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Der Eurasier – Aus 3 mach 1

Auch als Familienhund gut geeignet – der Eurasier ist selbstbewusst, ruhig und ausgeglichen


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Der Eurasier ist ein Hund, welcher durch die Kreuzung verschiedener Hunderassen deren positive Eigenschaften in sich vereint. Dabei handelt es sich um eine relativ neue Hunderasse mit einer eigenständigen Persönlichkeit.

Geschichte und Herkunft

Die Entstehungsgeschichte der Eurasier ist recht kurz. Diese Hunderasse hat ihre Wiege im Jahr 1960. Vater des Eurasiers ist Julius Wipfel, der gemeinsam mit ein paar anderen Leuten beschloss, einen Familienhund besonderer Art zu züchten. Zunächst kreuzten sie den Chow-Chow mit dem Wolfsspitz. Dieses Ergebnis bekam den Namen „Wolf-Chow“. Zwölf Jahre später fand die Einkreuzung des sibirischen Samojeden statt, und der Eurasier – dessen Hunderasse 1973 von VDH und FCI anerkannt wurde – ward geboren. Wer  einen Hund kaufen möchte,  findet heute auch in Deutschland einige Eurasier Hundezüchter.

Eurasier - Heute

Preis:

4.8 von 5 Sternen (13 Bewertungen)

6 ab

Erscheinungsbild

Der Eurasier ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse mit der Standard-Nummer 291. Er wird der Gruppe 5 – Spitze und Hunde vom Urtyp – sowie der Sektion 5 – asiatische Spitze und Verwandte – zugeordnet. Der – trotz des Namens – aus Deutschland kommende Eurasier hat eine vorgeschriebene Größe von 48 bis 60 cm bei einem Gewicht von etwa 18 bis 32 kg. Dabei erreicht er ein Lebensalter von 12 bis 14 Jahren; viele von ihnen werden sogar noch älter. Das Fell dieses Hundes ist mittellang und liegt lose an; er besitzt eine dichte Unterwolle. Was die Farbe anbelangt, so sind nahezu alle Farben – mit Ausnahme von Reinweiß, weiß gescheckt und Leberfarbe – erlaubt. Die meisten der Eurasier sind wolfsgrau, rot, cremefarben, falb oder schwarz mit Abzeichen. Die Zunge dieses Rassehundes ist – je nach Erbanteil vom Chow-Chow – häufig blau oder blau gefleckt. Der Körper des Eurasiers ist mit seinem mittelschweren Knochenbau als harmonisch zu bezeichnen. Der Hund ist mittelgroß und hat – nicht alleine durch seinen Kopf mit den Stehohren – ein spitzartiges Aussehen.

Wesen und Charakter des Eurasier


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Bei diesem mittelgroßen Hund handelt es sich um einen äußerst selbstbewussten, ruhigen und ausgeglichenen Vertreter seiner Hunderasse , der eine vergleichsweise hohe Reizschwelle vorweist. Das alles prädestiniert ihn als Begleit- und Familienhund. Der Eurasier ist wachsam und aufmerksam, ohne dabei zu viel zu bellen. Diese Hunderasse ist zudem sehr kinderlieb. Seine Familie bewacht er dezent, Fremden gegenüber ist er zunächst zurückhaltend. Der Eurasier bedarf des engen Kontaktes zur Familie beziehungsweise zu seinen Besitzern sowie einer konsequenten Hundeerziehung, will man all seine positiven Charaktereigenschaften auch zur Geltung bringen. Keinesfalls darf er als Ketten- oder gar Zwingerhund gehalten werden. Aufgrund seines ausgeprägten Selbstbewusstseins sowie seiner eigenständigen Persönlichkeit kann er auch nicht als Gebrauchshund arbeiten. Hundesport wie Agility oder Langlauf mit seinem Besitzer hingegen sind die idealen Beschäftigungen für diese Hunderasse. Schnell wird man als Hundehalter dieser Hunderasse merken, dass sinnlos gegebene Befehle und stures Lernen dem Eurasier zuwider sind und er mit Sturheit reagiert.

Auslauf/Pflege

Die Hunderasse der Eurasier benötigt trotz ihres pflegeintensiv aussehenden Fells keinerlei besonderer Pflege. Regelmäßiges Kämmen und Bürsten mit dem entsprechenden Kamm beziehungsweise der Bürste sollten selbstverständlich sein. Was den Auslauf anbelangt, da sieht es schon ein wenig anders aus. Der verspielte und lauffreudige Eurasier sollte genügend Auslauf – sowohl im Garten als auch beim Spaziergang – haben und auch während des Gassi-Gehens beschäftigt werden, indem er schnüffeln darf, mit anderen Hunden spielen kann oder Stöckchen holt etc.

Eurasier in Not

Traurigerweise kommen auch immer wieder Eurasier in Not. Dabei ist der Eurasier keinesfalls ein sehr schwer zu erziehender Hund. Wie so oft, spielen dann noch andere Gründe dafür einen Rolle, dass ein Eurasier in Not kommt. Oft sind es Veränderungen im Lebenswandel des Hundehalters oder auch der Familie, die z.B. einen Umzug in die Stadt erfordern. Der Eurasier ist sicher kein reiner Stadthund, wenn, dann sollte schon ein Garten vorhanden sein.  Da dies oftmals aber nicht möglich ist, wird dann ein Hund in einem Tierheim abgesetzt und fristet ein trauriges Dasein, bis ihn ein lieber Mensch erlöst. Ein Besuch im Tierheim sollte eigentlich einem Gang zum Hundezüchter immer vorausgehen, um den Hunden in Not auch eine Chance zu geben.

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