diese Schwachpunkte hin ansprechen, bzw. sich bestätigen lassen, das die Zucht über mehrere Generationen frei von eben diesen genetisch bedingten Defekten ist.

Deutscher Schäferhund

Preis: EUR 19,90

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68 ab EUR 19,90

Auslauf/Pflege

Da der Deutsche Schäferhund ein sehr aktiver Hund ist, benötigt er entsprechend viele und regelmäßige Bewegung, um ein ausgeglichener, friedfertiger Vertreter seiner Hunderasse zu sein. Sein Fell ist pflegeleicht, gelegentliches Bürsten genügt. Allerdings muss man feststellen, dass er trotz des kurzen Felles zum Haaren neigt. Ob das Futter das richtige Hundefutter für den Schäferhund ist, erkennt man, wie bei fast allen Rassen, auch am Glanz des Fells. Selbstverständlich sollte man seinen Hund regelmäßig entwurmen, impfen und untersuchen lassen.

Schäferhunde in Not

Da der Deutsche Schäferhund zu den beliebtesten Rassen überhaupt gehört, geraten daher auch besonders viele Schäferhunde in Not. Es ist deshalb in jedem Fall angesagt, einmal die nächstliegenden Tierheime zu besuchen. Die Chancen, einen gesunden Schäferhund aus dem Tierheim zu bekommen, stehen bei dieser Rasse besonders gut. Gute Chancen bestehen auch,  einen hübschen Schäferhund Welpen in Not zu finden. Wenn es sich um einen erwachsenen Schäferhund handelt, sollte man zunächst genau prüfen, wie gut der Hund sozialisiert ist, bzw. welche Probleme auftauchen können. Hierzu gibt das Tierheim gerne bereitwillig Auskunft. Mancher erwachsene Schäferhund kann bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten durch ein paar Stunden beim Hundetrainer sicher erfolgreich resozialisiert werden.

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