Sinn und Zweck einer Hundehütte?

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Ein Hundehütte ist neben einem geschützten Schlafplatz auch ein wichtiger Rückzugsort für den Hund.Die oben gestellte Frage kann man im Prinzip sowohl grundsätzlich als auch kurz beantworten: Eine Hundehütte ist die Behausung eines Hundes, in der er sich wohl fühlen und die ihn schützen soll. Im Grunde genommen kann man bereits einen rechteckigen Kasten, in den sich ein Hund mittels eines der Größe entsprechenden Eingangs verkriechen kann, als Hundehütte bezeichnen.
Eine Hundehütte soll sowohl Schutz vor dem Wetter als auch Schutz vor Störungen sein. Sie ist eine Art Rückzugsort. Denjenigen Hunden, die generell draußen leben, dient die Hundehütte zudem als Schlafplatz. Dabei kann sie in einen Zwinger integriert sein oder alleine stehen.
Soweit die allgemeine Definition. Jeder Hundebesitzer und auch solche, die sich lediglich für Hunde oder die Hundehaltung interessieren, haben jedoch zahlreiche weitere Fragen, die wir im Folgenden versuchen wollen zu beantworten.

Warum braucht der Hund ein Hundehaus?

Der Hund, eines der ältesten, domestizierten Tiere, wird nicht selten als der „beste Freund des Menschen“ bezeichnet. War er, der vom Wolf abstammt, Jahrtausende hindurch der treue, geschätzte Begleiter des Menschen – vor allem bei der Jagd – oder sollte er Haus und Hof bewachen, so leben die meisten Hunde heute – oft ohne spezielle Aufgabe – in der Familie. Dabei sind sowohl die Unterschiede bezüglich der Charakteren als auch der Größe enorm. Es gibt den sehr kleinen Chihuahua, den Yorkshire Terrier, den Malteser oder den Papillon, um nur einige zu nennen, aber auch die großen , die ab einer Widerristhöhe von 50cm beginnen, wie etwa den Afghanischen Windhund, den Alaskan Malamute, den Berger de Beauce und zahlreiche andere Hunderassen. Ferner unterscheidet man zwischen Hunden, die sensibel und empfindlich oder aber auch solche, die eher „naturbelassen“ und robust sind. Gleichgültig, um welchen Hund es sich handelt, ein Hund braucht einen Ort des Rückzugs, und dazu bieten sich Hundehütten an.

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Ist eine Hundehütte gleich eine Hundehütte?

Auf diese Frage kann man schlicht und einfach mit einem klaren Nein antworten. Es gibt die bereits erwähnte Hundehütte, die im Zwinger integriert ist, oder aber die einzeln stehende. Da jedoch die meisten Hunde im Haushalt mit „ihren“ Menschen zusammenleben, sind Letztere in der Mehrzahl vertreten.
Hundehütten dienen im Wesentlichen dem Schutz und sind Aufenthaltsort während der wärmeren Jahreszeiten im Garten oder auf der Terrasse. Manchmal sind sie jedoch auch schmückendes und nebenbei nützliches „Möbelstück“ im Haus. Für viele Hundebesitzer spielen hierbei Design und Material – natürlich neben den Kosten – eine wesentliche Rolle. Sowohl dem Aussehen als auch dem Preis sind kaum Grenzen gesetzt. Man sollte jedoch beim Kauf einer Hundehütte nicht ausschließlich auf den Inhalt des Portemonnaies oder auf die reine Gestaltung wert legen, wichtig ist, dass sich der Hund in der Hundehütte wohl fühlt und diese vor allem erst einmal als „seinen“ Platz annimmt.

Was ist vor dem Kauf einer Hundehütte zu bedenken?

Wer sich zum Kauf einer Hundehütte entschließt, der sollte sich zuvor folgende Fragen stellen und auch beantworten:

  • Will ich eine Hundehütte für draußen oder eine indoor Hundehütte kaufen?
  • Soll der Hund generell draußen schlafen oder soll er sich nur zeitweise dort aufhalten?
  • Ist eine Hundehütte mit einem integrierten Zwinger notwendig bzw. erwünscht?
  • Wird die Hundehütte für draußen ganzjährig – also bei Wind und Wetter – genützt?
  • Welche Größe brauche ich für meinen Hund?
  • Aus welchem Material sollte die Hundehütte sein?
  • Will ich eine fertige Hundehütte kaufen oder selber eine bauen ?
  • Wo sollte die Hundehütte stehen? Soll sie flexibel einsetzbar sein?
  • Wo kaufe ich meine Hundehütte?
  • Was darf eine Hundehütte kosten?

Welche Hundehütten gibt es?

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Wer einen Hundehütte Bauplan sucht, findet zahlreiche Baupläne auch zum kostenlosen Download im Internet.Sind Sie sich nun über die Antworten im Klaren, so sollten Sie sich vor dem Kauf eingehend in den zahlreichen Fachgeschäften informieren. Wichtig sind dabei folgende Punkte:
Da wäre zunächst die Frage danach, welche Hundehütten es überhaupt gibt. Beginnen wir außen, also mit dem Material: Es sind Hundehütten aus Stoff, aus Holz, aus Kunststoff, aus Plüsch und sogar aus Pappe im Handel zu finden. Selbst Hundehütten aus Karton oder Paletten kann man bekommen. Dabei ist selbstredend, welche keinesfalls für den Außenbereich geeignet sind. Wobei wir beim Einsatzort wären. Suchen Sie eine Hundehütte für drinnen – also für die Wohnung – oder eine für draußen – also für die Terrasse, den Hof oder den Garten? Auch hierbei ist der Fachhandel mit einem breiten Angebot vertreten.
Nicht nur eine Frage des Geldes sondern auch des Geschicks ist, ob man die Hundehütte für seinen vierbeinigen Freund fertig kaufen oder gar selber basteln möchte. Zu Letzterem finden Sie Bauanleitungen wie etwa für eine Hundehütte aus Paletten oder anderem Holz. Aber auch aus Pappe oder sogar aus Papier lässt sich eine Hundehütten basteln. Allerdings darf man deren Haltbarkeit nicht länger hinterfragen.
Bleibt noch die Frage nach der Größe. Natürlich müssen sowohl die Außen- als auch die Innenmaße und selbstverständlich ebenso die Größe des Eingansbereichs mit der Größe des Hundes in Einvernehmen stehen. Auch hier gilt nämlich: Hundehütte ist nicht gleich Hundehütte. Am besten nehmen Sie Ihren Hund beim Kauf mit. Sie werden staunen, es gibt für jeden Hund das passende Hundehaus: Hundehütten für Berner Sennehunde, für Deutsche Doggen, für Schäferhunde oder Labradore aber auch solche für kleine Dackel, dickere Mopse und winzige Chihuahuas oder Papillons.
Wo aber kann man Hundehütten oder gar einen Hundehüttenbauplan käuflich erwerben? Führende Fachgeschäfte wie Fressnapf oder Trixie aber auch hin und wieder Discounter, Kaufhäuser oder Internetanbieter stehen Ihnen mit unterschiedlichen Angeboten zur Verfügung. Besonders günstig kann man Hundehütten auch online kaufen. Unser Rat: Vergleichen lohnt sich!

Sinnvolle Extras bei Hundehütten

Neben den allgemeinen Kriterien findet man noch zahlreiche nützliche aber sicherlich auch viele sinnlose Extras bei Hundehütten. Zu den schicken sowie ebenfalls teils nützlichen Extras zählen bei den Outdoor-Hundehütten Türen, Windfang und Fenster, da sie vor allem Kälte und Nässe abhalten. Eine Hundehütte mit Sonnen- oder gar Dachterrasse gefällt zwar dem einen oder anderen Hund, man muss sie aber nicht unbedingt haben. Auch Hundehütten mit Vorraum oder extra Auslauf sind wohl eher ein Schönheitsmerkmal. Anders sieht es da bei einer Hundehütte mit Heizung aus: Sie kann – wenn der Hund ganzjährig sowie ganztägig draußen bleiben soll – hilfreich sein. Zu bedenken ist jedoch, dass gerade die Hunderassen, die mit Vorliebe draußen bleiben – wie etwa die Alaskan Malamutes oder einige Hütehunde – meistens eher die Kälte denn die Wärme lieben. Anders hingegen ist es mit einer guten, richtigen Isolierung, die den Hund sowohl vor Kälte als auch vor Hitze oder Nässe schützt. Dieses „Extra“ hilft, gesundheitliche Schäden zu vermeiden.
Wer sich die Hundehütten im bestehenden Angebot ansieht, der wird feststellen, dass auch die Dachform unterschiedlich ist. Es gibt Hundehütten mit Flachdach, aber auch solche mit Sattel- oder Walmdach. Dieses ist eher eine Frage des (menschlichen) Geschmacks.

Weitere offene Fragen zum Hundehaus

Zwar bleibt immer noch die eine oder andere Frage offen, jedoch wollen wir an dieser Stelle ein paar der gängigsten kurz und knapp beantworten. Für alle anderen sollte man sich an den Fachhändler wenden.

  • Wie kann ich eine Hundehütte selber bauen und isolieren?  Wer etwas Geschick hat, der kann dieses sicherlich ohne weitere Hilfe mit dem nötigen Baumaterial selber hinbekommen. Andere Hundebesitzer jedoch, die selber eine Hundehaus bauen und/oder eine bestehende Hundehütte isolieren möchten, können sich hierzu einen Hundehütte Bauplan entweder im Fachhandel kaufen oder aber sich im Internet Baupläne und Bastelanleitungen herunterladen sowie käuflich erwerben. Dabei findet man sowohl Anleitungen, die recht aufwändig und kompliziert sind, aber auch solche, zu denen man lediglich einfache Materialien sowie gängige Werkzeuge benötigt. Es gibt ferner komplette Bausätze inklusive aller Schrauben mit Montageanleitung.
  • Was kostet eine Hundehütte?  Die Antwort hierzu ist nicht ganz einfach. Wer geschickt ist und verschiedene Materialien in seinem Werkzeugkeller hat, den kostet eine selbstgebaute Hundehütte so gut wie gar nichts. Wer ein einfaches Hundehaus im Handel erwirbt, der wird diese ohne Probleme bezahlen können. Wer jedoch viele Extras, extravagante Materialien etc. wünscht, dem sei gesagt: Nach oben sind beinahe keine Grenzen gesetzt.
  • Welche Größe sollte eine Hundehütte haben?  Wie bereits erwähnt, richtet sich die Größe des Hundehauses nach der Größe des Hundes. Einfache Regel: Der Hund sollte aufrecht darin stehen und sich auch aufrecht umdrehen können. Ferner müsste er selbst im ausgestreckten Zustand gut liegen können. Genauso wie die Hundehütte keinesfalls zu klein sein sollte, sollte sie in jedem Fall auch nicht zu groß sein, da sich das Tier dort geborgen fühlen muss.
  • Welche Farbe und welches Material wird bevorzugt?  Das ist ganz alleine eine Frage des Geschmacks sowie des Geldbeutels. Wichtig ist jedoch: Kein giftiges Material – beispielsweise bei Lacken und behandeltem Holz – verwenden. Dem Hund selber sind sowohl Farbe als auch Material egal.
  • Wo sollte man eine Hundehütte aufstellen?  Prinzipiell unterscheidet man nach einem Standort im Außen- sowie einem im Innenbereich. Auf jeden Fall sollte die Hundehütte so stehen, dass sie an einer eher ruhigen Ecke zu finden ist, damit der Hund sich hier auch wirklich zurückziehen kann. Zudem sollte man darauf achten, dass kein direktes (Sonnen)Licht – vor allem Abends im Haus – den Hund blendet. Je nach Rasse und Vorliebe kann die Hundehütte entweder an einem wärmeren oder aber an einem kühleren Ort platziert werden; keinesfalls jedoch darf sie im Bereich von Zugluft stehen.
  • Wie gewöhne ich meinen Hund an die Hundehütte?  Die meisten Hunde sehen zunächst Sinn und Zweck einer Hundehütte gar nicht ein, zumal, wenn sie vorher auf dem Sofa, im Bett oder an einem anderen kuscheligen Ort lagen und sich wohl fühlten. Daher ist der Hund durch seinen Besitzer mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen an die neue Hundebehausung heranzuführen. Nehmen Sie also Ihren Hund mit zur Hundehütte, legen Sie ihm am besten eine bereits von ihm in Gebrauch genommene Decke, die nach ihm riecht, in den Innenraum. Betritt der Hund dennoch nicht sofort seinen neuen Rückzugsort, so lassen Sie ihm Zeit, die Umgebung sowie die Hütte eigenständig zu erkunden.
    Auf keinen Fall darf die Hundehütte mit Zwang oder gar Bestrafung einhergehen, vielmehr kann man versuchen, den Hund mit Belohnungen in den Innenraum zu locken.
  • Was ist noch zu beachten? Die Hundehütte sollte sich gut reinigen lassen, um Keime oder Viren beziehungsweise hin und wieder Hundehaare zu entfernen. Dazu ist es ideal, wenn man von oben – etwa durch Abnehmen des Daches – an den Innenraum gelangt.
    Gerade beim Selbstbau ist darauf zu achten, dass das Wasser bei Regen ablaufen kann – und zwar so, dass es nicht in den Innenraum gelangt.
  • Auf gute Isolierung achten!
    Bei Hundehütten für den Außenbereich ist es wichtig, dass von unten her eine gute Isolierung vorhanden ist, damit es nicht zu Nieren- oder Blasenschäden kommt. Ideal ist, wenn die Hütte auf Stützen steht, so dass ein Zwischenraum zwischen Boden und Hütte vorhanden ist.
    Niemals die Hundehütte komplett verschließen, so dass es im Innenraum vollständig dunkel wird. Der Hund kann in Panik geraten und später nie wieder die Hütte annehmen. Außerdem könnte sich die Behausung im Sommer extrem aufheizen.
    Sorgen Sie stets für ausreichende Belüftung.
    • Einen Hund nie an die Hütte anketten! Nicht nur, dass er eventuell die Hundehütte nach sich ziehen und/oder sich am Hals verletzen könnte, ein „Kettenhund“ kann zudem nie ein friedlicher, freundlicher Hund werden. Besser ist es – wenn man ihn nicht frei draußen rumlaufen lassen kann – die Hundehütte mittels eines Zaunes einzugrenzen.
      Beim Selbstbau darauf achten, dass keine scharfen Ecken und Kanten vorhanden sind, an denen sich der Hund verletzen könnte.
    • Niemals kleine Kinder in die Hütte krabbeln lassen! Dies ist alleine die Behausung des Hundes, und ein Eindringen kann von ihm als Bedrohung wahrgenommen werden, was wiederum mit Knurren und schlimmstenfalls Beißen einhergehen kann.
      Niemals die Hundehütte mit einem stark riechenden, scharfen oder gar giftigen Mittel reinigen. Abgesehen von der Gesundheitsgefährdung kann es sein, dass der Hund die Hundehütte anschließend nicht mehr annimmt.
      Sie wollen es gemütlich haben – Ihr Hund auch. Daher sollte der Innenraum mit einer Decke, die dem Hund bekannt ist, oder aber die er annimmt, ausgestattet sein. Ein Wassernapf am Eingang ist ideal.