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Rottweiler

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Der Rottweiler – ein Kraftpaket für einen Besitzer mit Verantwortung

Allgemeines

Der Rottweiler zählt zu den großen und stämmigen Hundetypen und war in früheren Zeiten als Viehtreiber- und Wachhund im Einsatz. Er ist von selbstsicherem, aufmerksamem Wesen und besitzt eine friedliche Grundstimmung. Bei nicht vorhandener oder falscher Sozialisation und Haltung kann jedoch vom Rottweiler eine Gefährdung ausgehen. Dies hat dazu geführt, dass er als „Listenhund“ geführt wird.  Listenhunde  gelten als rasse- oder zuchtbedingt aggressiv, bzw.  wird eine latente Gefährlichkeit vermutet. Rottweiler RasseDer Rottweiler ist ein treuer Kamerad für einen erfahrenen und verantwortungsvollen Hundebesitzer, der ihm seinen Platz in der Rangordnung aufzeigt. Die Rottweiler sollten früh mit anderen Hunden in Kontakt kommen. Ein Haushalt mit Kindern oder eine Umgebung mit viel Publikumsbewegung ist für die Haltung eines Rottweilers nicht empfehlenswert. Da der Rottweiler ein ausgezeichneter Wachhund mit feiner Nase ist, ist er bei Besitzern von großen Anwesen, bei der Polizei oder als Suchhund sehr beliebt.

Geschichte und Herkunft

Unrsprünglich ein Treibehund – Rottweil, die alte Reichsstadt in Schwaben ist der Herkunftsort und die Namensgeberin des Rottweilers. Es wird vermutet, dass der Rottweiler von dem massiven Hundetypus der Molosser abstammt, den die Römer mit über die Alpen brachten. Aus den Kreuzungen mit den einheimischen Hunden gingen die Vorfahren des heutigen Rottweilers hervor. Der Rottweiler wurde in dieser Zeit als Treib- und Wachhund einsetzt. Da sein einschüchterndes Auftreten Diebstahl verhinderte, trug er die Geldbörse seines Herrn während dessen Geschäften im Viehbetrieb um den Hals. Seine Tätigkeit als Treibhund für die Schlachter brachte ihm die Bezeichnung „Metzgerhund“ ein.

Besitz und Rottweiler – für einige eine gute Kombination – Der Rottweiler gehört zu den ältesten Hunderassen. Als im Jahr 1990 die Viehtriebe gesetzlich verboten wurden, bedrohte dies kurzfristig die Existenz des Rottweilers. Aber die Anhänger des Rottweilers bewirkten, dass er 1903 als Hunderasse offiziell anerkannt wurde. Daran schloss sich seine Ausbildung zum Poizei- und Militärhund an. Das erhöhte Sicherheitsbedürfnis der Menschen trug zur steigenden Nachfrage nach einem Rottweiler bei.

Erscheinungsbild

Der Rottweiler gehört der FCI-Gruppe 2 , den Molossoiden (Doggenartige), Pinschern und Schnauzern sowie der Sektion 2 Doggenartige Hunde an und besitzt die Standard-Nr. 147. Der Rottweiler ist eine urwüchsige, tiefschwarze Erscheinung mit einem dunkelbraunen Abzeichen über den Augen, an Backen und Brust sowie an den Vorderläufen. Der mittelgroße bis große Hund mit einem stämmigen Körperbau besitzt ein kräftiges Gebiss und ein dichtes, robustes Deckhaar. Die Widerristhöhe der Rottweiler Rüden beträgt zwischen 61 und 68 cm, die der Hündin 56 bis 63 cm. Das Gewicht des Rüden ist mit ca. 50 kg und das der Hündin mit ca. 42 kg festgelegt. Wenige sehr große Rüden können ein Gewicht bis 80 kg aufweisen. Die Lebenserwartung des Rottweilers liegt zwischen 10 bis 15 Jahren.

Wesen und Charakter des Rottweiler

Auch im Charakter kein Leichtgewicht – Wenn auch der Rottweiler auf viele Menschen einen bedrohlichen Eindruck macht, ist er ein intelligenter und starker Hund, der mit einem verantwortungsvollen Halter die notwendige Disziplin lernt. Der Rottweiler reagiert mit seinem Erbe als Treib-, Wach- und Schutzhund beschützend gegenüber seinem Besitzer und dessen Eigentum, aber oft aggressiv gegenüber Fremden. Da es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, dass dieser Hund zu bändigen ist, zählt er zu den Listenhunden (Kategorie II der Kampfhundeverordnung). Bei der Haltung dieser Hunde müssen einige Regeln wie z.B. Leinenzwang, Maulkorb, Einzäunung des Grundstücks eingehalten werden. Nur ein sogenannter „Wesenstest“ kann die Besitzer in Ausnahmefällen von diesen Auflagen befreien. Auf ein herrschsüchtiges und lautes Gebaren seines Besitzers reagiert der Rottweiler dickköpfig und stur.

Die Hundeerziehung – erfordert viel Kraft, Geduld und Disziplin – Die Eigenschaft „kinderlieb“ kann man dem Rottweiler nicht guten Gewissens zuschreiben. Dies gilt möglicherweise für die eigenen Kinder, aber wenn diese Besuch von Gleichaltrigen bekommen, kann der Rottweiler sein Rudel bissig gegen die „Eindringlinge“ verteidigen wollen. Einige Halter, die ihre Rottweiler frei auf dem Grundstück laufen lassen, raten Besuchern, sich vorher anzumelden. Für seine Familie kann der Rottweiler, gut sozialisiert, ausgetobt und ausreichend beschäftigt, ein zuverlässiger und freundlicher Hund sein.

Vielseitiger Einsatz mit großer Arbeitsfreude – Der Rottweiler ist ein starker Hund, der gerne eigenständig handelt. Er benötigt eine konsequente und faire Erziehung um physisch stabil zu reagieren und berechenbar zu bleiben. Rüden zeigen oft ein dominantes Verhalten. Der Rottweiler nimmt seine Umgebung aufmerksam wahr. Er besitzt die Fähigkeit des Lauerns und kann auf Kommando angreifen. Aufgrund dieser Fähigkeiten ist der Rottweiler an der Seite von Polizisten, Wachdiensten, und Zöllnern. Auch als Katastrophen- und Lawinenhund hat er seine Eignung bewiesen.

Auslauf/Pflege

Benötigt ein großes Areal – Der Rottweiler benötigt viel Auslauf und beim Sprint zeigt er seine Kraft. Rottweiler HundDer Auslauf mit einem Rottweiler kann zum Abenteuer werden und Rüden sollten immer an der Leine geführt werden. Der Rottweiler ist nicht für die Wohnungshaltung geschaffen. Geeignet sind ein großes, eingezäuntes Anwesen mit einer Hundehütte.

Wenig Fellpflege – aber große Mahlzeiten – Die Pflege des robusten Fells des Rottweilers erfordert wenig Zeitaufwand. Ausreichend ist gelegentliches Bürsten und das Abtrocknen mit dem Handtuch nach dem Schwimmen oder einem Aufenthalt im Regen. Ein Rottweiler frisst jedoch durchaus 1 Kilogramm fettarmes Fleisch sowie Nahrungsergänzungsmittel ( Mineralien und Vitamine). Es sollten feste Fresszeiten eingehalten werden. Der Rottweiler ist oft die Wahl von Hundebesitzern, die ihr Eigentum schützen wollen. Auch die amerikanische Hotelerbin Paris Hilton überlegt sich, nach einem Einbruch von ihrem kleinen Chihuahua zum Rottweiler zu wechseln.

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