Der Yorkshire Terrier – ein intelligenter, mutiger Kleinhund

Ein Hund mit Beschützerinstinkt – ein „Yorkie“ legt sich schon mal mit den Großen an


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Yorkshire Terrier Hunderasse

Noch vor mehreren Jahrzehnten war der Yorkshire Terrier als Hunderasse nur in Fachkreisen bekannt. Aber schon bald eroberte der kleine mutige und anhängliche Hund die westliche Welt und wurde zur beliebtesten Kleinhunderasse. Die Yorkshire Terrier, auch „Yorkies“ genannt, sind aufgrund ihrer Vergangenheit als Gebrauchshunde keine Schoßhunde. Sie gehören zu den intelligentesten Hunderassen und benötigen einen Besitzer, der genügend Zeit für sie hat. Da sie sehr viel Aufmerksamkeit, Auslauf und eine entsprechende Pflege des glänzenden Fells benötigen, sollten sie eher als Einzelhund gehalten werden, was bedacht werden sollte, wenn man einen Hund kaufen und halten möchte. Die lebhaften, wachsamen Yorkshire Terrier fühlen sich auch in einer Stadtwohnung wohl und sind ein zauberhafter, lebhafter Gefährte.

Geschichte und Herkunft

Steckbrief Yorkshire Terrier

  • Ursprungsland: Grossbritannien
  • Standardnummer: 86
  • Widerristhöhe: 22 bis 24 cm
  • Gewicht: 2 bis 3 kg
  • Verwendung: Begleit- und Gesellschaftshund
  • FCI-Gruppe 3: Terrier
  • Sektion 4: Zwerg Terrier. Ohne Arbeitsprüfung.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts begann die Züchtung des Yorkshire Terrier in der nordenglischen Grafschaft Yorkshire, die ihm auch seinen Namen gab. Seine Aufgabe war es, die Industriestädte von der Ratten- und Mäuseplage zu befreien. Da dort meist die ärmsten Gesellschaftsschichten wohnten, ist der Yorkshire Terrier ursprünglich ein „Underdog“. Obwohl von kleiner Größe trägt der Yorkshire Terrier ein Erbe als Jagd- und Kampfhund in sich, was sein manchmal aggressives Verhalten erklärt. Man vermutet, dass mehrere Hunderassen an seiner Entstehung beteiligt waren, vor allem der Skype Terrier und möglicherweise der Malteser. Die ersten Züchtungen waren weitgehend artgerecht, bis unseriöse Hundezüchter versuchten, Tiere mit großen Augen und puppenhaftem Aussehen zu kreieren, die meist gesundheitliche Probleme aufwiesen. Wichtig ist, dass ein Hundezüchter auf den Charakter und die Gesundheit dieser interessanten Hunderasse achtet. Sprechen Sie den Yorkshire Terrier Hundezüchter Ihres Vetrauens also ruhig auf das Problem der Überzüchtung an, wenn Sie einen Yorkie Hundewelpen kaufen wollen.

Yorkshire Terrier

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Video zur Rasse des Yorkshire Terrier

Erscheinungsbild

Der Körperbau des Yorkshire Terriers ist dem der großen Hunderassen ähnlich, er besitzt nur ein kleineres Format Die Widerristhöhe von Rüden und Hündinnen beträgt 22 bis 24 cm. Das Körpergewicht sollte 2,4 bis 3,1 kg nicht übersteigen. Der Yorkshire Terrier gehört zur Gruppe 3 (Terrier), Sektion 4 (Zwergterrier) und besitzt die Standard-Nr. 86. Seine Lebenserwartung liegt bei ungefähr 12 Jahren. Der oder die kleine langhaarige Schöne – Besonders schön ist das seidig glänzendes Fell des Yorkshire Terriers. Er besitzt ein Körperfell in dunklem Stahlblau, die Kopf- und Brusthaare sind in einer intensiv goldenen Farbe. Auch an der mittellange Rute wachsen reichlich Haare. Mit einer dunklen Wurzel werden die Haare zur Spitze hin immer heller. Das Haar ist am ganzen Körper lang und glatt. Von der Tatsache, dass es beim Yorkshire Terrier, im Vergleich zu anderen Hunderassen, keinen Fellwechsel gibt, profitieren auch Menschen mit einer Allergie auf Hundehaare. Mit seiner aufrechten Körperhaltung und seinem adretten Aussehen, vermittelt der Yorkshire Terrier seiner Umgebung eine gewisse Wichtigkeit. Die dunkel glänzenden Augen haben einen intelligenten und aufmerksamen Ausdruck.

Wesen und Charakter des Yorkshire Terrier


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Yorkshire Terrier HundeDer Zwergterrier besitzt ein lustiges, lebhaftes und anhängliches Wesen, gepaart mit viel mit Charakterstärke. Im Verhältnis zu seiner Größe ist der Yorkshire Terrier ein sehr mutiger und wachsamer Hund mit Beschützerinstinkt. Da er nicht leicht zu erziehen ist, benötigt er bereits als Welpe eine starke Hand und liebevolle Zuwendung. Ein enger Kontakt zum Menschen ist dem Yorkshire Terrier wichtig, aber auch dass er sein ursprüngliches Wesen ausleben kann. Er ist es aufgrund seines Zuchthintergrundes nicht gewohnt, „verhätschelt“ zu werden. Da der Yorkshire Terrier seinem Besitzer viel Zeit und Aufmerksamkeit abfordert und er sich mit den meisten Hunderassen nicht so gut verträgt, sollte er eher als Einzelhund gehalten werden. Der Yorkshire Terrier hat sicher ein offenes Wesen, ist aber beileibe nicht immer niedlich. Manchmal zeigt der Yorkshire Terrier geballte Angriffslust im Kleinformat. Der Besitzer dieser Hunderasse muss Sicherheit vermitteln und von Anfang an klarstellen, wer das Sagen hat. Der Yorkshire Terrier ist nicht immer kinderlieb und sollte nur mit Kindern zusammen sein, die er bereits als Welpe kennengelernt hat. Da er sehr mutig ist, hat der Yorkshire Terrier keine Angst vor größeren Hunderassen und Fremden. Mitunter kann er sehr stur sein. Die Hunde sind Individuen und variieren in ihrem Wesen. Der Yorkshire Terrier ist ein idealer Begleit- und Gesellschaftshund und dabei sehr rege. Wenn er auch das Spielen und Herumtollen liebt, kann er sich in der Wohnung auch ruhig und anschmiegsam verhalten. Diese Hunderasse kann auch problemlos in einer Etagenwohnung verschiedener Größe gehalten werden. Seine flexible Intelligenz erlaubt es ihm, sich den unterschiedlichen Gegebenheiten anzupassen.

Auslauf/Pflege

Der Yorkshire Terrier hat einen starken Bewegungsdrang und Spieltrieb;  er ist bei artgerechter und gesunder Haltung ein robuster Hund, der auch vor Regen und Schnee nicht zurückschreckt. Allerdings sollte er nicht nass bei kalten Temperaturen unterwegs sein. Er benötigt oft und viel Auslauf, junge Hunde etwas kürzere Ausflüge als ausgewachsene Yorkshire Terrier. Der Besitzer muss sich auf ungefähr dreimal täglich eine Stunde Auslauf im Freien einstellen. Manche Hunde freuen sich auch auf längere Ausflüge. Da sie einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen, ist es wichtig, dass ihnen auf diesen Spaziergängen viel Abwechslung geboten wird. Die Haarpflege des Yorkshire Terrier ist für eine optimales Aussehen sehr wichtig. Um einen gepflegten Yorkshire Terrier an seiner Seite zu haben, sollten Zeitaufwendungen für die Haarpflege und das Baden nicht gescheut werden. Täglicher Einsatz von Kamm und Bürste müssen sein. Das bodenlange zarte Haar wird auch beim Yorkshire Terrier leicht brüchig und muss entsprechend gepflegt werden, damit es nicht seinen wunderschönen Glanz verliert. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass die langen Kopfhaare nicht die Augen verdecken. Da der Yorkshire Terrier kein Fell sondern Haare besitzt, sollten geeignete Pflegemittel verwendet werden.

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Yorkshire Terrier in Not

Prinzipiell ist der Yorkshire Terrier ein einfach zu haltender kleiner Hund, der überall seinen Platz findet und auch gut mitgenommen werden kann. Trotzdem geraten auch Yorkshire Terrier in Not. Dafür kann es viele Gründe geben. Ein Grund ist mit Sicherheit, dass gerade Yorkshire Terrier sehr alt werden können und sowohl bei jüngeren, als auch bei älteren Damen recht beliebt sind. So kann es schon mal vorkommen, dass ein Yorkie sein Frauchen überlebt und dann ins Tierheim gebracht wird. Wer einen Urlaub mit Hund bzw.  seinem Yorkie verbringen möchte, wird sich dagegen wesentlich leichter tun, denn bei diesem kleinen Hund wird auch der Vermieter einer ansonsten für Hunde nicht erlaubten Ferienwohnung mal ein Auge zudrücken. Somit ist das Problem, dass ein Yorkshire Terrier im Tierheim abgegeben wird, weil  gemeinsame Ferien mit Hund nicht möglich sind, eher selten.