Discdogging
Frisbee für den Vierbeiner
Discdogging – auch unter der Bezeichnung Dog-Frisbee bekannt – ist eine Hundesportart, die eine Wurfscheibe zum Sportgerät hat. Bereits in vereinfachter Form kennt es jeder Hundebesitzer, dass der Hund gerne hinter etwas herrennt, was man wegwirft, um dieses dann zu fangen und möglicherweise ganz stolz zurückzubringen. Der Ursprung dieses Hundesports soll auf die Begebenheit zurückgehen, als Alex Stein im August 1974 in der Pause eines Baseball-Meisterschaftsspiels in Los Angeles mit seinem Hund eine unverhoffte Vorführung mit einer Frisbeescheibe gab.
Hunde werden beim Discdogging geistig und körperlich gefordert
Verschiedene Tricks und Fang- sowie Wurfmöglichkeiten werden beim Discdogging sowohl auf privater als auch auf wettkampfmäßiger Ebene durchgeführt. Dabei kann im Prinzip jeder gesunde Hund diesen Sport ausüben, der dem Tier neben der Bewegung auch eine gewisse geistige Fähigkeit abverlangt. Häufig sieht man Bordercollies sowie Australien-Shepherds bei der Ausübung. Wichtig jedoch ist es, die geeigneten Wurfscheiben zu verwenden, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Das bedeutet, dass die Frisbee bruchsicher sowie biegsam sein sollte. Auch das Gelände sollte bezüglich des Untergrundes so beschaffen sein, dass sich der Hund beim Laufen und Springen nicht verletzt.
Discdogging als Wettkampfdisziplin
Wer Discdogging im Wettkampf betreibt, der kann sich in drei Disziplinen bewegen: Freestyle, Mini- und Long Distance. Beim Freestyle wird mit Musik sowie mit bis zu 7 Frisbees gearbeitet. Die zweiminütige Kür wird aufgrund ihrer Choreographie sowie des Schwierigkeitsgrades, der Wurftechnik, der gefangenen Würfe sowie des Zusammenspiels zwischen Hund und Mensch bewertet. Bei der Mini Distance stehen Werfer und Hund in einem vorgegebenen Spielfeld und der Hund muss innerhalb von 60 Sekunden so viele Scheiben wie möglich fangen. Drei Würfe hat der Werfer bei der Long Distance, wobei es Punkte für den weitesten Wurf gibt, bei dem der Hund die Frisbeescheibe gefangen hat.


