Der Mops – ein alter Bekannter seit Goethe und Wilhelm Busch

Verspielt und zu Spässen aufgelegt – der Mops hat Charme und Intelligenz


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Carlin Mops Hund

Der Mops ist eine seit langer Zeit bekannte Symbolfigur. Bereits bei Wilhelm Busch trat er ebenso in Erscheinung wie bei Loriot und Goethe. In Filmen wie „Men in black“ findet er ebenso seinen Platz wie in dem berühmten Kinderlied „Ein Mops kam in die Küche…“. Heute ist er ein Modehund geworden.

Geschichte und Herkunft

Steckbrief Mops

  • Ursprungsland: China
  • Standardnummer: 253
  • Widerristhöhe: 25 – 30 cm
  • Gewicht: 6 bis 8 kg
  • Verwendung: Gesellschaftshund
  • FCI-Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde
  • Sektion 11: Kleine doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.

So ganz genau ist die Herkunft des Mops‘ nicht nachvollziehbar, man nimmt aber an, dass er aus dem Kaiserreich China stammt, wo er vor mehr als 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden gezüchtet wurde und nur den Königen als Besitz vorbehalten war. Erst im 16. Jahrhundert gelangten die Vorfahren des heutigen Mops‘ nach Europa, in die Niederlande. Von hier an war er besonders in den Salons der Damenwelt zu finden, und seine „Berühmtheit“ zog Kreise. Zahlreiche Bilder in der Malerei zeugen von seiner Beliebtheit. Dann wurde es wieder still um den Mops. Ab etwa 1918 bekam er wieder einen neuen Aufschwung, und heute ist er zu einer Art Modehund geworden. Wer einen Hund kaufen mag:  Besuchen Sie doch mal unseren Hundemarkt auf Hunde-fan.de! Vielleicht finden Sie hier Ihren Traum-Mops…

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Erscheinungsbild

Der Mops ist eine von der FCI anerkannte englische Hunderasse , die zur Gruppe 9 – Gesellschafts- und Begleithunde – mit der Sektion 11 – kleine doggenartige Hunde – zählt. Standardnummer ist die 253. Der Schädel des Mops‘ ist nahezu ohne Vertiefung dafür aber mit klar abgezeichneten Falten. Der Fang ist kurz, stumpf und nahezu quadratisch. Die Augen sind dunkel, leicht vorstehend und weisen einen sanften, ja beinahe kummervollen Blick auf. Die recht kleinen, nach vorne fallenden Ohren bilden ein so genanntes „Knopfohr“. Aber auch das „Rosenohr“ – ein kleines, fallendes Ohr, welches seitlich und nach hinten gefaltet ist, wobei die Ohrmuschel sichtbar wird – ist erlaubt.Der sehr kleine, kurze, gedrungene, einfarbige Hund hat ein glattes, kurzes sowie weich-glänzendes Fell in den Farben schwarz, silbergrau sowie in unterschiedlichen Beigenuancen. Aber auch Aprikot mit schwarzer Maske ist erlaubt. Die Grundfarbe steht in deutlichem Kontrast zu den Abzeichen. Die Abzeichen am Kopf, Stirnflecke und Muttermale an den Backen sind ebenso wie die Maske deutlich abgegrenzt und tiefschwarz. Laut Rassestandard ist ein Gewicht von 6,3 bis 8,1kg vorgesehen. Ein Mops kann bis zu 16 Jahre alt werden.

Wesen und Charakter des Mops


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Mops Hunderasse Man schreibt dem Mops viel Würde, Charme und Intelligenz zu. Zudem ist er ausgeglichen, lebhaft und unbeschwert. Sowohl Menschen wie auch anderen Haustieren gegenüber verhält sich der Mops stets freundlich und aufgeschlossen. All diese Eigenschaften lassen ihn zum idealen Begleithund werden. Dieser kleine, kompakte Hund ist keineswegs aggressiv, allerdings ist er verhältnismäßig mutig und unterschätzt nicht selten Gefahrensituationen. So kommt es schon mal vor, dass er in Beißereien verwickelt wird, da er die ihm entgegengebrachte Aggression eines anderen Hundes nicht richtig deuten kann. Seinem Herrchen passt er sich schnell und gerne an, allerdings verlangt er dafür, nicht alleine gelassen zu werden. Aufgrund seiner Friedfertigkeit kann er sehr gut mit Kindern und anderen Haustieren gemeinsam gehalten werden. Der leicht gefräßige Mops, der zu Übergewicht neigt, ist oft zu Späßen aufgelegt und spielt sehr gerne.

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Auslauf/Pflege

Zwar wirkt der Mops gedrungen und behäbig, dennoch kann er überraschend schnell und ausdauernd laufen. Allerdings sollte man darauf achten, dass er bei hohen Temperaturen nicht überfordert wird. Aufgrund seines Haarkleides ist der Mops nach einem Spaziergang selbst bei Regenwetter schnell wieder trocken und sauber. Hierzu genügt es, ihn kurz mit einem Handtuch trocken zu reiben. Das regelmäßige Bürsten tut Haut und Fell gut. Dieses pflegeleichte Tier ist nahezu in jeder Umgebung zu halten. Er baut eine sehr enge Bindung zu seiner Familie bzw. zu seinem Besitzer auf und sollte daher viel Liebe und Zeit bekommen. Seine Hundeerziehung ist nicht immer leicht, denn er neigt dazu, mit seinem treuen, süßen Hundeblick die Menschen um den Finger zu wickeln. Da er zu Übergewicht neigt, sollte man schon bei Mops Welpen unbedingt auf die richtige Fütterung und ein geeignetes Hundefutter achten. Weil der Mops aufgrund seiner kurzen Schnauze häufig Schwierigkeiten mit der Atmung hat sowie unter Verletzungen der Cornea durch permanente Reizung durch Haare der Nasenfalte erfährt, ist besonders darauf zu achten, dass er nicht noch zusätzlichen Belastungen ausgeliefert wird. Qualzuchten führen häufig zu großen Problemen bei der Geburt. Hier ist unbedingt ein Tierarzt zu Rate zu ziehen. Auch sonst empfiehlt sich eine regelmäßige Routinekontrolle sowie die vorgeschriebene Impfung.

Mops in Not

Traurigerweise kommt es auch gelegentlich vor, dass ein Mops in Not  kommt. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Jedoch ist der Mops ein Hund, der seinem Herrchen oder Frauchen auch in sich verändernden Lebenssituationen entgegenkommt, denn wegen seiner Größe kann man ihn fast überallhin mitnehmen und auch die Haltung in einer Stadtwohnung ist für den kleine Mops kein Problem. Dennoch sollte man ihm genügend Auslauf bieten.