Silvester mit Hund – Wie lässt sich Stress für den Vierbeiner vermeiden?


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Wer das Silvester mit Hund verbringen will, sollte unbedingt darauf achten, dass der Hund nicht zuviel Stress hat.

Der Mensch kann sich an dem farbenfrohen Feuerwerk erfreuen, nicht so der Hund – für den Vierbeiner ist die Knallerei an Silvester Stress pur.

Die Zeit eilt im Sauseschritt und bringt Silvester mit… Für die einen ein Fest der Freude, für andere ein Fest voller Stress.

Stressig und bereits im Vorfeld mit albtraumartigen Gedanken behaftet ist dieses Fest in erster Linie für Hundebesitzer, die einen „nicht schussfesten“ Vierbeiner haben. Stress und Albtraum aber vor allem auch für den Hund. Zwar kommen solche Situationen auch während des restlichen Jahres vor, etwa bei Gewitter oder Feuerwerk anlässlich irgendwelcher anderer Festivitäten, doch an Silvester sowie vorher und nachher ist es besonders schlimm, weil die Geräusche lang anhaltend sind und es beinahe keinerlei Ausweichmöglichkeiten gibt.

Hier ein paar Infos und Tipps, was man in solchen Situationen tun, wie man vorbeugen oder lindern kann. Wenn Sie nun glauben, es ginge Sie nichts an, weil Ihr Hund die letzten Silvesterfeierlichkeiten problemlos und angstfrei überstanden hat, so sollten Sie vielleicht doch weiterlesen: Unser – leider mittlerweile verstorbener – Border Collie beispielsweise hatte die ersten drei Silvester seines Hundelebens prima überstanden. Ganz im Gegenteil: Er fand es toll, nach den Feuerwerkskörpern zu jagen. Und dann, mit einem Mal, begann das Desaster: Er zog sämtliche Register, die es gibt, um angstbehaftet bei Knall-Geräuschen zu reagieren – bis hin zum Abhauen auf die Autobahn.

Angst vor Feuerwerk oder lautem Knall ist übrigens keineswegs von der Rasse des Hundes abhängig. Während unser großer Bearded Collie ein zitterndes Etwas ist, nimmt es unser kleiner Shih tzu gelassen hin, und der Cockerspaniel unserer Tochter scheint es sogar noch lustig zu finden, denn er wedelt stets aufgeregt mit dem Schwanz und will den Leuchtraketen nachspringen…

Hund zittert und ist nervös – die ersten Anzeichen

Sie kennen Ihren Hund sicherlich gut und können somit seine Gemütszustände sowie sein Verhalten richtig einschätzen. Dennoch will ich hier die typischen Merkmale erwähnen: Unruhe, nervöses Hin- und Herlaufen sowie sich durch Winseln bemerkbar machen, eingeklemmte Rute und vielleicht sogar Verweigerung von Leckerlis und Fressen bis hin zu offensichtlichem Zittern. Manche Hunde können sogar zu Angstbeißern in derartigen Situationen werden oder weglaufen.

Wie soll und kann ich reagieren, damit sich mein Hund an Silvester beruhigt?

Wer Silvester mit seinem Hund verbringt, sollte frühzeitig durch Zuspruch und Anwesenheit beruhigend auf den Hund einwirken.

Einem Hund einen Gehörschutz zu verpassen ist wohl nicht der richtige Weg – versuchen Sie, beruhigend auf den Hund einzuwirken und ihm die Angst zu nehmen.

Wichtig ist vor allem, dass Sie die Angst des Hundes erkennen und ernst nehmen. Das bedeutet auch, dass man als Hundebesitzer alles tun sollte, damit sich das Tier besser fühlt. Das kann Trösten aber auch Ignorieren sein, je nach Hund. Ähnlich wie beim Menschen gehen nämlich auch Tiere verschieden mit ihren Ängsten um.

Viele Hundekenner behaupten, Trösten und gutes Zureden sei keine Lösung, vielmehr würde es die Ängste noch verstärken, weil sich der Hund dadurch in Form von Belohnungssystem in seinem Verhalten bestärkt fühlt. Das kann ich als jahrelange Hundebesitzerin nur teilweise bestätigen. Ich behaupte: Sind die Ängste gering, kann man versuchen, sie durch Ignorieren nicht zu verstärken. Sind sie hingegen verfestigt und stark, helfen Zuspruch und oft auch reine Anwesenheit. Wichtig dabei ist, dass Sie selber ruhig und gelassen bleiben, denn Ihre Stimmung, Ihre Gefühle, Ihre Ängste übertragen sich schnell auf den Vierbeiner.

Manche Hunde wollen sich in solchen Situationen gerne zurückziehen. Lassen Sie ihn, zwingen Sie ihn nicht, in sein Körbchen oder auf seine gewohnte Decke zu gehen, wenn er jetzt lieber unter dem Tisch, im Keller oder gar hinter einem Möbelstück in einer Kleinst-Ritze Platz sucht. Unser Bearded Collie beispielsweise verkriecht sich gerne im Wohnmobil in der Dusche oder in der Wohnung unter meinem Schreibtisch. Aus einem Riesenhund wird dann jedesmal ein kleiner, zitternder Schoßhund.

Auch Beruhigungsmittel oder Bachblüten für Hunde können helfen


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Bachblüten für Hunde können dem Hund helfen, seine Nervosität zu lindern.

Über die Wirksamkeit von Bachblüten für Hunde gibt es geteilte Meinungen – trotzdem kann es einen Versuch wert sein, dem Hund zur Beruhigung Bachblüten Globuli zu verabreichen.

Jedes Jahr wieder nehme ich mir vor, präventiv auf Silvester hin zu arbeiten, bislang ist es mir doch kaum gelungen. Warum? Sicherlich, weil ich jeweils zu spät beginne und weil ich nicht konsequent genug bin. Immer wieder habe ich in den Tagen davor, in der Silvesternacht sowie in den Tagen danach aber auch im Sommer bei Gewitter oder bei Festen, die mit Feuerwerken als Höhepunkt enden, ein Nervenbündel auf vier Beinen.

Machen Sie es anders, reagieren Sie rechtzeitig! Daher möchte ich Ihnen hier ein paar vorbeugende Maßnahmen nennen, wobei Sie jedoch wissen müssen, dass nicht jede bei jedem Hund wirksam anschlägt, dass einige längerfristig angewandt werden müssen und andere eventuell mit „Nebenwirkungen“ behaftet sind. Eines ist ihnen jedoch gemein: Man sollte es ausprobieren, denn im Falle eines Erfolgs ist die komplette Familie einschließlich Hund stressfrei. Hier also einige Tricks und Tipps:

  • Desensibilisierung – Desensibilisierung, das Zauberwort in vielen Fällen. Auch bei Panik- und Angstzuständen bei Hunden? Es ist einen Versuch wert, jedoch muss man sagen, dass es viel Zeit und regelmäßige Anwendung kostet, um einen positiven Effekt zu erwarten. Also am besten gleich nach Silvester für den nächsten Jahreswechsel sorgen, und am besten auch bereits im Welpenalter starten.
    Wie aber funktioniert es? Eine Desensibilisierung kann auf verschiedene Weise vonstatten gehen. Ein Vorschlag wäre, das regelmäßige Abspielen von Geräusche-CDs. Diese gibt es mit unterschiedlichen Geräuschen. Erhältlich sind sie übers Internet bei verschiedenen Anbietern. Zu bedenken ist jedoch, dass die Geräusche von der CD keinesfalls mit denen eines realen Feuerwerks bezüglich ihrer Frequenzen übereinstimmen. Daher versprechen Sie sich nicht zu viel davon und freuen Sie sich über einen kleinen Erfolg.
    Auch eine Desensibilisierung direkt mit Böllern und Krachern ist denkbar. Jedoch bedenken Sie, dass man diese nur in der Silvesterzeit kaufen und abfeuern darf. Knallerbsen als Trainings-„Werkzeuge“ können Vorstufen sein.
    Ein Desensibilisierungs-Training bei Fachleuten – etwa bei Hundeschulen oder Hundetrainern bzw. –psychologen haben wahrscheinlich einen besseren Effekt. Allerdings würde ich raten, das in Ihrer Anwesenheit zu tun.
  • Bachblüten für Hunde – Viele Hundebesitzer schwören auf Bachblüten für Hunde, andere verteufeln sie als Scharlatanerie. Sicher jedoch ist auf jeden Fall: Sie können nicht schaden! Wir selber haben es einmal – erfolglos – probiert. Vielleicht war unser Versuch aber auch zu kurzfristig angesetzt!?
    Was aber ist eine Bachblüten-Therapie? Nach ihrem Entdecker Dr. Edward Bach benannt, handelt es sich um eine rein homöopathische Methode. Bach stellte zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts die These auf, dass alle Krankheiten auf seelischen Gleichgewichtsstörungen beruhen. Dabei registrierte er einen Bestand von 38 disharmonischen Gemütszuständen, denen er jeweils einzelne Pflanzenteile und Blüten zuordnete. Diese legte er in Wasser oder kochte sie auf, aus denen später die unter dem Begriff „Bachblüten“ existierenden Tinkturen hergestellt wurden. Ferner werden von einigen Leuten homöopathische Kügelchen – so genannte Globuli – empfohlen.
    Wer auf diese Alternativmedizin zurückgreifen möchte, der sollte sich an einen kompetenten Tierheilpraktiker wenden, der die passenden Essenzen speziell auf die Problematik und das Wesen Ihres Hundes zusammenmixt. Auch einige Tierärzte bieten diese Methode an.
    Wichtig jedoch ist, dass man mit der Verabreichung der homöopathischen Mittel mindestens drei bis vier Wochen vor Silvester beginnt.

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  • Beruhigungsmittel für Hunde – Wer auf stärkere Mittel zurückgreifen möchte, um seinen Hund in der Silvesterzeit zu beruhigen – oder wenigstens um ihn äußerlich ruhigzustellen -, der greift auf Chemie zurück und besorgt sich ein Beruhigungsmittel für Hunde. Aber Vorsicht, keine Seditativa verabreichen, die Ihnen mal halfen oder noch helfen! Dosierung und Zusammensetzung bei Medikamenten sind in der Humanmedizin nicht generell mit denen der Tiermedizin identisch. Daher immer und zuerst Rücksprache mit dem Tierarzt halten.
    Bei der Gabe von Beruhigungsmitten muss man dem Tierarzt voll vertrauen aber seinen Hund auch stets unter Beobachtung haben, da nicht alle Substanzen bei allen Tieren gleich wirken.
    Einige dieser Medikamente veranlassen lediglich, dass der Hund lethargisch und bewegungsunfähig wird, die Geräusche jedoch in vollem Umfang mitbekommt. Das wiederum kann dazu führen, dass der Hund in Wirklichkeit noch ängstlicher wird. Für uns Menschen erscheint es jedoch so, als sei er entspannt. In Wahrheit ist er innerlich vollkommen „verspannt“.
    Wir persönlich geben unserem Hund nach Empfehlung unserer Tierärztin täglich eine Tablette, die den Hund nicht nur beruhigt, sondern ihn auch schläfrig macht, so dass er zwar noch offensichtlich Angst hat, jedoch so müde ist, dass er – sichtlich – ruhig schläft. Dieses Medikament wirkt „schleichend“ und sollte daher bereits 1-2 Tage vorher und 1-2 Tage nachher verabreicht werden. Lange Spaziergänge können wir an diesen Tagen nicht mit unserem Hund unternehmen, dazu ist er nicht mehr in der Lage.
  • Entspannung – Tellington Touch, eine Massagetechnik zur Entspannung, ist eine Methode, die – benannt nach ihrer Begründerin Linda Tellington-Jones – aus einer Serie von Lifts und Kreisbewegungen mit Fingern und Hand, verteilt über den kompletten Hundekörper, besteht. Ziel ist es dabei, die Funktionen der Körperzellen zu aktivieren, Verspannungen – also auch Ängste – zu lösen und somit Schmerzen seelischer wie auch körperlicher Art zu lindern. Hinzu kommt eine Vertiefung der Beziehung Mensch-Tier als positiver Nebeneffekt.
    Tellington Touch kann man selber erlernen, es gibt deutschlandweit hierzu auch einige Trainer und Tellington-Touch-Zentren.
    Ich persönlich habe es noch nicht ausprobiert, kann mir aber vorstellen, dass es einen gewissen angstlösenden Effekt hat.

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  • Thundershirt – Das Thundershirt – vom englischen „thunder“ für Donner – ist eine Hundeweste, die einen dauerhaften, jedoch sanften Druck auf Brust und Körpermitte des Hundes ausübt, was einer körperlichen Beruhigung, einer Art Massage, gleichkommt. Dadurch können Stress, Anspannungen und Ängste abgebaut werden. Mich erinnert es an das Einwickeln von Säuglingen, wie man es in früherer Zeit machte.
    Die Erfolgsrate soll – laut Hersteller – bei 80 % liegen. Auch für andere Probleme soll das Thundershirt einsetzbar sein. Und alles ohne Chemie, so dass ich denke, man kann hierbei nichts falsch machen.
    Das Thundershirt gibt es im Handel in verschiedenen Größen, je nach Brustumfang und Körpergewicht des Hundes. Es besteht aus 55% Baumwolle, 35% Polyester und 10% Spandex.
  • Dog Appeasing Pheromon – Unter D.A.P. versteht man einen synthetischen Nachbau des Beruhigungspheromons (Geruchsbotenstoff), welches unter anderem am Gesäuge der Hündinnen zu finden ist. Es hat eine beruhigende Wirkung auf Welpen – und nicht nur auf diese. Und so hat man sich dieser Erkenntnis bedient, um verschiedene angst- und stresslösende sowie beruhigende Produkte zu entwickeln. Momentan auf dem Markt sind DAP-Zerstäuber, die in eine Steckdose gesteckt werden das Beruhigungspheromon des Hundes in der kompletten Wohnung freigibt, sowie ein Spray und ein Halsband, welche auf gleiche Art wirken. Auch in Tablettenform kann man diesen Geruchsbotenstoff erhalten. Welches Produkt für Ihren Hund das geeignete ist, bleibt auszuprobieren.

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Wie nehme ich dem Hund die Angst in der Silvesternacht?

Auch wenn die Tage davor und die dahinter mit vereinzelten Knallern bestückt sind, so ist doch die eigentliche Silvesternacht wohl das Highlight eines jeden panischen Hundes und seines Besitzers. Was aber kann man tun, außer den bereits erwähnten Maßnahmen aus dem letzten Abschnitt? Hier eine kleine To-do- bzw. Not-to-do-Liste:

  • Der Hund sollte nie alleine in der Wohnung oder im Auto gelassen werden. Das verunsichert ihn noch mehr und vergrößert die Angst. Zudem sollte er in seiner Panik unter Beobachtung stehen.
  • Sollten Sie um Mitternacht zum Feuerwerk auf die Straße gehen wollen, ist es wichtig, dass eine Person seines Vertrauens bei ihm im Haus bleibt und sich um ihn kümmert. Dazu gehört auch, dass der Hund Leckerlis oder Spielzeug und Spiele angeboten bekommt.
  • Spielen Sie mit Ihrem Hund! Spielen bedeutet Denken, und Denkaufgaben lenken ab!
  • Radio und Fernsehen einschalten – jedoch bitte nicht mit einem Feuerwerk im Programm. Ideal ist eine beruhigende – eventuell klassische – Musik. Dabei darf sie ruhig das Feuerwerk draußen übertönen.
  • Lassen Sie die Jalousien runter, dann sieht Ihr Hund die Feuerblitze nicht.
  • Der Hund unserer Freunde beruhigt sich stets etwas, wenn man ihn in eine abgedunkelte Hundebox sperrt.
  • Versuchen Sie mal, ihm zu erlauben, ausnahmsweise zu Ihnen ins Bett – vielleicht sogar unter die Bettdecke – zu hüpfen.

Gassi gehen an Silvester?

Es lässt sich wohl kaum vermeiden, dass der Hund auch in der Silvesterzeit vor die Tür muss, obwohl viele das gar nicht wollen, fühlen sie sich in den eigenen vier Wänden doch wesentlich sicherer. Unser letzter Hund wollte am liebsten im Auto bleiben. Hier einige Tipps und Tricks für den Hundespaziergang:

  • Der Hund sollte in dieser Zeit keinesfalls von der Leine gelassen werden. Das ist zu seiner eigenen sowie zur Sicherheit anderer wichtig. Ein in Panik geratener Hund läuft unkontrolliert weg, kann aggressiv reagieren oder gar einen Unfall verursachen, indem er in ein Auto rennt. Das gilt übrigens auch für extrem gehorsame Hunde, wie ich leider selber bei einem meiner Hunde feststellen musste, der wegen eines Knalles panikartig weg und auf die angrenzende Autobahn lief. Zum Glück ist nichts passiert.
  • Nehmen Sie Strecken und Zeiten, die relativ „knallarm“ sind. Lieber dazu mit dem Auto ein wenig weiter rausfahren.
  • Versuchen Sie, den Hund mit einem Leckerli zu verwöhnen, wenn es knallt. Damit signalisieren Sie ihm, dass das alles gar nicht so schlimm ist.
  • Versuchen Sie selbst gelassen und ruhig zu sein, das überträgt sich auf den Hund und gibt ihm Sicherheit.

Weitere Ratschläge für Silvester mit Hund

Ich selber habe es auch schon einmal erfolgreich versucht, kurz vor Mitternacht mit meinem Hund in ein abgelegenes Feld oberhalb unseres Dorfes zu fahren. Ich schaltete das Radio ein, und gemeinsam haben wir uns dann das Feuerwerk angesehen. Von der Knallerei war nichts mehr zu hören – zu weit weg! Auch eine Fahrt über die Autobahn ist identisch mit einer Flucht vor der Silvesterknallerei.

Eine weitere – jedoch wesentlich kostspieligere – Methode ist: Fahren Sie gemeinsam mit Hund in Urlaub. Das Ziel sollte sein, wo Feuerwerk verboten ist, etwa auf Sylt oder Amrum sowie in St. Peter Ording.

Autor: Esther Vergenz