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Urlaub mit Hund – überlegt organisiert, ist es ein Riesenspaß für alle

Inhaltsverzeichnis


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Neben Nord- und Ostsee sind auch die Beneluxstaaten und Dänemark für den Urlaub mit Hund gutgeeignet.

Als Urlaubsziel für den Urlaub mit Hund sehr gut geeignet: Die Nordsee – die Weitläufigkeit der Strände und Dünen kommen dem Bewegungsdrang von Hund und Frauchen oder Herrchen entgegen.

Urlaub auf vier Pfoten

Für viele von uns hat das Jahr nicht vier sondern fünf Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Urlaub, wobei letztere für die meisten wohl die schönste ist. Dabei kann der Urlaub sowohl in die kalte oder kältere als auch in die warme oder wärmere Zeit fallen. Verschiedene Faktoren spielen da eine Rolle: Will ich Strandurlaub, Urlaub im Schnee, Aktivurlaub oder einfach nur relaxen, mich ausgiebig mit Kunst und Kultur oder aber mit der Natur beschäftigen. Das sind einige der Fragen, die sich ein jeder stellt, der seinen Urlaub plant. Für Hundebesitzer kommt hinzu, dass sie alljährlich vor die Entscheidung gestellt werden: Mit oder ohne Hund? Beides hat Vor- und Nachteile, sowohl für den Hund als auch für dessen Besitzer. Viele Hundebesitzer möchten auch im Urlaub nicht auf das Zusammensein mit ihrem geliebten Vierbeiner verzichten. Ebenso freut sich der Hund, wenn er auch während der Ferien bei seinem „Rudel“ ist. Für den wasserliebenden Golden Retriever z.B. ist ein Strandurlaub das Größte. Damit sich alle in den Ferien mit Hund wohl fühlen, ist eine vorausschauende Planung für den Urlaub mit Hund wichtig. Dazu gehören eine nicht zu heiße Reisezeit, ein hundefreundliches Reiseland (z.B. die Benelux-Staaten oder auch Dänemark mit Nordsee, Ostsee und Mecklenburg Vorpommern) und eine Unterkunft, in der Hunde erwünscht sind. Besonders schön für große und bewegungsfreudige Hunde sind Ferienwohnungen  oder hundefreundliche Ferienhäuser mit einem weitläufigen, eingezäunten Garten. Damit die Einreise mit Hund problemlos verläuft, sind die unterschiedlichen Vorschriften des Reiselandes rechtzeitig zu beachten (EU-Heimtierausweis, Impfungen für den Hund, Hundehaftpflichtversicherung). Bei Fernreisen mit langen Aufenthalten im Flugzeug ist eher zu empfehlen, den Hund während des Urlaubs in einer professionell geführten und trotzdem familiären Hundepension zu lassen. Viele Hunde freuen sich auf ihre neuen Urlaubsbekanntschaften.

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Vor- und Nachteile beim Urlaub mit Hund

Auch für den Hund bedeutet Urlaub am Meer eine große Erholung.

Urlaub mit Hund in Dänemark: Grundsätzlich bevorzugen Hunde im Urlaub ein etwas gemässigteres Klima.

Der Vorteil für den Hund liegt eindeutig darin begründet, dass er endlich einmal sein Herrchen und Frauchen, also sein Rudel, rund um die Uhr für sich alleine in Anspruch nehmen kann und in der Regel mehr „Gassi“ geht als im normalen Alltag. Für den Zweibeiner besteht ein ähnlicher Vorteil: Endlich Zeit für den Hund, endlich gemeinsame Spaziergänge ohne lästigen Blick auf die Uhr.
Nachteil kann sein, dass das Urlaubsziel bezüglich verschiedener Kriterien nach dem Hund und weniger nach dem Menschen ausgerichtet werden sollte und muss. Das beginnt bereits bei der Anreise. Wohl kaum jemand mutet seinem Hund eine lange Flugreise – oder überhaupt eine Flugreise – in irgendein exotisches Land zu. Die Einreisebestimmungen sowie die Impfvorschriften sind im Vorfeld zu bedenken, und dann muss da auch noch eine hundefreundliche Unterkunft gesucht werden. Badeurlauber müssen zudem bedenken, dass nicht alle Strände für Hunde erlaubt sind und auch nicht jeder Hund jedes Klima verträgt. Ein Urlaub mit Hund in Kroatien beispielsweise ist recht empfehlenswert, denn hier gibts es jede Menge hundefreundlicher Ferienwohnungen und Unterkünfte, deren Besitzer sich auch auf vierbeinige Gäste freuen. In unserem Anzeigenmarkt für Hunde kann man übrigens auch hundefreundliche Ferienwohnungen für die Ferien mit Hund buchen und inserieren.

Freies Reisen für alle

Im Rahmen der Annäherung der einzelnen Länder – vor allem in der EU – ist das Reisen für Mensch und Tier immer einfacher und daher auch immer beliebter geworden. Einfach dahingehend, dass in den meisten Ländern lediglich ein EU-Heimtierausweis mit der eingetragenen Tollwutimpfung sowie der mittlerweile obligatorische „Knopf hinterm Ohr „ – also der Mikrochip – ausreichen, um die Grenzen zu passieren. Leicht ist der Grenzübergang dabei allerdings auch für einige der Parasiten, und so bringen immer mehr Hunde unliebsame Gäste mit nach Hause.
Daher sollte sich jeder, der mit seinem Hund in Urlaub fährt – vor allem dann, wenn es in eines der Länder im Mittelmeerraum geht – zuvor ausgiebig bei seinem Tierarzt über die wichtigsten Krankheiten sowie über vorbeugende Maßnahmen informieren. Nicht in allen Reiseländern (z.B. Griechenland, Spanien) überträgt sich generell die Gastfreundschaft Menschen gegenüber auch auf deren Hunde. Ausnahmen sind natürlich in allen Ländern möglich und häufig herrscht ein tolerantes Verhalten gegenüber Hunden im Urlaub.

Leishmaniose und andere Hundekrankheiten

In Nordeuropa ist das Ansteckungsrisiko durch Krankheiten wie Leishmaniose geringer bzw. nicht vorhanden. - Urlaub mit Hund in Irland

Wer mit seinem Hund Urlaub in Nord- oder Mitteleuropa ( hier auf den Cliffs of Moher in Irland ) macht, minimiert deutlich das Risiko ansteckender Krankheiten wie z.B. Leishmaniose.

Zu den bekanntesten und häufigsten Krankheiten, die als „Urlaubserinnerung“ mitgebracht werden, zählt die schwere Infektionskrankheit Leishmaniose. Überträger sind winzig kleine Sandmücken, die selbst durch Moskitonetze dringen können. Die Symptome können dabei sehr unterschiedlich sein. Zu den häufigsten Krankheitszeichen zählen Schädigungen der inneren Organe sowie Hautveränderungen an Nase, Ohren und Pfoten. Leishmaniose kommt in allen Mittelmeerländern sowie Portugal vor.
Eine weitere, nicht zu unterschätzende Krankheit ist die Babesiose, auch unter der Bezeichnung „Hunde-Malaria“ bekannt. Übertragen wird sie von Zecken, und auch sie tritt in Mittelmeerländern und Portugal aber auch in Ost- sowie Mitteleuropa auf. Allein in unserem Nachbarland Frankreich kommt es jährlich zu vielen hunderttausend Neuinfektionen jährlich. Typische Symptome sind neben hohem Fieber brauner beziehungsweise blutiger Urin sowie Veränderung der Schleimhäute.
Aus allgemeinen Erfahrungen kann man sagen, dass diese beiden Krankheiten oft sehr spät erkannt werden sowie lebensbedrohlich verlaufen können.
Rundwürmer, die sich im Herzen, im Bindegewebe zwischen den Organen, in den Lymphknoten oder aber unter der Haut einquartieren, verursachen die Filariose. Überträger sind Flöhe und Mücken. Als Verbreitungsländer zählen auch hier die Mittelmeerländer nebst Portugal sowie die Kanaren, der Süden der Schweiz sowie Ungarn.
Extrem schleichend verläuft die Ehrlichiose, deren Überträger die braune Hundezecke ist. Die Krankheit beginnt mit Mattigkeit sowie Leistungsabfall, was man nicht selten damit in Verbindung bringt, dass dem Hund das warme Klima nicht bekommt, und hat im Anschluss Blutungen zur Folge. Das Hauptverbreitungsgebiet erstreckt sich von Zentralfrankreich aus bis weit in den Süden nach Portugal.

Einreise mit dem Hund – worauf sollte man achten?

Urlaub mit Hund an der dänischen Ostsee.

Dünenidylle an der Ostsee: Wer ein solches Ferienhaus findet, das idealerweise auch noch eine Einzäunung besitzt, kann seinen Urlaub mit Hund unbeschwert geniessen.

Als Hundebesitzer muss man sich vor Reiseantritt genauestens informieren. Je nach Land und Hunderasse gibt es hier einige Schwierigkeiten die überwunden werden müssen, sowohl offizielle als auch inoffizielle. Besitzer von sogenannten „Listenhunden“ haben es doppelt schwer, es ist beinahe unmöglich, ohne Probleme in ein europäisches Land einzureisen. Denn diese Hunde stehen auf der Liste der gefährlichen Hunderassen und stellen so laut vieler Ländervorschriften eine Bedrohung dar. Ohne einen Wesenstest kann man auch innerhalb Deutschlands nicht mit einem „Listenhund“ verreisen. Welche Hunderassen genau auf den Listen der Länder stehen, kann auf der Internetpräsenz des Auswärtigen Amtes eingesehen werden. Doch wenn ein Land gefunden wurde und der Hund einreisen darf – das heißt, dass die Einreisebestimmungen Europas erfüllt werden – kann die Unterkunft zu einem Problem werden. Viele Hotels schrecken bei großen Hunden zurück, da sie befürchten, ihre übrigen Gäste könnten eingeschüchtert werden. Deshalb buchen immer mehr Urlauber ein hundefreundliches Ferienhaus in dem gewünschten Urlaubsland. Viele hundefreundliche Ferienhäuser, die nicht direkt im Stadtzentrum stehen, haben auch einen umzäunten Garten, sodass der Hund auch außerhalb des Hauses freilaufen kann. Im Internet gibt es zum Urlaub mit Hund viele Informationen und Angebote, die vorab eingeholt werden können. Verständlicherweise ist es auch im Urlaub wichtig, dass der Hund den nötigen Auslauf bekommt. Sollte man vorhaben, den Hund für einen Tag alleine zu lassen, ist es empfehlenswert den Zaun vorher zu überprüfen, damit der geliebte Vierbeiner nicht plötzlich das Weite sucht. Hat man sich vorab genauer informiert, so steht dem Urlaub mit Hund nichts mehr im Wege.

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Drei-Punkte-Programm für einen gelungenen Urlaub mit Hund

Vor dem Urlaub:

  • Besuch beim Tierarzt, um bereits bestehende Krankheiten oder gar Herzschwächen ausschließen zu können.
  • Nach Impfmöglichkeiten oder Prophylaxemaßnahmen fragen.
  • Zecken- und Wurmmittel bereits vor Reiseantritt auftragen oder in Tablettenform verabreichen.

Während des Urlaubs:

  • Kontakt mit einheimischen, vor allem herumstreunenden Hunden vermeiden.
  • Zecken so früh wie möglich entfernen.
  • Da Sandmücken in der Regel in der Dämmerung oder des Nachts aktiv sind, sollte man gerade in Gegenden mit Macchia oder mediterranem Sumpfgebiet auf Abendspaziergänge mit dem Hund verzichten.
  • Den Hund auf Veränderungen hin beobachten.

Nach dem Urlaub:

  • Bei Auffälligkeiten wie Fieber, Mattigkeit, Hautirritationen oder Ablehnung des Futters unbedingt zum Tierarzt gehen. Diesem genau das Gebiet nennen, wo Sie Ihren Urlaub verbracht haben.

Gestalten Sie die Anreise mit Hund möglichst stressfrei

Auch das Lieblingsspielzeug des Hundes sollte im Urlaub nicht fehlen.

Was für Kinder gilt, gilt auch für Hunde: Spätestens alle 2 – 3 Stunden sollte auf der Reise eine kurze Pause eingelegt werden.

Generell sind Hunde unkomplizierte und wunderbare Reisebegleiter. Aber auch für sie ist mit dem Urlaub ein Verlassen ihrer gewohnten Umgebung (auch Hunde können sich konservativ verhalten) verbunden. Auf sie wartet das Aufnehmen zahlreicher unbekannter Gerüche und Umgebungen. Wer seinen Urlaub mit Hund verbringen möchte und dabei mit dem Auto reist, sollte Folgendes beachten: Während der Autofahrt sollte ca. alle zwei bis drei Stunden eine Pause und eine kleine „Schnüffelrunde“ eingelegt werden. Ein sicherer Transport der Hunde während der Fahrt ist mit einem speziellen Autogurt, Hundegitter oder einer Hundebox gewährleistet. In der warmen Reisezeit hilft ein Sonnenschutz am Fenster und ausreichend Trinkwasser. Die Urlaubsfahrt kann bereits vorher geübt werden. Die Umstellung fällt dem Hund leichter, wenn eine ausreichende Portion des gewohnten Hundefutters und sein Lieblingsspielzeug eingepackt wurde. Die Hunde-Reiseapotheke sollte mit Zeckenzange, Desinfektionsmittel, speziellem Verbandsmaterial für Hunde und gegebenenfalls Medikamenten bestückt sein. Weitere Tipps finden Sie dazu hier. Eine präventive Maßnahme ist auch die Internet-Recherche eines örtlichen Tierarztes. Eine schnelle Online-Buchung der Reiseangebote ist bei einem Urlaub mit Hund in der Regel nicht möglich. Die Bedingungen der Anreise und der hundefreundlichen Unterkunft müssen vorher mit den entsprechenden Personen, z.B. der Fluggesellschaften, dem Urlaubsvermieter, abgeklärt werden. Wer also eine günstig verreisen möchte und auf die Begleitung seines Hundes wert legt, sollte unbedingt rechtzeitig die inzwischen zahlreichen Urlaubsangebote für hundefreundliche Ferienhäuser genauer studieren. Neben der Autofahrt ist auch die Anreise mit der klimatisierten Bahn für den Hund eine angenehme Reisemöglichkeit. Meistens kann er sich auf der Bahnfahrt ausstrecken und muss nur auf Wunsch des Schaffners einen Maulkorb tragen. Der Bahnpreis für große Hunde entspricht dem ticketpflichtiger Kinder. Hunde als Flugpassagiere sollten frühzeitig bei den Fluggesellschaften angegeben werden, da diese Platz in Kabinen und Frachtraum einplanen müssen. Kleine Hunde mit einem Gewicht von sechs bis acht Kilogramm (inklusive Transportbehältnis) dürfen oft mit in die Flugzeugkabine. Billigfluglinien (z.B. Ryan Air, Easy Jet) nehmen oft keine lebenden Tiere mit, höchstens Blindenhunde und andere personenbezogene Servicehunde. Auf Fähren werden große Hunde unterschiedlich komfortabel untergebracht (Zwinger oder Aufenthalt im Restaurant). Direkte Auskünfte sind bei einer Reise mit Hund den Internetbuchungen, deren Datenbanken diese zusätzlichen hundebezogenen Kriterien noch nicht berücksichtigen, überlegen.

Tipps für die Anreise und einen gelungenen Aufenthalt am Urlaubsort

  • Legen Sie Pausen und „Schnüffelrunden“ bei der Fahrt ein.
  • Sorgen Sie stets für frisches Wasser, auch während der Fahrt.
  • Sorgen Sie für eine gute Transportsicherung ( Hundebox o.Ä. ) im Auto.
  • Nehmen Sie das gewohnte Futter in ausreichender Menge mit, so beugen Sie u.a. Unverträglichkeiten vor.
  • Ziele mit extrem heißem Klima vermeiden. Sollte es dennoch heiß werden, so sind Spaziergänge auf die frühen Morgen- oder die späten Abendstunden zu verlegen.
  • Auch Hunde können Sonnenbrand bekommen, daher ist langer Strandurlaub in praller Sonne zu vermeiden.
  • Den Hund nie alleine im Auto lassen – besonders nicht dann, wenn es warm oder heiß ist.
  • Bereits im Vorfeld den Urlaubsort auf Hundefreundlichkeit hin durchchecken.
  • Ein eigenes Deckchen oder ein Hundekörbchen mitnehmen, damit sich der Vierbeiner auch in fremden Häusern wohl fühlt.
  • Lieblingsspielzeug des Hundes mitnehmen.
  • Reiseapotheke für den Hund ( Zeckenzange, Desinfektionsmittel, Verbandsmaterial und gegebenenfalls Medikamenten ) nicht vergessen.
  • Bei Stadtbesichtigungen überlegen, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, den Hund anderweitig unterkommen zu lassen oder aber ihn zuvor an das Leben und Treiben in einer Stadt heranführen.
  • Erziehung und Training daheim, denn Hunde mit guter Sozialisation sowie guter Erziehung geraten seltener in Schwierigkeiten.

Die Zahl der hundefreundlichen Ferienhäuser und Hotels wächst

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Es gibt bereits eine Menge hundefreundliche Hotels, die einen Urlaub mit Hund ermöglichen.

Die Anzahl der hundefreundlichen Hotels wächst: Auch wer auf den Komfort eines Hotels nicht verzichten möchte, hat gute Chancen seinen Urlaub gemeinsam mit Hund verbringen zu können.

In immer mehr hundefreundlichen Ferienwohnungen und  Hotels ist der Hund ein gern gesehener Gast. Der Hotelbetrieb vieler Länder hat sich darauf eingestellt, dass viele Hundehalter und Familien auch im Urlaub nicht auf ihren vierbeinigen Begleiter verzichten möchten.Inzwischen gibt es auch einige Reisebüros, z.B. „Hund und Reisen“, die sich auf an Urlaub mit Hund Interessierte spezialisiert haben. Wer gerne mit seinem Hund in den Bergen Österreichs wandern möchte, trifft dort auf ideale für Hunde geeignete Wanderrouten. Das Erlebnis-Hotel Tiroler Adler in Waidring z.B. offeriert sogar eine kostenlose Unterbringung für Ihren Hund. Geht es nur um ein- oder zweimaliges Übernachten mit Hund, sind laut Erfahrung von Hundehaltern die Etap und Ibis Hotels zu empfehlen. In einigen hundefreudlichen Unterkünften müssen jedoch die diversen Utensilien wie z.B. Fressnapf, Hundekorb und – decke sowie Spielzeug mitgebracht werden. Diese Ausweitung des Gepäcks erspart z.B. das Hotel Meeresblick in Mecklenburg-Vorpommern. Dort liegt auch eine Hundewanderkarte bereit und zwei lange Hundestrände befinden sich nicht weit vom Hotel entfernt.

Der Hund am Urlaubsort

Ist der Hund am Urlaubsort angekommen, sollte man ihm Zeit lassen, sich mit der unbekannten Umgebung vertraut zu machen. In der Anfangszeit ist eventuell auch ein Anleinen hilfreich. Zu einem besseren Gefühl des Hundebesitzers kann ein wasserfestes Schild mit Urlaubsadresse und Handy-Nr. am Halsband des Hundes beitragen. So ist der Hund, falls er sich verläuft, dem Besitzer einfacher zurück zu bringen. Im Urlaub sollten die für den Hund üblichen Regeln nicht außer Kraft gesetzt werden. Die Hundehalter sollten beim Urlaub am Strand darauf achten, dass ihr Hund nicht zu viel Salzwasser schluckt, denn das kann zu Durchfall führen. Ein einfaches Gegenmittel ist das Füttern von Trockenfutter.

Reiseziele für den Urlaub mit Hund

Urlaub mit Hund in Dänemark

Auch Dänemark eignet sich sehr gut für den Urlaub mit Hund.Dänemark, ein Märchen für Urlauber, besonders dann, wenn man Hundebesitzer ist und einen Ort sucht, wo Mensch und Tier gleichermaßen willkommen sind. Nur wenige andere Länder sind derartig kinder- und hundefreundlich wie Dänemark. Voraussetzung, der Hund ist gut erzogen und der Mensch hält sich an die Vorschriften.
Zahlreiche Ferienhausanbieter heißen Urlauber mit Hund herzlich willkommen, bieten große Auslaufflächen direkt am Haus und nehmen nicht einmal Geld für die Unterbringung des Hundes. Überhaupt findet man in Europa kaum solch ein weites Areal, wo der Hund sich austoben kann. Selbst in Städte sowie bei einigen Freizeitaktivitäten können Sie Ihren Hund mitnehmen. Als Highlight eines jeden Dänemarkurlaubes gilt die Tatsache, dass es hier so genannte Hundewälder gibt und an vielen Stränden Hunde erlaubt sind.
Waren früher die Einreisebestimmungen – vor allem aber die sonstigen Bestimmungen im Land – für uns Hundebesitzer noch recht streng, so kam es im Jahr 2014 zu einer Gesetzesänderung, die lediglich die Einreise und die Haltung von Anlagehunden erschwert.

Urlaub mit Hund in Dänemark – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Für den Urlaub mit Hund in Dänemark gelten folgende Einreisebestimmungen und rechtliche Vorschriften:

  • Mikrochip – Der Hund muss gechippt oder aber tätowiert sein.
    Detailliert bedeutet das im Einzelnen: Die Impfungen und Nachimpfungen gegen Tollwut müssen aus dem EU-Heimtierausweis hervorgehen. Dabei dürfen die letzten Impfungen nicht älter als das Chippen oder das Tätowieren und die letzte Impfung bei Grenzübertritt nicht jünger als 3 Wochen sein. Welpen, die noch keine 3 Monate alt und entsprechend noch nicht geimpft sind, bedürfen einer speziellen Erklärung, die Sie unter hier finden können.
  • EU-Heimtierausweis – Ein gültiger EU-Heimtierausweis muss vorhanden sein.
  • Impfungen – Eine gültige Tollwutimpfung ist vorzuweisen.
  • Listenhunde – Für folgende Hunderassen gilt Einfuhrverbot, falls diese nach dem 17. 03. 2010 angeschafft wurden:
  • Pitbull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Dogo Argentino
  • American Bulldog
  • Tosa Inu
  • Fila Brasileiro
  • Kangal
  • Sarplaninac
  • Zentralasiatischer, Südrussischer und/oder Kaukasischer Owtscharka
  • Boerboel
  • Tornjak
  • Diese Tiere gelten als gefährlich – Bitte versuchen Sie den Grenzübertritt erst gar nicht, denn Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeldern oder gar einer Haftstrafe geahndet. Ferner wird der Hund eingeschläfert. Das Einreiseverbot gilt übrigens nicht nur für reinrassige Hunde sondern auch für Kreuzungen der oben genannten Rassen. Wer seinen Anlagehund vor dem 17. März 2010 in Besitz genommen hat, darf diesen mitnehmen, muss ihn jedoch stets an einer maximal zwei Meter langen Leine halten sowie ihm einen verschlossenen Maulkorb anlegen. Übrigens ist die Durchreise durch Dänemark, um etwa nach Schweden oder Norwegen zu gelangen, für diese Anlagehunde gestattet. Bedingung: Die Tiere sollten nach Möglichkeit das Fahrzeug nicht verlassen sowie ausreichend gesichert sein.
  • Das „neue“ Hundegesetz – Sämtliche Gräuelmärchen, die man bislang vom Urlaub mit dem Hund in Dänemark hörte, kann man im Prinzip vergessen. Es war etwas Wahres dran, jedoch hat das „neue“ Hundegesetzt vom Juli 2014 Einiges für Mensch und Tier vereinfacht. Zu den Änderungen gehören:
  • Wenn ein Hund zubeißt – Kommt es zu einer Situation, wo der Hund zubeißt, so entscheidet nun ein bestellter Hundesachverständiger, unter welchen Bedingungen es zu dem Vorfall kam und ob der Hund eventuell geärgert oder provoziert wurde.
  • Das dänische Wegerecht – dänisch: „Mark- og Vejfredslov“ sieht seit Neuestem vor, dass versehentliches Betreten fremder Privatgrundstücke seitens des Hundes nicht mehr sanktioniert wird.
  • Leinenpflicht – Generell gilt in ganz Dänemark an öffentlichen Orten Leinenpflicht. In der Zeit vom 1. April bis 30. September wird dieses besonders streng am Strand eingefordert. Außerhalb dieser Zeit darf sich hier der Hund zumeist frei bewegen.
    Spezielle Hundewälder – von denen es mehr als genug gibt – bieten jede Menge Auslaufmöglichkeiten für die Vierbeiner. Hierbei handelt es sich in der Regel um abgegrenzte, manchmal sogar eingezäunte Waldgebiete, wo Hunde frei laufen dürfen. Eine Übersicht über die Verbreitung finden Sie hier: Hundewälder und Hundeplätze in Dänemark.
  • Einreise nach Bornholm, Färöer Inseln und Grönland – Bornholm, die östlichste Insel und Gemeinde des Landes, liegt mitten in der Ostsee zwischen Schweden, Polen und Deutschland, und ist ein beliebtes Reiseziel. Dabei gibt es bei der Überfahrt mit der Fähre von Sassnitz nach Rønne für Hund und Besitzer keinerlei Probleme. Auch von Kopenhagen aus kann der Hund problemlos mitgenommen werden. Wer über Schweden einreist, der muss jedoch bedenken, dass dabei die schwedischen Einfuhrbestimmungen gelten.
    Die autonomen Gebiete Färöer Inseln und Grönland sind strenger bezüglich der Mitnahme von Hunden. Hier sind kurze und mittelfristige Einreisen von Hunden nicht erlaubt. Wer Genaueres wissen möchte, der wendet sich entweder an die dänische Botschaft oder an das dänische Veterinäramt.

Urlaub mit Hund in Dänemark – Öffentliche Verkehrsmittel

Denkt man an Dänemark, so fallen einem – vor allem als Hundebesitzer – eher einsame Landschaften als große Städte oder gar Ballungsgebiete ein. Dennoch hat auch dieses Land einige interessante und schöne Städte zu bieten. Aber wie sieht das mit Hund aus? Die Antwort lautet: Ähnlich wie bei uns. Auch in dänischen Städten findet man viele Hunde, und auch hier gelten die Regeln:

  • Der Hund ist an der Leine zu führen.
  • Er sollte friedlich und gut erzogen sein, also niemanden belästigen.
  • Die Hinterlassenschaften des Hundes sind zu entfernen.

Alles also Grundsätze, die einem verantwortungsbewussten Hundebesitzer nicht nur einleuchten sollten, sondern die selbstverständlich sind. Und da in Dänemark Hunde zum Leben gehören, dürfen sie auch in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden. Sollten Sie ein kleineres Exemplar besitzen und ihn in einer Transporttasche oder –box mitnehmen, so ist die Fahrt für ihn kostenlos. Für große Hunde wird ein Fahrpreis erhoben, der dem eines Kindes entspricht. Übrigens findet man in Dänemark auch einige Freizeiteinrichtungen, wo der Hund seinen Menschen begleiten darf. Eine davon ist der große Zoo in Aalborg.

Urlaub mit Hund in Dänemark – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

Wie in den meisten europäischen Ländern ist auch in Dänemark das Übernachten in einem Wohnwagen, einem Wohnmobil oder in einem Zelt die ideale Art, seinen Urlaub zu verbringen – wenn man es möchte. Hierbei besteht jedenfalls die größte Chance, dass Ihr Hund erwünscht ist. Jedoch findet man in unserem nördlichsten Nachbarland auch etliche Ferienwohnungen und Ferienhäuser, die für Mensch und Tier passende Angebote bereit halten. Viele Anbieter sorgen für entsprechenden Auslauf in Form von eigenem Grundstück. Zudem befinden sich die meisten der Unterkünfte ganz in der Nähe großzügiger Auslaufräume in Form von riesigen Stränden oder – in Europa einzigartig – Hundewäldern. Wichtig jedoch ist auch hier, sich noch vor der Buchung genauestens zu informieren, um vor bösen Überraschungen gefeit zu sein.

Urlaub mit Hund in Dänemark – Die beste Reisezeit

Der Sommer ist die beste Reisezeit für einen Urlaub mit Hund in Dänemark.

Ideale Reisezeit: Im Sommer findet man in Dänemark viele idyllische Ecken.

Unser Nachbarland Dänemark weist übers Jahr verteilt keine besonders extremen Temperaturschwankungen auf. Im Sommer ist es mäßig warm – also angenehm für den Hund -, und auch die Winter sind in der Regel relativ mild. Mit Regen muss man – ähnlich wie bei uns – ganzjährig rechnen. Damit wäre die Frage geklärt, wann man nach Dänemark mit Hund reisen sollte: Es ist immer schön und angenehm. Kleine Entscheidungshilfen könnten folgende Punkte sein:
Im Sommer sind die Tage geringfügig länger und im Winter kürzer als bei uns. Die großen dänischen Schulferien sind ab Ende Juni bis etwa Mitte August.

Urlaub mit Hund in Dänemark – Gesundheitliche Risiken

In Dänemark lauern prinzipiell keine besonderen Gefahren auf den Hund. In den Dünen- und Heidegebieten jedoch, wo nicht selten auch die Ferienunterkünfte stehen, findet man im Sommer Kreuzottern. Entgegen der herkömmlichen Meinung sind diese weder angriffslustig – im Gegenteil, sie fliehen eher, wenn es ihnen möglich sein sollte – noch ist deren Biss unbedingt tödlich. Sollte Ihr Hund jedoch dennoch einmal gebissen werden, so empfiehlt sich ein unmittelbarer Besuch beim Tierarzt, der ein Gegengift injizieren wird.

Urlaub mit Hund in Dänemark – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

Zwar dürfen Hunde mit an den Strand und es gibt spezielle Hundewälder, in den meisten Restaurants jedoch ist das Mitbringen der Tiere verboten. Das liegt an der Lebensmittelhygieneverordnung Dänemarks. Es gibt jedoch auch Gastronomiebetriebe mit Ausnahmegenehmigungen.
Das Verbot beschränkt sich übrigens auf den Innenbereich; Restaurants und Cafés mit Außenterrasse dulden daher Hunde häufig. Sollten Sie gemütlich essen gehen und auf Ihren Hund nicht verzichten wollen , so informieren Sie sich am besten zuvor, ob er willkommen oder verboten ist. Selbstverständlich sind Blindenhunde von diesem Verbot ausgenommen.

Urlaub mit Hund in Dänemark – Mit dem Hund am Strand

Bade-Urlaub mit Hund in Dänemark macht viel Spaß.Wer an die See nach Dänemark fährt, der trifft auf über 7.400 Kilometer lange Küste mit breiten Sandstränden. Eine Aufteilung in Badestrand und Hundestrand fehlt hier normalerweise, so dass Sie mit Ihrem Vierbeiner an nahezu jeden Strand gehen können. Allerdings besteht eine Einschränkung: Vom 1. April bis zum 30. September herrscht überall dort Leinenpflicht. Obwohl der vom Mittelmeer gewohnte Trubel in Dänemark nicht vorhanden ist, findet man dennoch neben einsamen Sandstränden auch solche, die bevorzugt von Familien mit Kindern heimgesucht werden. Gerade dort ist der Leinenzwang gut nachvollziehbar. Und gerade dort sollten Sie sich als Hundebesitzer auch besonders rücksichtsvoll verhalten.
Wer hingegen in der Zeit vom Oktober bis Ende März in Dänemark Urlaub machen möchte, dem gehört der Strand beinahe ganz alleine: Mit wenigen Ausnahmen, wie etwa Naturschutzgebiete, darf der Vierbeiner dann nach Herzenslust frei und ungezwungen ohne Leine im und am Meer toben.

Urlaub mit Hund in Dänemark – Weiteres Wissenswertes

Wenn Sie einen eher aggressiven Vertreter einer sonst friedlichen Rasse besitzen, und sollte dieser gar Menschen angreifen oder anderweitig eine Gefahr darstellen, so obliegt den örtlichen Behörden die Entscheidung, ob sie einen Maulkorbzwang aussprechen oder gar das Tier einschläfern lassen. Sehr strenge Sitten, wie wir meinen, Besitzer gut erzogener Hunde haben diesbezüglich jedoch wohl kaum etwas zu befürchten.
Kommt Ihnen in Dänemark – aus welchen Gründen auch immer – der Hund mal abhanden, so müssen Sie wissen, dass es hier, anders als bei uns, kein weit verbreitetes Netz von Tierheimen gibt. Fundhunde können und werden demnach bereits nach kurzer Zeit eingeschläfert. Umso wichtiger ist es, dass der Hund nicht nur gechippt, sondern auch registriert ist und zusätzlich einen Adressanhänger mit Handynummer am Halsband hat.Sollten noch weitere Fragen offen sein, so kann man sich an die Dänische Botschaft in Berlin unter der E-Mail-Adresse www.ambberlin.um.dk/de oder aber an das Dänische Fremdenverkehrsamt unter www.visitdenmark.com wenden.

Urlaub mit Hund in Deutschland

In Deutschland lässt sich prima Urlaub mit Hund machen.Warum in die Ferne schweifen…? Wer im Urlaub wirklich Erholung und Entspannung sucht und auf lange Anfahrten, fremdes Essen sowie ungewohntes Klima verzichten mag, der sollte die schönste Zeit im Jahr in Deutschland verbringen. Ja, Sie lesen richtig!
Deutschland hat so viele schöne Ecken, und Sie finden zahlreiche hundefreundliche Unterkünfte sowie jede Menge Natur, wo sich Ihr Vierbeiner gemeinsam mit Ihnen wohlfühlen kann. Also, auf zum Urlaub in Deutschland!

Urlaub mit Hund in Deutschland – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Klar ist, dass keinerlei Einreisebestimmungen einzuhalten sind, aber wie steht es sonst mit der allgemeinen Regelung bezüglich der Hunde im Urlaub? Hier einige wichtige Informationen:

  • Mikrochip – Auch bezüglich der Registrierung des Hundes durch einen Chip gibt es (immer noch) keine einheitliche Regelung: Unsere Hundegesetze werden auf Landesebene festgelegt, und so ist auch die Pflicht des Chippens Sache des jeweiligen Bundeslandes. Auch hier gilt: Ein Hund MUSS nicht gechippt werden, solange er nicht die deutsche Grenze überschreitet. Ratsam jedoch ist, den Hund mit einem (ISO)Mikrochip gemäß der ISO-Norm 11784 kennzeichnen zu lassen. Allein schon das Gefühl, der Vierbeiner könnte weglaufen oder mitgenommen werden und man kann ihn auf diesem Wege landesweit ausfindig machen, beruhigt.
  • Impfungen – Wer mit seinem Hund die deutschen Grenzen nicht überschreitet, hat keinerlei Verpflichtung, ihn impfen zu lassen. Wer seinen Vierbeiner jedoch liebt, der lässt ihn impfen. Auch der bestehende Tierschutz in Deutschland, der sich für das Wohl des Hundes ausspricht, beinhaltet meiner Meinung nach zumindest eine Grundimmunisierung. Hinzu kommt, dass beim Anmieten von Unterkünften nicht selten nach dem Impfausweis mit bestimmten Impfungen gefragt wird. Daher schlagen wir vor, das Tier bereits im Welpenalter beim Tierarzt vorzustellen und sich den Impfempfehlungen anzupassen. Wichtig sind Impfungen gegen Tollwut, Staupe, Zwingerhusten, Leptospirose, Borreliose, Babesiose, Parvovirose sowie Hepatitis contagiosa canis. Selbstverständlich sollten zudem regelmäßige Entwurmungen und Flohkuren vorgenommen werden sowie Vorbeugung gegen Zeckenbefall getroffen werden. Der richtige Eintrag in einen gültigen EU-Heimtierausweis garantiert, dass bei der Anmeldung in Hotels, auf Campingplätzen sowie anderen Unterkünften aber auch bei Kontrollen in Bahnen und Bussen keine Probleme auftauchen.
  • Leinenpflicht – Auch die Leinenpflicht ist nicht einheitlich in Deutschland geregelt, nicht einmal innerhalb der jeweiligen Bundesländer ist sie gleichbleibend festgelegt. Das bedeutet, dass jede Gemeinde, jede Stadt ihre eigenen Regeln diesbezüglich aufstellen darf. Das bedeutet natürlich auch, dass sogar ein absolutes Hundeverbot ausgesprochen werden kann.
    Einige Kommunen und Städte haben vor allem auf innerörtlichen Straßen und Plätzen sowie in öffentlichen Parks Leinenzwang eingeführt. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Wäldern ist es nachvollziehbar, dass der Hund an der Leine zu führen ist. Hundefreundliche Regionen weisen spezielle Hundelaufgebiete – etwa Hundestrände oder Hundewiesen – aus.
    Es kommt zudem vor, dass die maximale Länge der Leine vorgeschrieben wird, etwa 1 m bei großen Menschenansammlungen und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
    Also fragen Sie in Ihrem Urlaubsort am besten nach, denn Verstöße gegen die Regelungen können mit nicht unerheblichen Geldbußen bestraft werden.
  • Maulkorbpflicht – Und abermals ist es Sache der Gemeinden, wann und wo ein Hund einen Maulkorb tragen muss. Sinn und Zweck dieses Teils ist es, es dem Vierbeiner unmöglich zu machen, zuzubeißen. Daher besteht neben der allgemein ausgesprochenen Maulkorbpflicht für so genannte Listenhunde – bekannt auch als „Kampfhunde“ – ebenfalls nicht selten Maulkorbzwang bei Veranstaltungen mit Menschenansammlungen oder in engen Räumen wie in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Sonstiges – Wer einen Listenhund mit sich führt, sollte sich rechtzeitig – vor allem auch bei den Vermietern der Unterkünfte – informieren, ob das Tier erlaubt ist, um nicht vor Ort böse Überraschungen zu erleben. Auch wer mit mehr als einem Hund anzureisen gedenkt, der sollte sich zuvor versichern, ob er willkommen und/oder einen – meist hohen – Aufpreis zahlen muss.
    Dass der Besitzer den Hundekot seines Vierbeiners beseitigt und in entsprechende Abfallbehälter wirft, dürfte unter uns Hundebesitzern eine Selbstverständlichkeit sein. Das Netz der hier zur Verfügung stehenden Hundekot-Boxen ist immer engmaschiger, so dass es keine „Ausreden“ mehr gibt. Zudem verhängen einige Gemeinden erhebliche Geldbußen bei Nicht-Beseitigung.

Urlaub mit Hund in Deutschland – Öffentliche Verkehrsmittel

Hunde in der Stadt, das ist nicht für jeden Vierbeiner und seinen Besitzer eine entspannte Situation. Wer Stadtbesichtigungen vornehmen möchte, der sollte zuvor mit dem Hund üben. Aber auch dann muss man sich darüber bewusst sein, dass nicht alles möglich ist: Museumsbesuche und Kirchenbesichtigungen sind tabu, Shoppen für Mensch und Tier sind eine Qual. Auch der Besuch zahlreicher Einrichtungen wie Zoos, Freizeitparks etc. ist mit Hund nicht möglich. Informieren Sie sich daher vorher rechtzeitig über die Gegebenheiten sowie über die Möglichkeiten, den Hund eventuell anderweitig unterzubringen.
Die Mitnahme von Hunden in öffentlichen Verkehrsmitteln ist unterschiedlich geregelt. Kleine Hunde können zumeist problemlos auf dem Schoß oder in Hundetransportbehälter mitgeführt werden und werden nicht selten kostenlos mitgenommen. Bei großen Tieren ist der Preis abhängig vom Unternehmen beziehungsweise von der Kommune. Teils zahlt man Kinderpreise, teils gar nichts oder aber auch schon mal den vollen Tarif. Wichtig ist, dass der Hund andere Fahrgäste nicht belästigt. Auch kann das Anlegen eines Maulkorbes verlangt werden.
Blindenhunde bilden hier natürlich – wie auch anderswo – eine Ausnahme.

Urlaub mit Hund in Deutschland – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

Wer einen Wanderurlaub mit Hund in Deutschland macht, findet gerade in den Alpen und Mittelgebirgen viele preisgünstige Pensionen.Die Form der Unterkunft, die Sie mit Ihrem Hund wählen, ist stark von Ihren persönlichen Wünschen und sicherlich auch finanziellen Möglichkeiten abhängig. Am billigsten – aber nicht jedermanns Sache – ist Zelten. Ihr Hund liebt es bestimmt. Allerdings ist es auch ein wenig abhängig von den Jahreszeiten. Wer campingähnlichen Urlaub machen möchte, der kann sich ein Mobilhome am Campingplatz mieten oder gar – was nicht nur luxuriös sondern auch total unabhängig ist – mit dem eigenen bzw. dem gemieteten Wohnmobil auf Tour gehen. All diese Möglichkeiten sind fast ohne Probleme mit dem Hund zu bewältigen. Einschränkungen gibt es vielleicht beim Mieten eines Wohnmobils oder eines Mobilhomes, da heißt es, sich zuvor genau zu informieren, ob Hunde erlaubt sind.
Die weiteren Alternativen sind private Pensionen, Bauernhöfe, Ferienwohnungen, Ferienhäuser oder Hotels. Bei all diesen Varianten muss ebenfalls rechtzeitig abgeklärt werden, welche Bedingungen seitens der Vermieter bestehen. Aber keine Angst, es gibt viele hundefreundliche Vermieter und Unterkünfte. Wichtig jedoch ist, dass Ihr Hund sich zu benehmen weiß, nichts kaputt beißt, sozial verträglich ist und nicht permanent bellt. Wer an Hundebesitzer vermietet, der muss mit Hundehaaren und ein wenig Dreck rechnen, doch sollte man als Hundebesitzer darauf achten, dass alles nicht überhand nimmt. Bleibt zum Schluss nur noch zu sagen: Wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub mit Ihrem Hund in deutschen Landen.

Urlaub mit Hund in Deutschland – interessante Reiseziele

Urlaub in Deutschland mit dem Hund, aber wo? Deutschland ist groß…
DAS ideale Reiseziel kann man nicht so allgemein benennen, denn es hängt stark von den Erwartungen aber auch von der Jahreszeit sowie vom Geldbeutel ab. Daher hier nur einige Vorschläge und Anregungen:

  • Urlaub am Meer – Unsere Hunde lieben – wie auch Herrchen und Frauchen – das Meer und die teils endlosen Strände, wo sie nach Herzenslust toben können. Ihnen fallen da volle Sandstrände mit Hundeverbot und Hitze ein? Richtig, auch das ist natürlich möglich, jedoch weder für Hund noch für den Mensch ist das das reine Vergnügen. Aber Seien Sie getrost: Sowohl an Ost- als auch an Nordsee finden sich hundefreundliche Strände rund ums Jahr. Wir persönlich bevorzugen die Winter- oder auch schon mal die Herbst und Frühjahrsmonate, wo man zwar nicht baden – Die Hunde tun’s trotzdem! – aber die gesunde Luft sowie ausgiebige Spaziergänge in vollen Zügen genießen kann.
  • Ostsee – Zu meinen Favoriten zählt die Ostsee, da hier das Meer „immer da ist“ und die Hundepfoten weniger Dreck mit in die Unterkunft bringen. Wunderschöne Orte wie Travemünde, Scharbeutz, Wismar oder Boltenhagen – um nur einige zu nennen – laden ein, sich wohl zu fühlen. Cafés, Restaurants oder auch Fischbuden sorgen fürs leibliche Wohl. Unterkünfte verschiedenster Art und Preisklasse locken mit gemütlichen Zimmern und Wohnungen. Und überall fanden wir hundefreundliche Strände – selbst im Sommer.
    Sehr gut hat es uns Zwei- und Vierbeinern auch auf Rügen sowie auf Usedom und Darß gefallen.
  • Nordsee – Aber auch die deutsche Nordseeküste ist zu empfehlen. Der gigantische Nationalpark Wattenmeer und die ostfriesischen Inseln lockten ebenfalls mit den Möglichkeiten zu ausgedehnten Spaziergängen am Strand. Einzige Nachteile: Bei Ebbe suchten unsere Hunde vergebens nach dem kühlen Nass und wir waren nicht immer begeistert über die schlickverschmierten Pfoten. Viele der dortigen Orte – etwa Emden, Büsum, Bremerhaven, Hamburg oder Fedderwardersiel und Greetsiel sowie die Insel Sylt – empfingen uns mit unseren Hunden stets freundlich.
    Übrigens richtet die beliebte Urlauberinsel Sylt alljährlich im Herbst so genannte „Hundstage“ ein, wo jeweils eine Woche lang der Hund zum König der Insel wird. Es finden unterschiedliche Projekte statt, Vorträge werden gehalten, Wattwanderungen mit Hunden organisiert, und, und, und…
  • Urlaub am Fluss oder am See – Wer auf Wasser keineswegs verzichten möchte aber dennoch nicht nur „plattes Land“ wünscht, der verbringt seine freien Tage zusammen mit seinem Hund an einem der zahlreichen Flüsse oder Seen, die Deutschland zu bieten hat. Besonders den Vierbeinern, die gerne ins Wasser gehen, kommt man damit entgegen. Dabei stehen nicht nur unsere großen Seen wie der Bodensee oder der Chiemsee zur Auswahl, auch die Mecklenburger Seenplatte oder einige Talsperren wie der Edersee sowie natürlich etliche größere und kleinere Baggerseen kommen infrage. Wer Wasser lieber fließen sieht, der ist an Rhein, Mosel, Isar, Donau, Elbe, Weser oder wie sie alle heißen besonders gut aufgehoben, da sich ihnen wunderschöne Landschaften sowie reizende Orte anschließen, die sowohl für Herrchen und Frauchen als auch für Bello geeignet sind, die schönste Zeit im Jahr abwechslungsreich zu verbringen.
  • Urlaub im Mittelgebirge – Besonders wanderfreudige Hundebesitzer und solche, die die Ruhe suchen, dürfen sich in den deutschen Mittelgebirgen gut aufgehoben fühlen. Viele Hundert Kilometer ausgeschilderte Wanderwege durch beeindruckende Landschaft, wo sich der Hund so richtig auspowern kann, stehen auf dem Plan. Gleichgültig, ob im Harz, in der Schwäbischen Alb, in der Rhön, im Vogelsberg, im Westerwald oder im Taunus, Sie werden von der wunderbaren Landschaft beeindruckt sein. Bergauf und bergab führen die Wege durch Wälder, die wie aus dem Märchen erscheinen – was besonders schön im Herbst ist -, und laden ein zu einem erfrischenden Bad in einem glasklaren Bach oder See. Und abends geht’s in eine der urgemütlichen Gaststätten mit leckeren einheimischen Gerichten. Schön ist es übrigens auch, wenn man durch die verschneite Landschaft, etwa durch den Vogelsberg oder den Westerwald, wandert und dem tobenden Hund zuschaut, wie der seine Freude an der weißen Pracht hat. Auch alte Fachwerk-Städtchen wie etwa Eschwege unterhalb des Meißners, warten mit ihrem besonderen Charme auf die Besucher mit Hund.
  • Urlaub in den Bergen – Wem die deutschen Mittelgebirge nicht reichen, der muss in den Süden des Landes, ins Allgäu, nach Bayern, fahren. Hierhin zieht es vor allem diejenigen, die einen lauffreudigen Vierbeiner besitzen und entsprechend selber gerne auf längere Touren gehen.
    Vor der Kulisse der gigantischen Alpenwelt findet man zahlreiche Unterkünfte für sich und den Hund. Wer mag geht dann hoch hinaus oder bleibt im Tal und genießt das Panorama von dort aus. Für die Fahrt auf die Höhen mit Gondeln und Ähnlichem sollten Sie sich zuvor vergewissern, ob Ihr Hund auch nervlich tatsächlich dafür geeignet ist. Auch einige der Wanderwege unterhalb der Gipfel oder in der Nähe der Gletscher bedürfen Training und Gehorsam (beiderseits). Meine Hunde sind dafür nicht – ebenso wenig wie Frauchen – geeignet, daher genießen wir die idyllischen Orte, die rauschenden Gebirgsbäche sowie die weiten Wiesen im Tal.

Urlaub mit Hund in Deutschland – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

Dürfen Hunde in Deutschland mit in Cafés und Restaurants? Die Frage kann mit einem eindeutigen „Im-Prinzip-Ja“ beantwortet werden. Kein Gesetzt verbietet die Mitnahme von Hunden in Speiselokale oder Cafés, die jeweiligen Besitzer jedoch können das Mitnehmen verbieten.
Anders sieht es aus, wenn die Lebensmittel offen liegen, also auch hinter Theken, dann ist die Anwesenheit von Hunden aus hygienischen Gründen verboten.
Trotz der Erlaubnis, den vierbeinigen Freund mitzunehmen, geziemt es sich nicht, den uneingeschränkten Besuch für sich zu beanspruchen, ohne gewisse Dinge zu beachten: Der Hund sollte „gut erzogen“ sein, also sich ruhig verhalten und nicht andere Menschen oder Hunde anbellen oder anknurren. Ferner ist er so zu platzieren, dass sowohl die Bedienung als auch andere Gäste gut ihrer Wege gehen können. Wer rücksichtsvoll ist, wird sicherlich auch auf freundliches Personal stoßen, das dem Hund sein Wasserschälchen oder gar ein Leckerli gibt.

Urlaub mit Hund in Frankreich

Um einen schönen Urlaub mit Hund in Frankreich zu verbringen, sollte man auch die Einreisebestimmungen beachten.Frankreich ist das Land, wo Hund und Herrchen/Frauchen sich wohl fühlen. Warum? Ganz einfach, unser Nachbarland punktet mit fantastischer Natur, endlosen Stränden, glasklaren Flüssen und Seen sowie hundefreundlichen Menschen. In Südfrankreich gibt es zahlreiche Strandabschnitte, auf denen sich Hunde ohne Leine bewegen können. Ideal sind hier auch die vielen hundefreundlichen Campingplätze.
Wo fühlt sich der Hund wohler als inmitten der Natur, dort, wo er nach Herzenslust rumtoben kann? Und genau das konnten wir bei unseren zahllosen Frankreichaufenthalten beobachten: Viele Franzosen mit vielen Hunden – zumeist sogar ohne Leine. Strände, an denen die Vierbeiner alleine oder miteinander toben konnten – Côte d’Azur ist die Ausnahme. Herrliche Wanderwege im Inland sowie entlang der Küstengebiete, wo es für Wauzi & Co. jede Menge zum Erschnüffeln gibt. Und selbst in den Städten waren wir stets willkommen mit unseren vierbeinigen Freunden. Einmal wurden wir sogar gebeten, unseren Hund mit ins Museum zu nehmen, und immer wieder bekamen wir in Cafés und Restaurants Leckerlis oder wenigstens Wasser für die Hunde angeboten.
Sollten Sie jetzt meinen, Frankreich würde vielleicht nicht ihren landschaftlichen Ansprüchen gerecht werden, so kann ich nur antworten: Da bin ich mir nicht so sicher, denn Frankreich hat beinahe alles. Hier finden Sie hohe Berge – Pyrenäen oder die Französischen Alpen -, glasklare Bäche, Flüsse und Seen – wie etwa in der wasserreichen Auvergne -, gleich zwei Meere mit langen Sand- oder auch Felsstränden –Atlantik und Mittelmeer -, Wald und Flur – etwa im Périgord -, sowie Kunst und Kultur in nahezu jeder Region. Zudem hält das Land ein reichhaltiges Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, wo auch Hunde willkommen sind, für Sie bereit. Gleichgültig, ob Sie mit dem Wohnmobil, dem Zelt oder dem Wohnwagen unterwegs sind und einen Stell- oder Campingplatz suchen, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus bevorzugen oder gar in einem Hotel übernachten wollen, Sie werden fündig.Im Folgenden möchten wir Ihnen bei einigen noch offenen Fragen behilflich sein, um einen gelungenen Frankreichurlaub mit Hund genießen zu können.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Für den Urlaub mit Hund in Frankreich gelten folgende Einreisebestimmungen und rechtliche Vorschriften:

  • Mikrochip – Der Hund muss mit einem (ISO)-Mikrochip gekennzeichnet sein. Hat er einen Mikrochip, der nicht der Norm entspricht, müssen Sie ein entsprechendes eigenes Lesegerät mitführen. Wurde der Hund vor dem 03. 07. 2011 tätowiert und ist diese noch gut lesbar, so wird dies ebenfalls als Kennzeichnung akzeptiert.
  • EU-Heimtierausweis – Ein gültiger EU-Heimtierausweis ist mitzuführen, aus dem hervorgeht, wann und gegen was der Hund geimpft wurde.
  • Impfungen – Die notwendige Tollwutimpfung muss so gelegen sein, dass zwischen Erstimpfung und Einreise mindestens 21 Monate liegen. In Deutschland dürfen Welpen nicht vor dem 3. Lebensmonat geimpft werden. Das bedeutet für die Fahrt nach Frankreich: Hunde, die jünger als 3 Monate und 21 Tage sind, dürfen nicht einreisen.
  • Listenhunde – „Kampf-„ bzw. Anlagehunde werden in zwei Kategorien eingeteilt:
  • Hunde der Kategorie 1 – Bei Hunden der Kategorie 1 handelt es sich um den Staffordshire Bullterrier, den American Staffordshire, den American Staffordshire Terrier, den Bullmastiff (Boer-Bulls), den Bull Terrier, den Tosa Inu sowie Kampfhund-Mischlinge, sofern sie nicht in einem zugelassenen Stammbuch eingetragen sein sollten. Hunde dieser Kategorie dürfen in keinem Fall einreisen.
  • Hunde der Kategorie 2 – Zu den Hunden der Kategorie 2 zählen oben genannte Rassen der Kategorie 1 sowie Rottweiler und Rottweiler-Mischlinge, sofern für diese im Einzelnen ein gültiger Abstammungsnachweis sowie ein Zuchtbuch, das die Rassezugehörigkeit als Wach- bzw. Schutzhund bestätigt. Sind die Eintragungen in einem zugelassenen Stammbuch korrekt, so dürfen diese Hunde nach Frankreich einreisen. Es gilt jedoch Leinen- und Maulkorbzwang. Ferner dürfen diese Hunde nur von Personen geführt, die über 18 Jahre alt sind, und weder in öffentlichen Verkehrsmitteln noch in öffentliche Gebäude mitgenommen werden.
  • Besitzen Sie einen Hund der Kategorie 2, so denken Sie unbedingt an den Extra- Abstammungsnachweis. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Sie einen „verbotenen“ Hund besitzen, müssen Sie sich unbedingt rechtzeitig vor Reiseantritt informieren. Man weiß ja nie! Offizielle Informationen erhalten Sie übrigens bei der Französischen Botschaft – Abteilung Landwirtschaft. Vielleicht werden Sie dort auch aufgefordert, ein Lichtbild Ihres Hundes einzusenden. Bitte verzichten Sie auf Mauscheleien, denn selbst von Tierärzten bestätigte (Mischlings-)Zugehörigkeiten, die nicht der Wahrheit entsprechen, haben fatale Folgen für Sie und Ihren Hund: Die Mitnahme möglicher Anlagehunde gilt als Straftat und wird entsprechend geahndet. Schlimmer noch: Die Behörden haben das Recht, Ihren Hund zu beschlagnahmen und sogar zu töten.
  • Leinen- und Maulkorbpflicht – Wir sind in über 40 Jahren – außer auf einigen Campingplätzen – noch nie nach dem Heimtierausweis oder nach Impfungen gefragt worden. Die Franzosen selber halten sich unseren Beobachtungen nach nur sehr selten an Leinen- und Maulkorbpflicht, jedoch ist uns auch in unseren vielen Frankreichaufenthalten noch nie eine Beißerei begegnet, was wahrscheinlich daran liegt, dass Hunde ohne Leine ein natürlicheres, weit weniger aggressives Verhalten an den Tag legen und „Streitigkeiten“ auf ihre Art unter sich regeln.
  • Bei längerem Aufenthalt als 3 Monate – Wer länger als 3 Monate in Frankreich verweilen möchte, der muss seinen Hund identifizieren und in ein innerstaatliches Register eintragen lassen.

Mit dem Wohnmobil in die Auvergne (Womo-Reihe)

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Urlaub mit Hund in Frankreich – Öffentliche Verkehrsmittel

Wenn man den Hund in Bus, Zug oder Bahn in Frankreich transportieren will, gilt es Einiges zu beachten.Ähnlich wie bei uns, gehören Hunde in Frankreich zum Straßenbild. Sehr häufig sieht man – vor allem in Städten – kleinere „Mode“-Hunde. Stadtbesichtigungen in Paris oder Marseille mit Hund sind im Prinzip machbar, jedoch sollte man sich gut überlegen, ob das dem Vierbeiner auch wirklich gefällt. Bezüglich der Mitnahme von Hunden in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bahn, Bus oder Métro kann festgestellt werden, dass diese offiziell möglich ist, es sei denn, der Hund gehört zur 1. oder 2. Kategorie. Trotz allem ist es uns jedoch schon passiert, dass ein Busfahrer die Mitnahme des großen Hundes verweigerte, der kleine Shih tzu hätte mitgedurft.
Übrigens zahlen Hunde, die nicht in einer Tasche oder in einer Box transportiert werden, den halben Preis des Erwachsenentarifs. Taxifahrer nehmen grundsätzlich keine Hunde mit. Wer einen Blindenhund hat, für den gelten andere Bestimmungen.
Soweit zu der allgemeinen Handhabung. Im Speziellen kann noch angemerkt werden, dass im Réseau express régional d’Île-de-France – kurz RER -, ein S-Bahn-Netz im Großraum Paris und Île de France, auch große Hunde mitgenommen werden, vorausgesetzt, sie sind an der Leine und tragen einen Maulkorb. Der Fahrpreis: 50 Prozent Nachlass. In französischen Eisenbahnen – SNCF – werden Hunde bis 6 kg in einem Transportbehälter für 5 € mitgenommen. Große Hunde über 6 kg fahren auch hier – angeleint – für den halben Erwachsenenpreis mit.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

So vielfältig wie die französische Landschaft und das französische Essen sind, so vielfältig sind beinahe auch die Möglichkeiten der Unterbringung mit Hund. Gleichgültig, ob Sie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus suchen, auf einem Bauernhof oder einem Campingplatz Unterkunft wünschen oder gar in einer luxuriösen Villa oder einem Schloss wohnen möchten, in Frankreich werden Sie fündig.
Gefragt nach der idealen Unterkunft kann man nur antworten: Überall dort, wo Ihr Hund willkommen ist und Sie und Ihr Tier sich wohl fühlen, ist der ideale Ort. Allgemein dürfte jedoch klar sein, dass sich sowohl Hund als auch Hundebesitzer abseits der Großstädte am wohlsten fühlen dürften.
Wer mit dem Wohnmobil reist, der kann im überaus wohnmobilfreundlichen Frankreich Individualität sowie Freiheit in vollen Zügen in den „eigenen 4 Wänden“ für Zwei- und Vierbeiner ausleben. Auch Campingplätze kommen dem Naturell der Hunde häufig sehr nah, liegen sie doch mehrheitlich inmitten der Natur. Jedoch gibt es einige Plätze, die – vor allem in der Hauptsaison – bezüglich der Hunde Einschränkungen machen.
Hundefreundliche Unterkünfte findet man nahezu in jeder Region. Wie wäre es mit einem Domizil direkt am Strand, etwa am Mittelmeer oder am Atlantik? Kein Problem! Ferienwohnungen und Ferienhäuser, aber auch Hotels und gar Schlösser, die Unterkünfte mit Hund anbieten, stehen Ihnen in den Naturschönheiten der Cevennen oder der Pyrenäen, im kulinarisch exquisiten Elsass, in der wasserreichen Auvergne, im geschichtsträchtigen Périgord oder in der Picardie zur Auswahl. Da fällt manchmal die Entscheidung schwer. Viele Urlauber zieht es in die faszinierende Landschaft der Provence. Dies ist auch mit dem Vierbeiner kein Problem. Dort gibt es, ganz entsprechend der französischen Lebensart, sehr edle kleine oder mittelgroße Hotels für einen erholsamen und entspannenden Urlaub mit Hund. Die Vierbeiner und ihre Besitzer sind beide gleichermaßen angetan von der duftenden provenzalischen Landschaft. Die hundefreundlichen Hotels sind von handverlesener Qualität wie z.B. das B&B Toile Blanche mit sieben Zimmern und einem romantischen, historischen Ambiente. Für Strandurlauber ist z.B. das Hotel Les Roches et ses bateaux, ein hundefreundliches Strandhotel mittlerer Größe, empfehlenswert. Einer der speziellen Reiseführer für den Urlaub mit Hund, ist der „Hotelführer für Zwei- und Vierbeiner“ von Maria Keck. Er wurde als eine nützliche Informationsquelle bewertet, die die schnelle Planung eines Urlaubes mit Hund erleichtert.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Die beste Reisezeit

Viele von Ihnen sind an die Ferien oder an die betriebsbedingten Urlaubstage gebunden, so dass der Kreis der Urlaubstage schon von daher eingeengt ist. Generell ist Frankreich jedoch rund ums Jahr eine Reise wert. Nichtsdestoweniger kommt es auch hierbei wieder darauf an, was Sie erwarten, was Sie unternehmen wollen und wie Ihr Hund das Klima verträgt. Letzteres ist nämlich sehr unterschiedlich. Ähnlich wie bei uns ist es in der Bretagne und in der Normandie sowie im Nord-Pas-de-Calais und in der Picardie. Jedoch sind die Sommer teilweise etwas wärmer, wobei an der Küste stets ein frischer Wind weht. Ideale Urlaubsregionen also für Sie und Ihren Hund?
Wer viel Sonne sucht, der reist ans Mittelmeer nach Südfrankreich und in die Provence. Unsere Empfehlung jedoch lautet: Wegen der sehr heißen Sommertage und des teils extrem hohen Tourismusaufkommens sollten Sie lieber auf den Herbst oder den Frühling ausweichen. Selbst im Winter ist es dort übrigens schön: Lange Strandspaziergänge sind hier ideale Freizeitaktivitäten um sich zu erholen und die gemeinsame Zeit mit dem Hund zu genießen.
Die Französischen Alpen aber auch die Französischen Pyrenäen offerieren im Sommer nicht selten sehr heiße Tage, dafür sinken dort im Winter die Temperaturen unter die Null-Grad-Marke. Lieben Sie und Ihr Hund Schnee, so sind Sie dort im Winter genau richtig.
Andere Gebiete wie die Auvergne, die Cevennen, das Loire-Tal und viele weitere Regionen im Inland sind mit den klimatischen Verhältnissen bei uns vergleichbar, wobei wir behaupten möchten, dass hier mehr Sonnenstunden und weniger Regentage vorherrschen.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Gesundheitliche Risiken

Beim Urlaub mit Hund sollte man auch immer gegen Mückenstiche vorsorgen.Generell kann Ihr Hund hier wie dort krank werden, doch seien Sie getrost, das Netz der Veterinärmediziner ist engmaschig und deren Kompetenz ist mit denen unserer Tierärzte zu vergleichen. Die wohl größte Gefahr ist der Verkehr, vor allem dann, wenn Sie Ihren Hund frei laufen lassen und dieser nicht hört.
Besonders zwischen April und Oktober besteht – vor allem in den vielen waldreichen Gebieten Frankreichs – die Gefahr von Zeckenbefall und den damit verbundenen Folgen. Eine rechtzeitige und gute Vorbeugung ist angesagt. Am besten lassen Sie sich daheim von Ihrem Tierarzt beraten, denn wie wir feststellen mussten, verträgt nicht jeder Hund jedes Mittel.
Auf Korsika sowie im Mittelmeerraum – vorwiegend im Rhône-Delta und in der Camargue – werden häufig durch Sandmücken Leishmaniose und Babesiose aber auch Ehrlichiose und die Herzwurmkrankheit übertragen. Leider gibt es hiergegen keinen hundertprozentigen Schutz, und leider geschehen die Infektionen – ausgelöst durch Würmer und Mücken – schleichend und oft unbemerkt. Auch einer unserer Hunde wurde einst infiziert und schwebte längere Zeit in Lebensgefahr. Dank unseres guten Tierarztes daheim konnte er gerettet werden, behielt den Erreger jedoch bis zu seinem Tod im Blut. Bei Verdacht sollten Sie den Hund testen lassen, dann weiß der Veterinär, was er zu tun hat.
Natürlich gibt es auch in Frankreich etliche Gegenden, wo Tollwut – la rage – verbreitet ist. Suchen Sie sich bei Bisswunden schnellstmöglich ärztliche Hilfe.
Vorsicht ist geboten in Wäldern und am Waldrand – besonders zur Jagdzeit und an Wochenenden -, da die Franzosen leidenschaftliche Jäger sind. Gefahr? Ja, weil erstens viele Hunde nicht schusssicher sind und vor Schreck weg und in ein Auto laufen könnten, und zweitens, weil manche Jäger freilaufende Hunde im Visier haben könnten.
Eine weitere Gefahr ist vom Menschen selbst gemacht: Lassen Sie Ihren Hund bei Besichtigungen etc. nie im Auto, vor allem nicht in den Sommermonaten! Bereits eine Viertelstunde im geschlossenen Auto kann den Tod des Tieres bedeuten. Einige größere, stark frequentierte Parkplätze bieten „garde chien“ an. Gegen eine Gebühr wird Ihr Hund hier aufbewahrt. Auch in einigen „hôtels des chiens“ – Tierheimen – finden Sie die Möglichkeit, Ihren Hund für einen Tag unterzubringen.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

Kaum ein anderes Land ist kulinarisch gesehen so vielfältig wie Frankreich, und so gehört es auch dazu, dass man im Frankreichurlaub in ein Restaurant zum Essen einkehrt. Auch ein kleiner Schwarzer in einem Café ist selbstverständlich. Wir durften diesbezüglich nur positive Erfahrungen machen! Selbst in einem eher edlen Bistros in Moulins bekam der Hund – noch bevor wir unsere Bestellung aufgeben konnten – ein Wasserschälchen hingestellt. In einigen Cafés gab es sogar Leckerlis für den Hund.
Auch offiziell ist der Besuch eines Restaurants mit Hund kein Problem. Sie sollten jedoch zuvor fragen und sich eventuell einen Tisch in einer eher ruhigen Ecke zuweisen lassen. Franzosen essen in der Regel erst ab 20 Uhr. Vielleicht richten Sie sich danach, dass Sie nicht gerade mit zwei oder mehreren Hunden oder einem „Riesenexemplar“ zu genau dieser Zeit ankommen. Das könnte eventuell Ihre Nerven aber auch die des Hundes sowie der anderen Gäste und des Personals schonen.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Mit dem Hund am Strand

Wer einen Hund wie wir hat, der mit Vorliebe am Strand rennt und bei Wind und Wetter in nahezu jedes Wasser geht, der weiß, wie glücklich der Vierbeiner in Frankreich sein kann, da es hier unendlich viele Gewässer gibt. Eine allgemein gültige Regelung bezüglich der Hunde an Stränden gibt es nicht, man kann jedoch sagen, dass in den Sommermonaten die meisten Strände für Hunde gesperrt sind: Also „interdit aux chiens“.Hier einige Informationen im Einzelnen:

Am Wasser ist es im Urlaub mit Hund am Schönsten.

  • Am Mittelmeer – Das Mittelmeer wartet mit zahlreichen wunderschönen Stränden vor malerisch blauem und türkisfarbenem Meer auf. Die meisten dieser Strände sind lediglich den Menschen vorbehalten, vor allem in der Zeit zwischen April und Oktober. Wir fanden jedoch immer wieder kleinere Buchten, wo die Hunde toben und ins Wasser gehen konnten. Man muss nur suchen oder die Einheimischen fragen. Leider sind diese Abschnitte nicht selten voller Müll.
    Aber auch spezielle Hundestrände lassen das Herz von Zwei- und Vierbeinern freudig höher schlagen. Einer der beliebtesten Hundestrände ist der Portiragnes Plage unweit von Bézier im Languedoc-Roussillon. Aber auch die Hundestrände in der Gegend um Port-La-Nouvelle oder von Narbonne Plage sowie die breiten und weitläufigen Strände – keine extra Hundestrände – Plage de Piémanson bei Salin de Giraud oder bei St- Marie-de-la-Mer in der Camargue haben es uns und unserem Hund angetan. Allerdings besteht hier die bereits erwähnte Gefahr der Erkrankungen durch Stechmücken und Sandwürmer.
  • Am Atlantik – Die Atlantikküste hat uns als Hundebesitzer mehr begeistert als der Mittelmeerküstenstrich. Nordfrankreich, sowie die Bretagne und die Normandie sind ein Traum für Hundebesitzer und deren treuen Freunde. Zahlreiche kilometerlange Strände laden zu gemeinsamen Spaziergängen ein. Obwohl es auch hier Abschnitte gibt, an denen Hunde verboten sind, finden Sie jedoch etliche, die so abgelegen sind, dass hier noch nicht einmal ein Schild diesbezüglich steht. Einziger Nachteil: Das Meer ist aufgrund der Gezeiten nicht immer vor Ort.
    Im Vendée kann man sogar mit dem Hund während der Hauptsaison am Morgen und am Abend an den Stränden spazieren gehen. Im südlicheren Atlantikbereich teilen sich selbst in den Sommermonaten Hund und Mensch häufig sogar die breiten Sandstrände.
  • An Flüssen und Seen – Mit Ausnahme von ausgewiesenen Badeseen ist das Baden und Toben an Flüssen und Seen für den Hund generell erlaubt. Das zumeist kristallklare Wasser lädt Mensch und Tier ein, und selbst die größeren Flüsse wie die Loire haben im Sommer so wenig Wasser, dass keinerlei Gefahr besteht. Aufpassen sollte man hingegen an den Kanälen. Da ist einer unserer Hunde schon mal vor lauter Übermut reingesprungen und hatte seine Probleme, wieder rauszukommen.Übrigens finden Sie unter http://de.france.fr/de/info/mit-dem-hund-nach-frankreich auf der Seite des Französischen Fremdenverkehrsamts – Atout France – eine genaue Übersicht über Hundestrände.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Weiteres Wissenswertes

Schreckhafte Hunde wie unserer haben es vor allem in den Sommermonaten sowie am Französischen Nationalfeiertag – dem 14. Juli – nicht immer leicht. Laute, jedoch wunderschöne Feuerwerke, versetzen unseren Vierbeiner dann regelrecht in Panik.
Zu Silvester hingegen könnten Sie mit Ihrem ängstlichen Hund nach Frankreich „flüchten“: Böller und anderes Feuerwerk sind zum Jahreswechsel nämlich verboten.
Obwohl die französischen Tierärzte und auch die Apotheker gut ausgebildet und hilfsbereit sowie freundlich sind, sollten Sie nicht versäumen, eine eigene kleine Reiseapotheke für den Hund mitzunehmen. Der Inhalt sollte aus einem Mittel für Durchfall, einer Zeckenzange, sowie Medikamenten bestehen, die von Ihrem Tierarzt gemäß der Krankengeschichte Ihres Hundes verordnet wurde.
Weitere Informationen für Ihren Frankreichurlaub finden Sie auf der Seite der französischen Botschaft unter http://www.ambafrance-de.org/Haustiere-Einreisebestimmungen.

Urlaub mit Hund in Holland

Ein Urlaub mit Hund in Holland macht Spaß, denn es gibt viele hundefreundliche Strände.Unser Nachbarland Holland hat mehr als Windmühlen und Käse zu bieten: Wer hier seinen Urlaub verbringen möchte, auf den warten relativ kurze Anfahrten, herrliche Naturgebiete sowie natürlich Strand und Meer. Ein Paradies für Ruhesuchende und Hundefreunde.
Die Niederländer selber sind sehr hundefreundlich und haben zudem ideale Wetter- und Landschaftsbedingungen für unsere Vierbeiner. Erfahrungsgemäß sind Hunde an vielen Orten geduldet, selbst dort, wo eigentlich Verbote ausgesprochen werden. Da wir Gast in diesem Land sind, finde ich, dass man dies aber keineswegs ausnützen, sondern sich an Ver- und Gebote halten sollte.

Urlaub mit Hund in Holland – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Für den Urlaub mit Hund in Holland gelten folgende Einreisebestimmungen und rechtliche Vorschriften:

  • Mikrochip – Der muss der Hund so gechipt sein, dass er hierdurch mit dem entsprechenden Lesegerät eindeutig identifiziert werden kann.
  • EU-Heimtierausweis – Wer mit Hund nach Holland reisen möchte, der benötigt einen gültigen EU-Heimtierausweis.
  • Impfungen – . Verpflichtend ist zudem eine gültige Tollwut-Schutzimpfung, die im oben erwähnten EU-Heimtierausweis eingetragen sein muss.
  • Listenhunde – Bezüglich der Einreise von so genannten „Kampfhunden“ – also Anlagehunden – können Hundehalter dieser Rassen aufatmen: Es gibt keinerlei Beschränkungen.
  • Leinenpflicht – Wichtig ist jedoch zu wissen, dass in den Niederlanden generelle Anleinpflicht besteht. Ausnahmen sind Regionen oder Gebiete, in denen spezielle Freilaufzonen eingerichtet wurden. Während der Winterzeit zählen zur Freude aller Zwei- und Vierbeiner hierzu auch die Nordseestrände.

Urlaub mit Hund in Holland – Öffentliche Verkehrsmittel

Theoretisch ist die Mitnahme von Hunden in allen öffentlichen Verkehrsmitteln Hollands erlaubt. Bedingung ist, dass der Hund an der kurzen Leine geführt wird, nicht gefährlich ist und die anderen Fahrgäste nicht belästigt. In der Regel ist die Mitnahme in Straßenbahnen, Metros und Bussen sogar kostenlos. Die niederländische Eisenbahn jedoch verlangt für Hunde, die nicht auf dem Schoß mitgenommen werden können oder nicht in einer Transporttasche sind, einen eigenen Fahrschein. Sollten Sie einen Hund größerer Rasse besitzen, müssen Sie für zurzeit 3 Euro eine „dagkaart hond“ kaufen.
Wer eine Stadtbesichtigung plant, der kann sich freuen, denn Ihr Hund ist beinahe überall herzlich willkommen. Voraussetzung ist natürlich auch hier, der Hund wird an der Leine geführt, ist nicht gefährlich, belästigt niemanden und seine Hinterlassenschaften werden vom Besitzer entsorgt. Dennoch plädiere ich immer wieder dafür, Stadtbesichtigungen mit Hund nur leicht dosiert oder gar nicht zu machen, da erfahrungsgemäß die meisten Vierbeiner keine besondere Freude daran haben. Auch ist es für den Menschen selber nicht immer ideal, weiß er doch, dass er nicht immer und überall hin kann und – im wahrsten Sinne des Wortes – gebunden ist, weil an seiner Hand eine Leine hängt. Zudem muss er sich auch noch damit abfinden, dass sein treuer Freund keinen Spaß am Tagesverlauf hat.
Wenn Sie dennoch nicht darauf verzichten möchten oder können, so sei gesagt, dass holländische Städte in der Regel sehr hundefreundlich sind. In vielen Grünanlagen gibt es „losloopgebieden“, also Zonen, wo der Hund frei, also ohne Leine, rumlaufen darf. Vielerorts fanden wir sogar Hundetoiletten.
Die meisten Museen verwehren den Hunden natürlich den Zutritt. Anders sieht es in einigen Freiluftmuseen aus. So kann man beispielsweise seinen Hund mit ins „Nederlands Openluchtmuseum“ – einem Freilichtmuseum nahe der niederländischen Stadt Arnheim – nehmen. Das gilt jedoch nur für den Museumspark, der Zutritt zu den geschlossenen Ausstellungsräumen ist verboten. Auch erlauben zahlreiche Zoos und Freizeitparks die Mitnahme von Hunden.

Mit dem Wohnmobil in die Niederlande (Womo-Reihe)

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Urlaub mit Hund in Holland – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

Bei einem Urlaub mit Hund in Holland ist es ideal, auf Campingplätzen zu übernachten.Was die Mitnahme von Hunden im eigenen Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt anbelangt, so steht außer Frage, dass man hier den idealen Übernachtungsplatz für Hundebesitzer mit Hund gefunden hat. Aber Achtung: Nicht alle Campingplätze – das trifft vor allem in der Hauptreisezeit, im Sommer, zu – erlauben Hunde; manche machen Einschränkungen bezüglich der Größe des Tieres oder der Anzahl. Um Frust und Ärger zu vermeiden, sollte man sich vorher erkundigen. Auf den – bislang noch eher wenigen – Wohnmobilstellplätzen hingegen stellt sich die Frage gar nicht erst.
Aber auch sonst ist es nicht besonders schwierig, eine passende Unterkunft mit Hund zu finden. Sowohl Vermieter von Ferienwohnungen oder Ferienhäuser, als auch Hotels heißen häufig Hundebesitzer und ihre Vierbeiner herzlich willkommen. Die immer beliebteren Ferienparks – die Center Parcs – halten sogar für ihre Gäste Spezialangebote bereit. Beim „Pack & Co – Urlaub mit Hund“ erwartet Sie ein hundefreundliches Ambiente mit versetzbaren Anleinpfosten, einem Hunde-Willkommenspaket sowie einer im Preis inbegriffenen Spezial-Endreinigung.
Wer nun glaubt, hundefreundliche Unterkünfte würden sich lediglich im abgeschiedenen Hinterland finden, der irrt: Gleichgültig, ob in der Nähe von Sehenswürdigkeiten, in Städten oder aber an der Nordsee, das passende Obdach für Mensch und Tier ist flächendeckend in Holland zu finden.

Urlaub mit Hund in Holland – Die beste Reisezeit

Die Frage nach der idealen Reisezeit kann mit nur einem Wort beantwortet werden: Immer. In den Niederlanden herrscht ein gemäßigtes Klima mit angenehmen Sommertemperaturen und relativ milden Wintern. Also ideal, um mit dem Hund auf den zahlreichen attraktiven Wanderwegen die beeindruckende Landschaft zu genießen oder einfach einen langen Strandspaziergang am Meer zu unternehmen. Ich persönlich würde jedoch vom Sommerurlaub im Juli/August an der holländischen Nordseeküste sowie in stark frequentierten Touristengegenden abraten, da dort dann nicht selten Hundeverbot herrscht und/oder der Trubel kein Spaß für Mensch und Tier ist. Im Frühjahr, Herbst oder gar im Winter ist hingegen gerade ein Strandurlaub mit Hund ein Traum: Weite Sandstrände, an denen sich immer wieder etliche Hunde zum Spielen treffen.

Urlaub mit Hund in Holland – Gesundheitliche Risiken

Was dieses Thema betrifft, so kann man die Niederlande mit Deutschland vergleichen: Tollwut-Schutzimpfung ist – da ein Grenzübertritt stattfindet – verpflichtend, eine Grundimmunisierung gegen Staupe, Hepatitis und Parvo würde ich empfehlen. Am besten sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Wichtig jedoch erscheint uns ein Zeckenschutz. Auch hier sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Veterinär halten, da unterschiedliche Präparate auf dem Markt sind.

Urlaub mit Hund in Holland – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

Die holländische Küche als solche existiert nicht, dafür findet man eine breitgefächerte internationale Küche vor, was natürlich jeden Urlauber dazu animiert, sich niederzulassen. Wohin aber mit dem Hund? Keine Frage: In den meisten Restaurants und Cafés des Landes darf Ihr Hund mitgenommen werden. Häufig bekommt er sogar einen Wassernapf hingestellt.
Bitte achten Sie jedoch darauf, dass sich Ihr Hund ruhig verhält und andere Gäste nicht stört.

Urlaub mit Hund in Holland – Mit dem Hund am Strand

Sowohl Holland, als auch Dänemark eignen sich gut für den Urlaub mit Hund

Eine sanfte Brise garantiert  Hund und Herrchen Urlaubsgenuß: Auch in den Niederlanden kann man wunderbar Urlaub mit Hund an der Nordsee machen, so wie hier am Strand von Noordwijk.

Holland und die Nordsee mit den beeindruckenden Sandstränden, das ist es, was die meisten Urlauber fasziniert. Ganze 280 Kilometer Strand laden zu ausgiebigen Spaziergängen, zum Relaxen und zum Genießen ein. Als Faustregel kann man davon ausgehen, dass die meisten Strände ab September/Oktober bis zum Beginn des Aprils Ihnen und Ihrem Hund gehören. Wir jedenfalls fanden dort in dieser Zeit leere Strände vor, also der ideale Spielplatz für unsere Hunde. Genau diese Strände aber sind im Sommer entweder für den Hund verboten oder aber er darf ihn nur zu bestimmten Zeiten sowie angeleint betreten.
Sie sollten sich am besten vor Urlaubsantritt genauestens informieren, denn eine wirkliche Pauschalisierung was die Strandbenutzung mit Hund angeht, gibt es nicht. So fanden wir zum Beispiels auch Strandabschnitte vor, wo man lediglich in den frühen Morgenstunden sowie ab 19 Uhr mit dem Vierbeiner hin durfte. Die meisten Regionen haben jedoch extra ausgewiesene Hundestrände, die sich in der Regel im Anschluss an den eigentlichen Badestrand befinden. Teilweise sind diese sogar bewacht. Ferner gibt es abseits der Orte häufig Buchten und Strände, wo weder Kurtaxe noch Verbote existieren. Man muss nur wissen wo!
Eine der bevorzugten Urlauberregionen – nicht nur für Hundebesitzer – ist Zeeland. Aber auch an den Stränden der meisten Watteninseln dürfen die Vierbeiner das ganze Jahr über herumtollen.
Natürlich sollte es für jeden Hundebesitzer eine Selbstverständlichkeit sein, die Hinterlassenschaften des Hundes ordnungsgemäß zu entsorgen.
Hier noch eine Auflistung einiger Hundestrände oder hundefreundlicher Strände, wo Sie mit Ihrem vierbeinigen Liebling 365 Tage im Jahr willkommen sind:

  • Noordwijk in der Provinz Südholland: Hier gibt es einen speziellen Hundestrand, wo Hunde ohne Leine ins Wasser dürfen und übermütig toben können. Ein idealer Ort zum „Apportieren“ von Strandgut. Die restlichen Strandabschnitte sind in der Zeit vom 1. Mai bis 1. September für Hunde verboten.
  • Oostvoorne, ebenfalls in Südholland: Dort kann der Hund ganzjährig ohne Leine am Hundestrand herumtollen.
  • Scheveningen, größtes Seebad Hollands und Stadtteil Den Haags: Für einen bestimmten Strandabschnitt gilt dort eingeschränkte Strandbenutzung für Hunde.
  • Watteninseln Texel, Vlieland, Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog: Sehr hundefreundliche Region. Auf Texel besteht im Sommer an den bewachten Stränden Leinenzwang, ansonsten können die Hunde frei toben. Aus Rücksicht auf (brütende) Vögel müssen in vielen Dünen- und Naturgebieten die Hunde angeleint sein.
  • Strände von Westland bis Hoek van Holland: Hier sind Hunde an der Leine überall erlaubt.
  • Zeeland, in den südwestlichen Niederlanden: Nur wenige Strandabschnitte sind während des Tages im Sommer für Hunde verboten. Angeleint dürfen die Vierbeiner selbst während der Badesaison mit an den Strand.

Urlaub mit Hund in Holland – Weiteres Wissenswertes

Die Niederlande punkten mit zahlreichen Naturgebieten, mit Wald und Heidelandschaft. Hier wird häufig per Beschilderung geregelt, ob und wie Ihr Hund diese betreten darf. Dort, wo es viel Wild gibt, aber auch im Nationalpark De Hoge Veluwe etwa, sind Hunde erlaubt, jedoch stets an der Leine zu führen.
Hundebesitzer sollten selbstverständlich die Hinterlassenschaften Ihres Tieres entfernen. Das bedeutet auch, immer Kotbeutel dabei zu haben. Bei eventuellen Kontrollen kann das Fehlen solcher Beutel ein hohes Bußgeld nach sich ziehen.

Urlaub mit Hund in Italien

Damit der Urlaub mit Hund in Italien ein schönes Erlebnis wird, gilt es Einiges zu beachten.Bella Italia, ein Urlaubsland, das sehr abwechslungsreich bezüglich der Landschaft, der Leute und des Klimas, aber auch bezüglich der Einstellung zu Hunden ist. Dabei findet man auf rund 1.200 km „Stiefel“-Länge azurblaues Meer und gigantische Berge, Kunst und Kultur vom Feinsten, Sonne und Schnee, Geschichte aus tausenden von Jahren sowie natürlich einige Inseln, Vulkane und „La dolce vita“, was den Urlaub für mich immer wieder zum besonderen Erlebnis macht. Wer mit Hund reist, der muss sich jedoch über einige Dinge im Klaren sein, ehe er sich ins „Land, wo die Zitronen blühn“, wie Goethe es nannte, begibt. Generell haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Einstellung der Italiener gegenüber Hunden sehr unterschiedlich ist: Während wir im Norden mit unseren Vierbeinern in der Regel ohne Probleme beinahe überall hin konnten und willkommen waren, sah es im Süden des Landes schon anders aus. Dort sind Hunde – vor allem in den kleinen „Bergdörfern“ – noch reine „Nutztiere“. Sie werden zum Bewachen von Haus und Hof oder für die Jagd gehalten. Wenn wir zu unserer Verwandtschaft in der Region Kampanien kamen, liefen deren Hunde ohne Leine in der Gegend herum, wurden draußen gefüttert und schliefen auch dort irgendwo in einer Ecke. Dass wir unsere Hunde mit in die Wohnung nehmen, wollten wurde zwar – aus verwandtschaftlicher Gutmütigkeit – geduldet, aber wohl eher mit einem Kopfschütteln.
Auch will ich behaupten, dass wir in Italien leichter zurechtkommen, wenn man einen kleinen Hund besitzt. Dieser wird eher akzeptiert. Am willkommensten fühlten wir uns mit Hund in der Toskana sowie in Südtirol. Die Adriaküste hingegen hält – verständlicherweise vor allem in der Hauptreisezeit – zahlreiche Verbote für Hunde bereit. Aber auch hier werden kleinere Vertreter bevorzugt.
Wer abgelegene Gebiete, also Gegenden ohne reinen Tourismus, bevorzugt, der wird jedoch feststellen können, dass man als Hundebesitzer auch hier zahlreiche Möglichkeiten findet, ausgedehnte Spaziergänge mit dem treuen Vierbeiner (auch ohne Leine) zu unternehmen. Außerhalb der Saison können Sie sogar auf lange Strandspaziergänge hoffen.

Urlaub mit Hund in Italien – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Für den Urlaub mit Hund in Italien gelten folgende Einreisebestimmungen und rechtliche Vorschriften:

  • Mikrochip – Der Hund muss einen (ISO)-Mikrochip tragen. Sollte er einen Mikrochip haben, der nicht dieser Norm entspricht, so ist der Besitzer verpflichtet, ein eigenes Lesegerät dafür mitzuführen. Hat der Hund eine Tätowierung, die vor dem 03. Juli 2011 gemacht wurde und diese noch einwandfrei lesbar ist, so wird auch diese Kennzeichnung akzeptiert.
  • EU-Heimtierausweis – Ein gültiger EU-Heimtierausweis mit allen nötigen Informationen zu Hund und Halter sowie Eintragungen bezüglich Impfungen etc. ist mitzuführen.
  • Impfungen – Der Hund muss mit einem vorgeschriebenen Impfstoff von einem Tierarzt gegen Tollwut geimpft sein, was wiederum im EU-Heimtierausweis eingetragen sein muss. Eine erste Impfung muss mindestens 21 Tage vor Einreise erfolgt sein. Viele Hundebesitzer lassen ihre Hunde mit einer 3-Jahres-Tollwut-Impfung injizieren. Das wird – sofern es im Pass eingetragen ist – in Italien ebenfalls anerkannt. Hunde unter 3 Monaten dürfen ohne Tollwutschutz-Impfung nicht einreisen. In speziellen Fällen jedoch geht es auch ohne, sofern sie von ihrer Mutter begleitet werden und ihr Besitzer eine Bescheinigung vorweisen kann, dass das Tier nicht „wild“ aufgewachsen ist.
  • Listenhunde – Bislang hat Italien keinerlei Verordnung, die so genannten „Kampfhunden“ die Einreise verwehrt oder erschwert.
  • Maximal fünf Haustiere – Man darf höchstens 5 Haustiere je Person mit über die Grenze nehmen.
  • Transport im Auto  – Hunde dürfen auf der Rücksitzbank des Autos ohne spezielle Sicherung mitfahren, wobei sie jedoch den Fahrer bei der Fahrt weder behindern noch ablenken dürfen. Das ist im Falle eines Unfalls nachzuweisen. Wer mehrere Hunde mit sich führt, der muss diese in einer Box transportieren oder aber durch eine sichere Abtrennung vom Fahrraum mitreisen lassen.
  • Leinenpflicht – Es herrscht allgemeine Leinenpflicht. An öffentlichen Orten darf die Leine höchstens 1,5 m lang sein, was auch für den Gebrauch von Flexi-Leinen gilt. Aus Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass gerade abseits der Touristenhochburgen der Leinenzwang recht „großzügig“ gehandhabt wird. Dennoch muss man jederzeit bei Zuwiderhandlung mit einem Bußgeld rechnen.
    Während der Jagdzeit sollte man jedoch den Hund unbedingt angeleint lassen, zumal die Jäger das Recht haben, freilaufende Hunde zu erschießen.
  • Maulkorb – Es muss stets ein Maulkorb mitgeführt und bei Verlangen angelegt werden.

Urlaub mit Hund in Italien – Öffentliche Verkehrsmittel

Kann ich den Hund in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zur Stadtbesichtigung mitnehmen? Generell kann diese Frage mit „Ja“ beantwortet werden, man sollte als verantwortungsvoller Hundebesitzer jedoch stets abwägen, ob es wichtig, notwendig oder unnötig ist, sowie ob sich der Hund dabei wohl fühlt. Einige Dinge sollten für Sie selbstverständlich sein:

  • Der Hund ist an der Leine.
  • Der Hund ist weder bissig noch aggressiv.
  • Der Hund gehorcht.
  • Sie sollten Kotbeutel mit sich führen, und die Hinterlassenschaften Ihres Hundes stets beseitigen.
  • Ein Maulkorb ist stets mitzuführen. In öffentlichen Verkehrsmitteln besteht sogar Maulkorbpflicht. Dazu zählen Bahn, Bus aber auch Fähren.

Manchmal wird – wie wir aus Erfahrung sagen können – auf das Anlegen verzichtet, manchmal wird zudem das Tier jedoch nur dann mitgenommen, wenn es in einer geschlossenen Box transportiert wird. Außerdem haben wir uns sagen lassen, dass die italienische Bahn häufig Hunde in bestimmte Waggons verbannt und dass Regionalbusse die Mitnahme teilweise verweigern. Allen gemein ist, dass jeweils nur ein Hund pro Person mitgenommen werden darf.
Bei ganz kleinen Hunden wird schon gerne mal in allen Dingen eine Ausnahme gemacht.
Hund und Stadtbesichtigung? Normalerweise ist jede Stadtbesichtigung mit Hund – vor allem bei den heißen Temperaturen im Sommer – für Mensch und Tier kein besonderes Vergnügen, zumal dem Tier der Zutritt zu den meisten Sehenswürdigkeiten verwehrt wird. Entscheiden Sie also selbst.

Urlaub mit Hund in Italien – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

Urlaub mit Hund am Meer in der Toskana.

Urlaub mit Hund in der Toskana: Auch die Toskana eignet sich hervorragend für den Urlaub mit Hund. Hier gibt es einige ausgedehnte und weitläufige Hundestrände.

Wo übernachte ich mit meinem Hund? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht ganz einfach, da jeder von uns unterschiedlich Urlaub macht und entsprechend auch unterschiedliche Unterkünfte sucht. Am einfachsten ist, wenn Sie mit dem Wohnmobil unterwegs sind: Da haben nicht nur Sie, sondern auch Ihr vierbeiniger Freund sein eigenes Heim dabei und das Übernachten ist – auf Stell- oder auf Campingplätzen – in der Regel kein Problem. Ähnliches gilt allgemein für den Campingurlaub im Zelt oder Wohnwagen. Jedoch sollte man sich zuvor genauestens erkundigen, ob Hunde auf dem Platz erlaubt sind. Das kann manchmal in der Hauptreisezeit ein wenig eingeschränkt sein.
Auch bei allen anderen Urlaubsarten gilt: Informieren Sie sich rechtzeitig vorher, ob Hunde erlaubt sind! Zur Beruhigung kann ich Ihnen sagen: In jeder Region werden Sie fündig. Es gibt hundefreundliche Pensionen ebenso wie Appartements, Ferienwohnungen- und –häuser aber auch Hotels, in denen Sie mit Ihrem Hund willkommen sind. Voraussetzung: Ihr Hund ist erzogen und macht nichts kaputt. Auch sollte er aus hygienischen Gründen nicht im Bett schlafen. Nehmen Sie ihm doch sein eigenes Körbchen, die eigene Decke oder sein Bettchen mit.
Ob Ihr Hund mit an den Frühstückstisch in den Speiseraum darf, das sollten Sie auch unbedingt im Voraus klären. Wenn nicht, wäre es wichtig, dass er alleine auf dem Zimmer bleiben kann, ohne andere Gäste durch sein Gebell oder Geheule zu stören. Wer gerne mit seinem Hund Urlaub in der Toskana machen möchte, für den zählt das hundefreundliche Hotel Maremma Toscana zu den Reisetipps. Die Zimmer des Hotels sind in hundefreundlicher Weise ohne Teppich konzipiert. Auch die Toskana bietet herrliche Hundestrände. Ein hundefreundliches und wunderschön gelegenes Ferienhaus am Trasimenischen See, der schon in Umbrien, aber direkt an der Grenze zur Toskana liegt, finden Sie hier: Casavolpini.de. Wer ein größeres Gruppenhaus für einen Urlaub mit Hund oder mehreren Hunden in Umbrien oder der Toskana sucht, kann auch hier einmal nachsehen: Casaruggieri.de

Urlaub mit Hund in Italien – Die beste Reisezeit

Italien hat sehr unterschiedliche Klimazonen: Im Norden, dort wo sich die beliebten Seen Lago Maggiore, der Comersee, der Lago d’Iseo und der Lago d’Idro neben zahlreichen weiteren mit den Alpenausläufern befinden, erwartet Sie im Sommer ein eher gemäßigtes Klima. Im Winter finden Sie hier Wintersportgebiete vor. Je weiter es dann nach Süden geht, desto heißer und trockener wird es. Daher würde ich einen Sommerurlaub mit Hund in Süditalien einschließlich Sizilien keineswegs empfehlen. Im Frühjahr und Herbst hingegen ist es dort wunderschön!
Überhaupt sollte man es sich gut überlegen, ob man während der Sommerferien unbedingt nach Italien reisen muss. Jede Menge Tourismus, für Hunde verbotene Strände sowie Hitze sind nicht gerade das, was die Ferien mit Hund zu etwas besonders Schönem machen. Hinzu kommt, dass die Italiener selber gerne innerhalb ihres Landes unterwegs sind und von etwa Mitte Juni bis Mitte September Ferien haben. Betriebsferien der großen Firmen sind zumeist im August.
Zum Trost: Italien ist auch außerhalb der Monate Juli/August wunderschön! Sämtliche Sehenswürdigkeiten sind auch dann noch zu besichtigen – und vor allem mit weniger Ansturm -, die Kosten für die Unterkünfte sind moderater und einem Bad im herrlich blauen Meer steht auch in anderen Monaten nichts entgegen.

Urlaub mit Hund in Italien – Gesundheitliche Risiken

Eine Zeckenzange sollte beim Urlaub mit Hunde in Italien mit im Reisegepäck sein.

Wichtig bei Italienreisen mit dem Hund: Zeckenzange nicht vergessen!

Neben dem vorgeschriebenem Impfschutz sollten Sie vor allem dafür Sorge tragen, dass Ihr Hund – speziell in den Frühjahrs- und Sommermonaten – einen hinreichenden Zeckenschutz bekommt. Welcher der geeignete ist, das klären Sie am besten mit Ihrem Arzt, denn nicht jeder Hund verträgt jedes Medikament gleich gut, wie wir selber erfahren mussten.
Warum das so wichtig ist? Ganz einfach: Gerade in wald- und wiesenreichen Gegenden heften sich Zecken gerne an Ihren Hund. Borreliose sowie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – aber auch die ursprünglich aus Afrika stammende Hepatozoonose – können unschöne, gefährliche Folgen sein. In der eher sumpfigen Po-Ebene sowie im Mittelmeerraum lauern Gefahren in Form von Leishmaniose, Babesiose, Herzwürmer und Ehrlichiose. Prophylaktische Maßnahmen gegen diese Mittelmeerkrankheiten können – und sollten – ergriffen werden. Auch hier empfiehlt sich die Absprache mit Ihrem Tierarzt.
Da die Viruserkrankung Staupe nicht nur in den meisten Fällen tödlich ausgeht sondern auch wieder auf dem Vormarsch zu sein scheint, raten wir ebenfalls zu entsprechender Impfung.
Ansonsten gilt, wie bei uns Menschen auch: Am besten vor Reiseantritt noch einmal zum Gesundheits-Check und eine eigene kleine Haus(tier)Apotheke mitnehmen, in die auf jeden Fall etwas gegen Durchfall aber auch eine Zeckenzange sowie etwas zur Wundversorgung gehört.

Urlaub mit Hund in Italien – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

Anders als in einigen anderen Ländern Europas, sind Hunde in italienischen Restaurants nicht immer gern gesehen. Das gilt besonders für große Vertreter ihrer Art. Teils – vor allem in Touristenzentren sowie in der Hauptreisezeit – sind Hunde gänzlich in Restaurants und Cafés verboten. Anders sieht es auf Terrassen oder in Straßencafés aus, da darf der Vierbeiner – vorausgesetzt er ist wohlerzogen und bleibt ruhig an seinem Platz – mit. Als Faustregel kann gelten: Im Norden sind Hunde in Restaurants und Cafés öfters erlaubt als im Süden, und kleine Hunde haben eher eine Chance, willkommen zu sein als große.
Blickt man in die Vergangenheit, so kann behauptet werden, dass die Mitnahme von Hunden in Restaurants und Cafés in Italien immer häufiger geduldet wird. Das gibt Hoffnung für alle Hundebesitzer!

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Urlaub mit Hund in Italien – Mit dem Hund am Strand

An den meisten italienischen Stränden sind Hunde – vor allem in der Hauptreisezeit – verboten. Dennoch findet man einige, wenige Hundestrände. Das sollten Sie bei Ihrer Planung unbedingt mit einbeziehen, denn bezüglich des Hundeverbots am Strand sind die Italiener sehr korrekt.
Leider sind Hundestrände eher abseits gelegen und nicht besonders schön. Wer mobil ist, dem stehen einige „wilde“, unbewachte sowie einsame Strände und Badeabschnitte zur Verfügung. Keinesfalls sollten Sie zum Baden gehen und Ihren Hund im Auto lassen: Das bedeutet Lebensgefahr für das Tier!
Es spricht also Vieles dafür, als Hundebesitzer auf Badeurlaub an den beliebten Badestränden des Landes zu verzichten. An einigen Gewässern darf man den Hund an der Leine mit sich führen, jedoch darf er nicht ins Wasser. Manchmal sind kleine Hunde erlaubt, während großen der Zutritt untersagt wird.
Hier einige Tipps, eine genauere Auflistung verschiedener Hundestrände finden Sie beispielsweise unter https://hundeinfoportal.de/hundethemen/urlaub-mit-hund/hundestraende/hundestraende-italien/. Auch das Italienische Fremdenverkehrsamt kann Ihnen dazu Fragen beantworten.

Am Gardasee lässt sich sehr gut ein Urlaub mit Hund verbringen.

  • Gardasee und Umgebung  Einer der hundefreundlichen Strände ist der Hundestrand Bracco Baldo Beach in Peschiera del Garda zwischen den Ortsteilen Fornaci und Bergamini. Hier darf der Vierbeiner an der Leine geführt werden und sogar im Wasser ohne toben.
    Am Westufer befindet sich in Toscolano Maderno der eingezäunte, kostenlos zugängliche Strandabschnitt Rivagranda. Dort soll es sogar einen Bademeister sowie Hundesonnenschirme geben. Aber auch die Gemeinden Salò und Manerba del Garda verfügen über einen Hundestrand.
    Am Lago di Ledro – dem Ledrosee – liegt im Ortsteil Pur neben dem öffentlichen Strand ein schattiger Hundestrand.
  • In der Nähe von Rom – Etwa 30 km von der italienischen Hauptstadt entfernt befindet sich der Ort Maccarese. Hier treffen Hundeanhänger auf den Bau Beach, wo die treuen Vierbeiner ohne Leine herumtollen dürfen. Allerdings werden ein geringer Jahresbeitrag sowie ein jeweiliger Tagespreis erhoben. Die tägliche Anzahl der vierbeinigen Besucher ist beschränkt. Wer einen „unverträglichen“ Hund besitzt, der braucht auf den Besuch dieses Hundeparadieses nicht zu verzichten, denn ein Extrabereich ist diesen Hunden vorbehalten.
  • Venezien – Zwischen den bekannten Badeorten Bibione und Caorle trifft man auf einen rund 4 km langen Naturstrand, an dem Hunde geduldet werden. Wie lange das noch so sein wird, hängt sicherlich auch von den Hundebesitzern selber ab.

Urlaub mit Hund in Italien – Besuch von Sehenswürdigkeiten

Auch wenn die meisten Hundebesitzer in ihrem Italienurlaub der Landschaft, der Natur, den Vorrang geben, will man dennoch, wenn man nach Italien reist, auch Kunst und Kultur kennenlernen. Hier einige Tipps zur „Eroberung“ besonderer Sehenswürdigkeiten mit Hund:

  • Pompeji – Ein Muss für alle Besucher der Region Kampanien in Süditalien. Laut unserer Erfahrung sowie meiner Recherche darf ein Hund – noch! – mit auf das Gelände dieser einmaligen Ausgrabungsstätte. Voraussetzung: Der Hund wird an der Leine geführt, er ist friedlich und Sie haben einen Hygienebeutel bei sich, in dem Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes aufsammeln.
    Meine Empfehlung jedoch: Bitte keinesfalls in den Sommermonaten nach Pompeji: Es ist eine Qual für Mensch und Tier.
  • Vesuv – Bereits in Pompeji fühlt man sich vom gigantischen Vesuv, dem einzigen noch aktiven Vulkan auf Europas Festland, allzeit beobachtet. Herrliche Wanderwege im Nationalpark des Vulkans sind genau das, was Ihr Hund liebt. Jedoch auch hier gilt: Bitte nicht im Hochsommer!
  • Toskana – Neben den fantastischen toskanischen Städten Florenz und Siena, die den Hunden wahrscheinlich weniger imponieren, bietet die einmalige hügelige italienische Landschaft wundervolle Wanderwege durch Pinienwälder sowie Zypressen- und Olivenhainen. Hier kann sich jeder Hund nebst Besitzer wohlfühlen.
  • Venedig – Venedig, die einmalige Lagunenstadt, die man einfach mal gesehen haben muss! Wir persönlich haben Verschiedenes ausprobiert: Venedig im Sommer mit Hund (O nein, niemals mehr!), Venedig im Frühjahr mit Hund (Wenn’s unbedingt sein muss!) oder Venedig ohne Hund (Super, aber am besten außerhalb des Hochsommers!). Entscheiden Sie selbst. Ihrem Hund tun Sie in keinem Fall einen Gefallen.

Der Schiefe Turm von Pisa, Rom und wie sie alle heißen, die Kulturschätze Italiens, eines ist sicher: Tun Sie es Ihrem Hund nicht an! Streifen Sie lieber mit ihm durch die herrliche Landschaft Italiens.

Urlaub mit Hund in Italien – Weiteres Wissenswertes

  • Fido Parks – An immer mehr „Autogrills“ – also an Autobahnraststätten – finden Sie so genannte „Fido Parks“. Diese sind nur während der Hauptreisezeit im Sommer zwischen 8 und 22 Uhr geöffnet. Die Anlagen können kostenlos benutzt werden. Sie bieten Ihnen für Ihren Hund Wärmeschutzboxen, Schaufeln für Hundekot sowie natürlich Wasser.
  • Jagd in Italien – Da Italiener leidenschaftliche Hobbyjäger sind, sollten Sie Ihren Hund besonders während der Jagdsaison sowie an Wochenenden im Blick – besser noch an der Leine – haben. Die Jagdsaison geht vom vorletzten Sonntag im September bis zum 30. Januar.
  • Italienischen Zentrale für Tourismus (ENIT) – Gebietsdirektion für die
    deutschsprachigen Lände, Benelux und Mitteleuropa unter http://www.enit-italia.de; E-Mail: frankfurt@enit.it
  • Italienische Botschaft in Berlin – http://www.ambberlino.esteri.it/Ambasciata_Berlino

Urlaub mit Hund in Österreich

Wer seinen Urlaub mit Hund in Österreich verbringt, findet insbesondere vielfältige Wandermöglichkeiten vor.Wer denkt bei unserem Nachbarland Österreich nicht an Berge, Seen und vor allem Sissi? Mit seinen Bergen von mehr als 3.000 Metern Höhe zählt Österreich zu den Alpenländern Europas. Und wer kennt sie nicht, die herrlichen Seen – etwa den Wörthersee oder den Wolfgangsee, bekannt aus Film und Fernsehen? Auch Ötzi, der Mann aus dem Eis, ist ebenso ein Begriff, wie die Salzburger Festspiele, der Wiener Prater und die Hofburg, Kaiser Franz Joseph und seine Sissi, Mozart, Strauß und Siegmund Freud, alles „Wahrzeichen“ der relativ kleinen Alpenrepublik mit teils südländischem Klima und garantierter weißer Pracht im Winter. Dass Österreich aber auch ein sehr hundefreundliches Land ist, weiß kaum jemand. Die Österreicher lieben Hunde, und die Vierbeiner prägen vielerorts das Landschafts- sowie das Stadtbild.

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Urlaub mit Hund in Österreich – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Für den Grenzübertritt beziehungsweise den Urlaub mit Hund in Österreich gelten folgende Bestimmungen:

  • Mikrochip – Die Kennung mittels eines (ISO)-Mikrochips ist obligatorisch. Gut lesbare Tätowierungen, die vor dem 3.7.2011 vorgenommen worden sind, werden ebenfalls noch akzeptiert.
  • EU-Heimtierausweis – Der seit 29. 12. 2014 gültige EU-Heimtierausweis ist mitzuführen. Daraus müssen sowohl die entsprechenden Daten als auch die Impfungen ersichtlich sein.
  • Impfungen – Zu den verpflichtenden Impfungen zählt eine Tollwutimpfung, die im vorgeschriebenen zeitlichen Rahmen vorgenommen wurde.
  • Listenhunde – Es besteht keinerlei Einschränkung bezüglich irgendwelcher Listenhunde.
  • Maximal fünf Haustiere – Es dürfen maximal 5 Hunde pro Person mit nach Österreich genommen werden.
  • Welpen – Hunde unter 15 Wochen dürfen nicht einreisen.
  • Anlein- bzw. Maulkorbpflicht – Sowohl Leine als auch Maulkorb muss in Österreich mitgeführt werden. Wann und wo beide oder auch nur eines zum Einsatz kommen müssen, regeln die einzelnen Gemeinden jeweils für sich. Daher sollten Sie sich zuvor genauestens über Ihren Urlaubsort informieren. Allgemein kann man jedoch davon ausgehen, dass in der Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie dort, wo größere Menschenansammlungen vorkommen, mindestens die Leine gebrauchen muss. Das gilt natürlich vor allem für größere Städte wie Wien oder Salzburg. Auf dem Land haben wir die Erfahrung machen dürfen, dass die Hunde häufig frei laufen können.
  • Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bmeia.gv.at

Urlaub mit Hund in Österreich – Öffentliche Verkehrsmittel

Wer in Österreich mit Bahn oder Bus fahren möchte, der sollte wissen, dass kleine Hunde kostenlos mitgenommen werden, für größere hingegen Leine und Maulkorb verpflichtend sind sowie der halbe Fahrpreis entrichtet werden muss.

Urlaub mit Hund in Österreich – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

Gleichgültig, ob Sie sich eines der zahlreichen Ferienhäuser oder eine gemütliche Ferienwohnung aussuchen, ob Sie auf dem Bauernhof oder auf einem Campingplatz Quartier beziehen wollen oder in einer idyllischen Pension buchen, Österreich ist auch auf diesem Gebiet hundefreundlich. Selbst in den Städten wie Salzburg, Innsbruck, Graz oder Wien werden Sie auf der Suche nach einer Unterkunft, die Sie mit Ihrem Vierbeiner willkommen heißt, fündig. Übernachtungen auf Almhütten sind jedoch nicht möglich.

Urlaub mit Hund in Österreich – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

In den meisten Cafés und Restaurants ist es ebenso wie in den gut bürgerlichen Gaststätten erlaubt, den Hund mitzunehmen. Dass sich dieser zu benehmen weiß, ist dabei Grundvoraussetzung. Einige Restaurants der gehobeneren Klasse möchten jedoch keine Tiere in ihren Gasträumen. Tipp: Informieren Sie sich zuvor, wo Sie willkommen sind und wo der Hund eher draußen bleiben muss.

Urlaub mit Hund in Österreich – Die beste Reisezeit

Verallgemeinern lässt sich die Antwort auf die Frage, wann man am besten mit dem Hund in Österreich Urlaub macht, nicht. Im Prinzip bietet sich das ganze Jahr an, es hängt jedoch davon ab, was Sie erwarten.
In den Sommermonaten bieten sich Ferien an den herrlichen, zumeist glasklaren (Bade)Seen des Landes sowie Wandern und Bergsteigen mit atemberaubenden Panoramen an. Wer einen Hund besitzt, der gut und gerne neben dem Rad läuft oder aber in einem Anhänger beziehungsweise einem Körbchen sitzen bleibt, der kann sich über die herrlichen Radstrecken entlang der Donau freuen. Stadtbesichtigungen bieten sich ganzjährig an, wobei besonders die Atmosphäre in der Vorweihnachtszeit zu erwähnen ist.
Wer die Natur liebt, wird ebenfalls rund ums Jahr überrascht sein, wie vielfältig es in Österreich zugeht. Freunde der weißen Pracht finden zahlreiche Ziele, die im Winter schneesicher sind. So lässt es sich beispielsweise in den Hohen Tauern fantastisch Wintersport betreiben, was natürlich bezüglich der Mitnahme des Hundes Einiges an Organisation erfordert. Schneewandern oder Schlitten fahren ist jedoch mit Hund als Begleiter gut möglich.

Urlaub mit Hund in Österreich – interessante Reiseziele

Die möglichen Urlaubsziele mit Hund in Österreich sind vielfältig, da dieses relativ kleine Land eine große Auswahl an Angeboten hat: Berge, Täler, Seen, kleine idyllische Orte sowie große Städte mit jeder Menge Kulturangeboten und Vieles mehr.

Einen Urlaub mit Hund in Österreich kann man auch sehr gut an einem der vielen Seen verbringen.

  • Urlaub am See – Da wären zum einen die kristallklaren Seen mit Bade-, Wassersport- oder auch Wander- und Radfahrangeboten. Neben den bekannten Gewässern Wörther-, Millstätter-, Wolfgang-, Neusiedler- und Ossiachersee gibt es zahlreiche weitere, die vielleicht weniger bekannt, jedoch mindestens genauso empfehlenswert sind. Uns persönlich hat es stets am Weißensee, am Heiterwanger See oder auch am Faaker See besonders gut gefallen, wo wir einfache Wanderungen mit unseren Hunden unternehmen konnten. Badeurlaub ist – aufgrund der klimatischen Gegebenheiten – wohl am besten in Kärnten zu buchen. Wer gerne in die Therme geht, der kann sich besonders gut in der Steiermark – etwa in Bad Mitterndorf, Loipersdorf oder Bad Aussee – erholen. Dabei kommen Weinliebhaber besonders in der südlichen Steiermark auf ihre Kosten. Und ein Spaziergang durch die herbstlichen Weinberge gefällt zudem jedem Vierbeiner.
  • Wandern mit dem Hund – Sehr schön lässt es sich auf den zahlreichen Wegen in beinahe unberührter Natur mit dem Hund wandern: Der Vierbeiner genießt die Leinenfreiheit und das Schnüffeln nach immer neuen Eindrücken, der Mensch die atemberaubende Pflanzenwelt sowie die gigantischen Panoramen. Wo? Beinahe überall in Österreich, egal ob im Salzkammergut, in Kärnten, in Tirol oder anderswo, Österreich ist für Naturliebhaber mit Hund immer eine Reise wert.
  • Tirol – Wer es besonders bizarr und kontrastreich liebt, der plant seinen Urlaub in Tirol: der gigantische Großglockner mit beinahe 3.800 Metern Höhe, das Ötztal mit dem berühmten Mann aus dem Eis, beeindruckende Städte wie Innsbruck oder Kufstein, abgelegene Wiesen und herrliche Flüsse, in denen sich der Hund abkühlen kann.
  • Wien – Bleiben noch die Urlaube, die sich der Kultur verschrieben haben. Reiner Städteurlaub ist für Hunde keine besondere Attraktion – es sei denn, man besucht hundefreundliche österreichische Städte wie Wien. Wien, die Hauptstadt Österreichs, wo sich schon Kaiserin Sissi wohlfühlte, ist für Hunde und ihre Besitzer eine Reise wert. Überall trifft man auf Geschichte und Moderne, und trotz des Großstadtlebens hat man stets das Gefühl in einer Oase der Ruhe angekommen zu sein. Besonders beeindruckend ist, dass Wien sehr hundefreundlich ist. Das macht sich zum Beispiel daran fest, dass in etlichen öffentlichen Parks spezielle Hundezonen eingerichtet wurden, wo die Vierbeiner völlig frei herumtoben dürfen. Ein ganz besonders großes Terrain, wo der Spaziergang viel Freude bereitet, befindet sich im Prater. Viele Hundespaziergänger trifft man zudem auf der Donauinsel, ein großes, künstlich angelegtes Eiland mitten in Wien. Als ganz besonderes Highlight können die Hunde hier zudem ein kühles Bad nehmen.
    Wer sich in einem der gemütlichen Wiener Cafés niederlassen will, der ist ebenfalls mit seinem Hund herzlich willkommen. Selbst einige Busse, die zu Stadtrundfahrten einladen oder auch Schiffe auf der Donau erlauben die Mitnahme Ihres treuen Weggefährten.

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Urlaub mit Hund in Spanien

Vor dem Urlaub mit Hund in Spanien ist eine gute Vorbereitung angesagt, denn nicht überall sind Hunde willkommen.Leider gilt das Urlauberparadies Spanien als nicht besonders hundefreundlich, was wir persönlich jedoch relativieren möchten, da wir viele Ecken und Enden gefunden haben, wo wir uns einschließlich unserer Hunde „pudelwohl“ gefühlt haben und auch auf hundefreundliche Spanier trafen. Wichtig ist jedoch, im Vorfeld gut zu planen und sich zu informieren.
Dazu gehört die Wahl der Region, in die Sie reisen möchten: Sowohl Zentralspanien als auch die Mittelmeerküste sind traumhaft schön, im Sommer jedoch allein schon wegen der enormen Hitze – aber auch wegen des hohen Tourismusaufkommens – nichts für Hunde. Sie tun Ihrem Hund mit einem Sommerurlaub in Zentralspanien nichts Gutes, und sind dort oft auch nicht wirklich herzlich willkommen. Das bezieht sich in erster Linie natürlich auf die Touristenorte, auf die Strände und auf Restaurants. Wollen Sie jedoch auf den Sommerurlaub in Spanien nicht verzichten, so sollten die Atlantikküste oder die Gebirgsgegenden bevorzugt werden. Da ist es dann nicht nur von den Temperaturen her angenehmer, man findet auch schon mal ein Plätzchen mit dem Hund am Meer.

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Urlaub mit Hund in Spanien – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Für den Grenzübertritt beziehungsweise den Urlaub mit Hund in Spanien gelten folgende Bestimmungen:

  • Mikrochip – Die Kennung mittels eines (ISO)-Mikrochips ist obligatorisch. Gut lesbare Tätowierungen, die vor dem 3.7.2011 vorgenommen worden sind, werden ebenfalls noch akzeptiert.
  • EU-Heimtierausweis – Für den Grenzübertritt nach Spanien benötigen Sie einen EU-Heimtierausweis. Außerdem muss der Hund gechippt sein.
  • Impfungen – Bezüglich der Impfungen ist zu vermerken, dass das Tier einzig und allein eine Tollwutimpfung benötigt, die nicht älter als 1 Jahr und nicht jünger als 4 Wochen sein darf. Wer einen Welpen unter 3 Monaten besitzt, der braucht keine Tollwutimpfung sondern eine glaubhafte Bescheinigung, dass das Tier nicht mit Tollwutüberträgern in Kontakt gekommen ist. Die Begleitung durch die Hunde-Mama ist gleichbedeutend mit der Information, dass das Hündchen mit keinem „wilden“ Tier in Berührung kam.
    Ferner benötigen Sie ein vom Veterinär ausgestelltes Gesundheitszeugnis in spanischer Sprache, das nicht älter als 15 Tage sein darf. Ehrlich gesagt, hat uns nie jemand danach gefragt…
  • Listenhunde – Dürfen alle Hunderassen nach Spanien einreisen? . Die Antwort lautet: Im Prinzip ja. Allerdings existiert eine Liste, auf der als gefährlich eingestufte Rassen verzeichnet sind. Dazu zählen: Staffordshire-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Pit-Bullterrier, Akita-Inú, Tosa-Inú, Dogo Argentino, Fila Brasiliero sowie der Rottweiler.cSie können davon ausgehen, dass für diese Hunde Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit gilt
  • Anlein- bzw. Maulkorbpflicht – Sowohl Leine als auch Maulkorb müssen in Spanien mitgeführt werden. Leinenzwang herrscht in Spaniens Städten generell. Allerdings sind die Auflagen von Region zu Region unterschiedlich. Die Verwaltungen der einzelnen Gemeinden regeln sowohl die Maulkorb- als auch die Leinenpflicht regional. Da kann es sogar vorkommen, dass die Einreise verwehrt wird. Es empfiehlt sich also, vor Reiseantritt Informationen einzuholen. Eine der offiziellen Seiten hierfür ist http://www.spain.info/de_DE/informacion-practica/consejos-viaje/consejos-practicos/requisitos/ Auch die regionalen Touristenbüros sowie die Spanische Botschaft geben Auskunft.
  • Mitnahme des Hundes im Auto – Waren früher die Sicherheitsvorschriften gerade in den südlichen Ländern eher „lasch“, so ist man heute zu ausgiebigen Sicherheitsvorkehrungen übergegangen. Das Anschnallen eines Hundes während der Fahrt mit dem Sicherheitsgurt wird nicht immer als ausreichend anerkannt. Im Falle eines Unfalls kann somit eine Teilschuld zuerkannt werden. Am besten sichern Sie Ihren Hund durch ein stabiles Gitter, das zwischen Fahrerraum und Rückbank angebracht ist, oder aber Sie transportieren ihn in einer stabilen Box.
    Wichtig: Auf keinen Fall sollte der Hund – und sei es auch nur für kurze Zeit und bei leicht geöffnetem Fenster im Schatten – im Auto belassen werden. Aufgrund der großen Hitze droht innerhalb kürzester Zeit der Tod durch Ersticken oder durch Hitzschlag.

Urlaub mit Hund in Spanien – Öffentliche Verkehrsmittel und Stadtbesuche

Öffentliche Verkehrsmittel nehmen in Spanien normalerweise keine Hunde mit. Das Mitfahren im Gepäckwagen in einer Box wird von der Bahn mancherorts zugelassen. Selbstverständlich darf man den Hund mit in die Städte nehmen, doch mal ehrlich: Eine Stadtbesichtigung ist wohl für keinen Hund besonders angenehm.
Die Stadtbilder in Spanien sind geprägt von eher kleinen Hunden, und Sie werden als Hundebesitzer sehr schnell merken, dass dort größere Tiere nicht gerne gesehen sind. Öffentliche Gebäude sowie Behörden sind für Hunde tabu.
Selbstverständlich sollte sich Ihr Hund „zu benehmen“ wissen und Sie seine „Hinterlassenschaften“ aufnehmen und in Mülleimern entsorgen.

Urlaub mit Hund in Spanien – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

Ob man sich als Quartier für einen Campingplatz, für eine Pension, eine Ferienwohnung, ein Ferienhaus, eine Finca oder ein Hotel entscheidet, ist sicherlich Geschmackssache. Dennoch sollten Sie sich im Vorfeld genauestens erkundigen, wie es mit der Mitnahme eines Hundes aussieht. Haben wir eingangs erwähnt, dass Spanien nicht besonders hundefreundlich ist, so gibt es mittlerweile dennoch immer mehr Unterkünfte, die Hunde willkommen heißen. Vor allem Vermieter von Ferienhäusern und Fincas erlauben immer häufiger einen Hund im Haus. Auf Campingplätzen finden Hundebesitzer ebenfalls meist eine hundefreundliche Bleibe. Vorausgesetzt, der Hund bleibt an der Leine, die Hinterlassenschaften werden beseitigt und der Hund stört die anderen Gäste nicht.
Hotels erlauben hingegen – wenn überhaupt – lediglich kleinere Hunde auf den Zimmern jedoch keineswegs in den anderen Räumlichkeiten, in Restaurants oder am Pool.

Urlaub mit Hund in Spanien – Die beste Reisezeit

Die ideale Reisezeit gibt es auch für Spanien nicht, vielmehr kommt es darauf an, was Sie erwarten: Trubel, glühende Hitze oder Ruhe und angenehme Temperaturen und vielleicht sogar Schnee? Eines jedoch steht fest: Zentralspanien, die Mittelmeerküste sowie einige andere Regionen würde Ihr Hund im Sommer keineswegs als ideale Reisezeit bezeichnen. Viel, viel zu heiß!
Bedenken sollte man auch: Spanische Schulkinder haben lange Sommerferien, so dass ab Mitte Juni bis Mitte September mehr Gedränge an den begehrten Stränden und Orten herrscht und auch die beliebten Wanderregionen nicht gerade menschenleer sind.
Müssen Sie sich nach den Schulferien richten, so bleibt Ihnen keine besonders große Auswahl. Wenn es sich jedoch vermeiden lässt, so rate ich, vor Mitte Juni oder aber nach Mitte September zu verreisen.
Übrigens ist es im Winter auf den Kanarischen Inseln besonders schön. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Fragen Sie mal Ihren Hund! Auch wenn er eventuell eine bestimmte Temperatur bevorzugt, so ist er doch stets gleich gut gelaunt, ob es regnet, schneit oder ob die Sonne scheint. Da kann sich der Mensch ein Beispiel dran nehmen!
Aber wie sieht das Klima in Spanien aus? Ganz einfach: Es ist abhängig von der Region und somit recht unterschiedlich. Am Mittelmeer und in Zentralspanien ist es im Sommer teils extrem heiß und trocken, also überhaupt keine Region für Hunde. Wollen Sie dennoch diese fantastische Landschaft mit Ihrem Vierbeiner genießen, fahren Sie einfach im Herbst oder im Frühjahr hin. Dann ist es genauso schön – wenn nicht gar schöner! Sind dennoch Sommer und Meer ein Muss für Sie, so empfehle ich die Kanaren oder die Atlantikküste mit ihrem angenehmen Klima. Ich persönlich liebe den Urlaub mit Hund im Sommer in den Pyrenäen, wo wir bislang stets ein kühles Lüftchen hatten, das uns extrem schweißtreibende Wanderungen vermissen ließ.
Wer Schnee sucht, der findet diesen in manchen Gegenden Zentralspaniens, vor allem aber in den höheren Lagen der Pyrenäen. Natürlich nur zu bestimmten Jahreszeiten.

Urlaub mit Hund in Spanien – Gesundheitliche Risiken

Aufgrund der klimatischen und landschaftlichen Verhältnisse besteht die Gefahr einiger Übertragungen bestimmter Krankheiten, mit denen nicht zu spaßen ist. Dazu gehört die Borreliose, eine durch Zeckenbiss übertragene Krankheit, gegen die es jedoch lediglich eine Impfung gegen die Spezialform der Lyme-Borreliose gibt, welche aber auch mit Nebenwirkungen einhergehen kann. Anzeichen einer Erkrankung können Hautrötungen sein, denen Gelenkbeschwerden sowie Störungen im Nervensystem folgen.
Wesentlich schlimmer sind die so genannten „Mittelmeerkrankheiten“ Babesiose, Ehrlichiose oder die Herzwurmerkrankung. Auch die Leishmaniose zählt dazu. Diese Immunkrankheit wird von Sandmücken übertragen und macht sich mit unterschiedlichen Symptomen bemerkbar, was eine schnelle Erkennung nahezu ausschließt. Eine vollkommene Heilung gibt es nicht. Viele Tiere sterben daran. Auch eine Impfung existiert (noch) nicht. Tierärzte in Spanien – und auch in anderen Mittelmeerländern – halten jedoch spezielle Halsbänder bereit, die u.a. vor Sandmücken schützen sollen. In den Touristenorten findet man übrigens zahlreiche deutschsprachige Tierärzte.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie vor Reiseantritt zum Tierarzt Ihres Vertrauens gehen und sich bezüglich Risiken und Prophylaxe beraten lassen.
Weitere Gefahren lauern im Hinterland: Gerade sonntags sind viele (Freizeit)Jäger unterwegs; zudem werden nicht selten Giftköder ausgelegt. Das bedeutet für Sie: Lassen Sie Ihren Hund nicht aus den Augen, besser noch, führen Sie ihn an der Leine.
Ferner darf man nicht unterschätzen, dass auch Hunde – und vor allem ältere – Kreislaufprobleme aufgrund der großen Hitze bekommen können. Also am besten die Monate Juli und August meiden.
Sollte es dennoch einmal zu einem Unfall oder einer Krankheit kommen, dürfen Sie gewiss sein, dass auch Spanien gute Tierärzte hat, die ortsweise sogar deutsch sprechen. Bei Notfällen an Sonn- und Feiertagen gehen Sie wie folgt vor: Am Eingang der nächstgelegenen Tierarztpraxis steht die Notfallnummer. Gleichzeitig finden Sie dort eine „Abonado“-Nummer, die Sie sich merken müssen. Über die Notfallnummer kommen Sie in die Zentrale, wo man in der Regel Englisch spricht. Wenn Sie nun die „Abonado“-Nummer angeben, erhalten Sie die Adresse des diensthabenden Veterinärs.

Urlaub mit Hund in Spanien – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

Einige wenige Restaurants heißen Hunde willkommen, dabei ist dies in der Regel auch von der Größe des Hundes abhängig. „Schoßhündchen“ sind eher geduldet. Die meisten Restaurants untersagen die Mitnahme von Hunden oder tolerieren höchstens ein kleines Exemplar.

Urlaub mit Hund in Spanien – Mit dem Hund am Strand

Die meisten der Spanienurlauber wollen ans Meer. Aber wie sieht das mit Hunden am Strand aus? Ganz einfach: Offizielle Hundestrände suchen Sie in Spanien meist vergebens. Während der Hauptreisezeit ist die Mitnahme von Hunden am Strand in der Regel verboten. Während der anderen Monate werden Hunde dort toleriert oder gar erlaubt. Sollten Sie keinen Wert darauf legen, an einen der beliebten Strände Spaniens Urlaub machen zu wollen, so finden Sie sicherlich auch in den Sommermonaten abseits gelegene, einsame Strände, an die Sie Ihren Vierbeiner mitnehmen können. Das trifft vor allem auf die Atlantikküste zu.
Möchten Sie auf Nummer Sicher gehen, so informieren Sie sich vor Ort oder im Vorfeld bei den entsprechenden Stellen, denn ob, wo, wie und wann ein Hund an den Strand darf, das wird individuell von den einzelnen Stadtverwaltungen festgelegt.

Urlaub mit Hund in Spanien – interessante Reiseziele

Wohin es einem in Spanien zieht, das hängt alleine von den persönlichen Vorlieben ab. Daher sind unsere folgenden Ziele lediglich als Vorschläge zu verstehen.

  • am Meer – Der wohl bekannteste Küstenabschnitt ist die Costa Brava. Zwar finden sich hier auch einige hundefreundliche Unterkünfte, doch sollten Sie wissen, dass dort die Strände von Juni bis Mitte September für den Hund tabu sind. Bitte versuchen Sie nicht, das Verbot zu umgehen, die Strände sind überwacht, und bei Missachtung erwartet Sie eine saftige Geldstrafe. Übrigens kann man während der restlichen Zeit im Jahr selbst mit Hund an die meisten Strände. Ich für meine Person finde es dort dann aber auch besonders schön.
    An der Costa Blanca sowie an der Costa del Sol verhält es sich ähnlich. An der Costa Dorada findet man mit etwas Glück selbst im Hochsommer an den felsigen Küstenabschnitten den ein oder anderen Strand, wo der Hund sich frei bewegen kann.
    Übrigens warten vor allem in den Wintermonaten Sonne, Strand und Meer auf den Kanarischen Inseln auf Hundebesitzer.
  • Kanarischen Inseln und Mallorca – Wie bereits mehrfach erwähnt ist der Besuch der Inseln für Hundebesitzer besonders in den Wintermonaten empfehlenswert. Hier herrscht immer noch ein angenehmes Klima, die Strände sind leer(er) und auch die Einheimischen weniger gestresst.
    Auf Mallorca findet man in letzter Zeit sogar immer mehr ausgewiesene Hundestrände. Dennoch sollte man das Verbot „no perro“ (kein Hund) genauestens beachten.
  • spanische Pyrenäen – Mein ganz persönlicher Favorit sind die spanischen Pyrenäen, die selbst im Hochsommer angenehmes Klima versprühen sowie einige einsame Örtchen und Täler nebst fantastischen Panoramen vorzuweisen haben. Was fehlt ist allerdings das Meer. Dafür können Sie jedoch einige wunderschöne Stauseen mit glasklarem Wasser sowie kleine erfrischende Gebirgsbäche auf Ihren Wanderungen bestaunen und mit etwas Glück Strecken finden, wo Sie mit Ihrem Hund völlig alleine sind. Da darf dann auch schon mal ohne Leine getollt werden. Das trifft vor allem auf Nebentäler zu. Einige Sektoren sind jedoch zum Nationalpark erklärt worden, was wiederum bedeutet, dass vor allem an den Wochenenden und in der Hauptreisezeit auch hier Tourismus herrscht und dass die Hunde angeleint sein müssen.
  • Stauseen – Einige Gebiete Spaniens – so vor allem Aragon und Katalonien – besitzen einmalig schöne und erholsame Stauseen, wo das Baden nicht nur den Menschen Spaß macht. Zahlreiche Wanderwege runden einen erholsamen Urlaub ab.
  • Montseny-Mittelgebirge – Ganz in der Nähe der Costa Brava befindet sich im Inland das rund 1.700 Meter hohe Montseny-Mittelgebirge mit angenehmem Klima selbst im Hochsommer sowie zahlreichen Wanderwegen inklusive Einkehrmöglichkeiten und fantastischen Ausblicken. Hier fühlen sich die Hunde ganz besonders wohl. Allerdings wissen das auch zu bestimmten Zeiten viele Spanier…
  • Naturschutzpark von Garrotxa – Ebenfalls im Hinterland der Costa Brava befindet sich der Naturschutzpark von Garrotxa mit über 40 Vulkanhügeln. Viele von ihnen sind heute gar nicht mehr als solche zu erkennen, da sich eine einzigartige Flora und Fauna dort breitgemacht hat. Auch hier können Sie mit Ihrem Hund fantastisch wandern. Ein Besuch des begehbaren Kraters von Santa Margarida mit der kleinen Eremiten-Kirche ist ebenso empfehlenswert wie die Stadt Santa Pau.
  • Sehenswürdigkeiten – Als sehenswert würde ich viele Orte bezeichnen. Zum einen gehören Städte wie Barcelona oder Sevilla aber auch die Dalì-Orte Figuères und Cadaqués für mich nebst ihren malerischen Küsten dazu. Ob Sie allerdings Ihrem Hund einen Gefallen tun, wenn Sie Museen und Großstädte besuchen, sei dahingestellt. Aber auch die Stadtburg Alhambra bei Granada, die weltweit bekannte Altamira-Höhle in Kantabrien sowie das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat sind jedem Spanienbesucher ein Begriff. Diese Sehenswürdigkeiten selber interessieren aber weder den Hund noch dürfen oder sollten Sie diese mit dem Vierbeiner besichtigen. Allerdings findet man in der unmittelbaren Umgebung traumhaft schöne Wandermöglichkeiten, von denen Sie Gebrauch machen sollten. Beim Kloster Montserrat darf der Hund sogar angeleint in der Zahnradbahn mitgenommen werden.

Urlaub mit Hund in Spanien – Weiteres Wissenswertes

Abschließend noch einige Tipps und Infos, die Sie wissen sollten:

  • streunende Hunde – Spanien war in der Vergangenheit bekannt dafür, zahlreiche streunende Hunde zu haben. Das hat sich – vor allem in Touristenhochburgen sowie in Städten – verändert. Im Hinterland jedoch trifft man immer wieder auf Streuner. Bitte bedenken Sie bei derartigen Begegnungen, dass diese Hunde „ihr Revier“, und damit ihre Essens- und Lebensgrundlage verteidigen und somit nicht unbedingt die armen, liebenswerten Streichelhunde sind. Außerdem sollte man den Kontakt zum eigenen Hund schon alleine deshalb vermeiden, weil Krankheitsübertragungen mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich sind.
    Da streunende Hunde in Spanien häufig eingefangen und in – nicht gerade vergleichsweise gute – Tierheime gebracht werden, wo sie nicht selten eingeschläfert werden, ist es besonders wichtig, den eigenen Hund nicht herumstreunen zu lassen sowie ihn zumindest gechippt und mit einem Adressanhänger mit Telefonnummer ausgestattet zu haben.
  • Hundekotbeutel mitnehmen – Wer die „Hinterlassenschaften“ seines Vierbeiners einfach liegen lässt, der muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Also immer genügend Hundekotbeutel in den Taschen haben.
  • Hund anleinen – Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht wegläuft, da freilaufende Hunde rasch eingefangen und ins Tierheim sowie eventuell getötet werden. Am besten, Sie führen ihn an der Leine (wenn er nicht gut hört).
  • Achtung Hundepolizei – Im Juli und August findet man an zahlreichen Stränden Spaniens eine „Hundepolizei“, die darüber wacht, ob die Ver- und Gebote bezüglich der Hunde eingehalten werden. Nach zwei Verwarnungen droht eine nicht gerade geringe Geldstrafe.
  • „no perro“ – Selbst wenn Sie kein Spanisch können, sollten Sie sich die beiden Worte „no perro“ merken. Es bedeutet, dass hier Hundeverbot herrscht.
  • läufige Hündinnen – Wer eine Hündin besitzt, die läufig ist, sollte zuvor daheim mit seinem Tierarzt sprechen. Es gibt für beide Teile – Hundebesitzer und andere Menschen – nichts Lästigeres als eine läufige Hündin, der nicht nur Hunde anderer Gäste „auflauern“, sondern die auch die einheimischen sowie die streunenden Hunde von weit her anlockt.
  • Hunde-Reise-Apotheke – Denken Sie an eine Hunde-Reise-Apotheke, die Sie zuvor mit Ihrem Tierarzt besprochen haben.

Bleibt noch zum Schluss, einen schönen Spanienurlaub zu wünschen: Buen día de fiesta!

Autor von Urlaub mit Hund in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Spanien: Esther Vergenz

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