Urlaub mit Hund in Frankreich


Anzeige

Um einen schönen Urlaub mit Hund in Frankreich zu verbringen, sollte man auch die Einreisebestimmungen beachten.Frankreich ist das Land, wo Hund und Herrchen/Frauchen sich wohl fühlen. Warum? Ganz einfach, unser Nachbarland punktet mit fantastischer Natur, endlosen Stränden, glasklaren Flüssen und Seen sowie hundefreundlichen Menschen. In Südfrankreich gibt es zahlreiche Strandabschnitte, auf denen sich Hunde ohne Leine bewegen können. Ideal sind hier auch die vielen hundefreundlichen Campingplätze.
Wo fühlt sich der Hund wohler als inmitten der Natur, dort, wo er nach Herzenslust rumtoben kann? Und genau das konnten wir bei unseren zahllosen Frankreichaufenthalten beobachten: Viele Franzosen mit vielen Hunden – zumeist sogar ohne Leine. Strände, an denen die Vierbeiner alleine oder miteinander toben konnten – Côte d’Azur ist die Ausnahme. Herrliche Wanderwege im Inland sowie entlang der Küstengebiete, wo es für Wauzi & Co. jede Menge zum Erschnüffeln gibt. Und selbst in den Städten waren wir stets willkommen mit unseren vierbeinigen Freunden. Einmal wurden wir sogar gebeten, unseren Hund mit ins Museum zu nehmen, und immer wieder bekamen wir in Cafés und Restaurants Leckerlis oder wenigstens Wasser für die Hunde angeboten.
Sollten Sie jetzt meinen, Frankreich würde vielleicht nicht ihren landschaftlichen Ansprüchen gerecht werden, so kann ich nur antworten: Da bin ich mir nicht so sicher, denn Frankreich hat beinahe alles. Hier finden Sie hohe Berge – Pyrenäen oder die Französischen Alpen -, glasklare Bäche, Flüsse und Seen – wie etwa in der wasserreichen Auvergne -, gleich zwei Meere mit langen Sand- oder auch Felsstränden –Atlantik und Mittelmeer -, Wald und Flur – etwa im Périgord -, sowie Kunst und Kultur in nahezu jeder Region. Zudem hält das Land ein reichhaltiges Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, wo auch Hunde willkommen sind, für Sie bereit. Gleichgültig, ob Sie mit dem Wohnmobil, dem Zelt oder dem Wohnwagen unterwegs sind und einen Stell- oder Campingplatz suchen, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus bevorzugen oder gar in einem Hotel übernachten wollen, Sie werden fündig.Im Folgenden möchten wir Ihnen bei einigen noch offenen Fragen behilflich sein, um einen gelungenen Frankreichurlaub mit Hund genießen zu können.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Für den Urlaub mit Hund in Frankreich gelten folgende Einreisebestimmungen und rechtliche Vorschriften:

  • Mikrochip – Der Hund muss mit einem (ISO)-Mikrochip gekennzeichnet sein. Hat er einen Mikrochip, der nicht der Norm entspricht, müssen Sie ein entsprechendes eigenes Lesegerät mitführen. Wurde der Hund vor dem 03. 07. 2011 tätowiert und ist diese noch gut lesbar, so wird dies ebenfalls als Kennzeichnung akzeptiert.
  • EU-Heimtierausweis – Ein gültiger EU-Heimtierausweis ist mitzuführen, aus dem hervorgeht, wann und gegen was der Hund geimpft wurde.
  • Impfungen – Die notwendige Tollwutimpfung muss so gelegen sein, dass zwischen Erstimpfung und Einreise mindestens 21 Monate liegen. In Deutschland dürfen Welpen nicht vor dem 3. Lebensmonat geimpft werden. Das bedeutet für die Fahrt nach Frankreich: Hunde, die jünger als 3 Monate und 21 Tage sind, dürfen nicht einreisen.
  • Listenhunde – „Kampf-„ bzw. Anlagehunde werden in zwei Kategorien eingeteilt:
  • Hunde der Kategorie 1 – Bei Hunden der Kategorie 1 handelt es sich um den Staffordshire Bullterrier, den American Staffordshire, den American Staffordshire Terrier, den Bullmastiff (Boer-Bulls), den Bull Terrier, den Tosa Inu sowie Kampfhund-Mischlinge, sofern sie nicht in einem zugelassenen Stammbuch eingetragen sein sollten. Hunde dieser Kategorie dürfen in keinem Fall einreisen.
  • Hunde der Kategorie 2 – Zu den Hunden der Kategorie 2 zählen oben genannte Rassen der Kategorie 1 sowie Rottweiler und Rottweiler-Mischlinge, sofern für diese im Einzelnen ein gültiger Abstammungsnachweis sowie ein Zuchtbuch, das die Rassezugehörigkeit als Wach- bzw. Schutzhund bestätigt. Sind die Eintragungen in einem zugelassenen Stammbuch korrekt, so dürfen diese Hunde nach Frankreich einreisen. Es gilt jedoch Leinen- und Maulkorbzwang. Ferner dürfen diese Hunde nur von Personen geführt, die über 18 Jahre alt sind, und weder in öffentlichen Verkehrsmitteln noch in öffentliche Gebäude mitgenommen werden.
  • Besitzen Sie einen Hund der Kategorie 2, so denken Sie unbedingt an den Extra- Abstammungsnachweis. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Sie einen „verbotenen“ Hund besitzen, müssen Sie sich unbedingt rechtzeitig vor Reiseantritt informieren. Man weiß ja nie! Offizielle Informationen erhalten Sie übrigens bei der Französischen Botschaft – Abteilung Landwirtschaft. Vielleicht werden Sie dort auch aufgefordert, ein Lichtbild Ihres Hundes einzusenden. Bitte verzichten Sie auf Mauscheleien, denn selbst von Tierärzten bestätigte (Mischlings-)Zugehörigkeiten, die nicht der Wahrheit entsprechen, haben fatale Folgen für Sie und Ihren Hund: Die Mitnahme möglicher Anlagehunde gilt als Straftat und wird entsprechend geahndet. Schlimmer noch: Die Behörden haben das Recht, Ihren Hund zu beschlagnahmen und sogar zu töten.
  • Leinen- und Maulkorbpflicht – Wir sind in über 40 Jahren – außer auf einigen Campingplätzen – noch nie nach dem Heimtierausweis oder nach Impfungen gefragt worden. Die Franzosen selber halten sich unseren Beobachtungen nach nur sehr selten an Leinen- und Maulkorbpflicht, jedoch ist uns auch in unseren vielen Frankreichaufenthalten noch nie eine Beißerei begegnet, was wahrscheinlich daran liegt, dass Hunde ohne Leine ein natürlicheres, weit weniger aggressives Verhalten an den Tag legen und „Streitigkeiten“ auf ihre Art unter sich regeln.
  • Bei längerem Aufenthalt als 3 Monate – Wer länger als 3 Monate in Frankreich verweilen möchte, der muss seinen Hund identifizieren und in ein innerstaatliches Register eintragen lassen.

Mit dem Wohnmobil in die Auvergne (Womo-Reihe)

Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen (1 Bewertungen)

53 ab EUR 19,90

Urlaub mit Hund in Frankreich – Öffentliche Verkehrsmittel

Wenn man den Hund in Bus, Zug oder Bahn in Frankreich transportieren will, gilt es Einiges zu beachten.Ähnlich wie bei uns, gehören Hunde in Frankreich zum Straßenbild. Sehr häufig sieht man – vor allem in Städten – kleinere „Mode“-Hunde. Stadtbesichtigungen in Paris oder Marseille mit Hund sind im Prinzip machbar, jedoch sollte man sich gut überlegen, ob das dem Vierbeiner auch wirklich gefällt. Bezüglich der Mitnahme von Hunden in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bahn, Bus oder Métro kann festgestellt werden, dass diese offiziell möglich ist, es sei denn, der Hund gehört zur 1. oder 2. Kategorie. Trotz allem ist es uns jedoch schon passiert, dass ein Busfahrer die Mitnahme des großen Hundes verweigerte, der kleine Shih tzu hätte mitgedurft.
Übrigens zahlen Hunde, die nicht in einer Tasche oder in einer Box transportiert werden, den halben Preis des Erwachsenentarifs. Taxifahrer nehmen grundsätzlich keine Hunde mit. Wer einen Blindenhund hat, für den gelten andere Bestimmungen.
Soweit zu der allgemeinen Handhabung. Im Speziellen kann noch angemerkt werden, dass im Réseau express régional d’Île-de-France – kurz RER -, ein S-Bahn-Netz im Großraum Paris und Île de France, auch große Hunde mitgenommen werden, vorausgesetzt, sie sind an der Leine und tragen einen Maulkorb. Der Fahrpreis: 50 Prozent Nachlass. In französischen Eisenbahnen – SNCF – werden Hunde bis 6 kg in einem Transportbehälter für 5 € mitgenommen. Große Hunde über 6 kg fahren auch hier – angeleint – für den halben Erwachsenenpreis mit.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

Anzeige

So vielfältig wie die französische Landschaft und das französische Essen sind, so vielfältig sind beinahe auch die Möglichkeiten der Unterbringung mit Hund. Gleichgültig, ob Sie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus suchen, auf einem Bauernhof oder einem Campingplatz Unterkunft wünschen oder gar in einer luxuriösen Villa oder einem Schloss wohnen möchten, in Frankreich werden Sie fündig.
Gefragt nach der idealen Unterkunft kann man nur antworten: Überall dort, wo Ihr Hund willkommen ist und Sie und Ihr Tier sich wohl fühlen, ist der ideale Ort. Allgemein dürfte jedoch klar sein, dass sich sowohl Hund als auch Hundebesitzer abseits der Großstädte am wohlsten fühlen dürften.
Wer mit dem Wohnmobil reist, der kann im überaus wohnmobilfreundlichen Frankreich Individualität sowie Freiheit in vollen Zügen in den „eigenen 4 Wänden“ für Zwei- und Vierbeiner ausleben. Auch Campingplätze kommen dem Naturell der Hunde häufig sehr nah, liegen sie doch mehrheitlich inmitten der Natur. Jedoch gibt es einige Plätze, die – vor allem in der Hauptsaison – bezüglich der Hunde Einschränkungen machen.
Hundefreundliche Unterkünfte findet man nahezu in jeder Region. Wie wäre es mit einem Domizil direkt am Strand, etwa am Mittelmeer oder am Atlantik? Kein Problem! Ferienwohnungen und Ferienhäuser, aber auch Hotels und gar Schlösser, die Unterkünfte mit Hund anbieten, stehen Ihnen in den Naturschönheiten der Cevennen oder der Pyrenäen, im kulinarisch exquisiten Elsass, in der wasserreichen Auvergne, im geschichtsträchtigen Périgord oder in der Picardie zur Auswahl. Da fällt manchmal die Entscheidung schwer. Viele Urlauber zieht es in die faszinierende Landschaft der Provence. Dies ist auch mit dem Vierbeiner kein Problem. Dort gibt es, ganz entsprechend der französischen Lebensart, sehr edle kleine oder mittelgroße Hotels für einen erholsamen und entspannenden Urlaub mit Hund. Die Vierbeiner und ihre Besitzer sind beide gleichermaßen angetan von der duftenden provenzalischen Landschaft. Die hundefreundlichen Hotels sind von handverlesener Qualität wie z.B. das B&B Toile Blanche mit sieben Zimmern und einem romantischen, historischen Ambiente. Für Strandurlauber ist z.B. das Hotel Les Roches et ses bateaux, ein hundefreundliches Strandhotel mittlerer Größe, empfehlenswert. Einer der speziellen Reiseführer für den Urlaub mit Hund, ist der „Hotelführer für Zwei- und Vierbeiner“ von Maria Keck. Er wurde als eine nützliche Informationsquelle bewertet, die die schnelle Planung eines Urlaubes mit Hund erleichtert.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Die beste Reisezeit

Viele von Ihnen sind an die Ferien oder an die betriebsbedingten Urlaubstage gebunden, so dass der Kreis der Urlaubstage schon von daher eingeengt ist. Generell ist Frankreich jedoch rund ums Jahr eine Reise wert. Nichtsdestoweniger kommt es auch hierbei wieder darauf an, was Sie erwarten, was Sie unternehmen wollen und wie Ihr Hund das Klima verträgt. Letzteres ist nämlich sehr unterschiedlich. Ähnlich wie bei uns ist es in der Bretagne und in der Normandie sowie im Nord-Pas-de-Calais und in der Picardie. Jedoch sind die Sommer teilweise etwas wärmer, wobei an der Küste stets ein frischer Wind weht. Ideale Urlaubsregionen also für Sie und Ihren Hund?
Wer viel Sonne sucht, der reist ans Mittelmeer nach Südfrankreich und in die Provence. Unsere Empfehlung jedoch lautet: Wegen der sehr heißen Sommertage und des teils extrem hohen Tourismusaufkommens sollten Sie lieber auf den Herbst oder den Frühling ausweichen. Selbst im Winter ist es dort übrigens schön: Lange Strandspaziergänge sind hier ideale Freizeitaktivitäten um sich zu erholen und die gemeinsame Zeit mit dem Hund zu genießen.
Die Französischen Alpen aber auch die Französischen Pyrenäen offerieren im Sommer nicht selten sehr heiße Tage, dafür sinken dort im Winter die Temperaturen unter die Null-Grad-Marke. Lieben Sie und Ihr Hund Schnee, so sind Sie dort im Winter genau richtig.
Andere Gebiete wie die Auvergne, die Cevennen, das Loire-Tal und viele weitere Regionen im Inland sind mit den klimatischen Verhältnissen bei uns vergleichbar, wobei wir behaupten möchten, dass hier mehr Sonnenstunden und weniger Regentage vorherrschen.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Gesundheitliche Risiken

Beim Urlaub mit Hund sollte man auch immer gegen Mückenstiche vorsorgen.Generell kann Ihr Hund hier wie dort krank werden, doch seien Sie getrost, das Netz der Veterinärmediziner ist engmaschig und deren Kompetenz ist mit denen unserer Tierärzte zu vergleichen. Die wohl größte Gefahr ist der Verkehr, vor allem dann, wenn Sie Ihren Hund frei laufen lassen und dieser nicht hört.
Besonders zwischen April und Oktober besteht – vor allem in den vielen waldreichen Gebieten Frankreichs – die Gefahr von Zeckenbefall und den damit verbundenen Folgen. Eine rechtzeitige und gute Vorbeugung ist angesagt. Am besten lassen Sie sich daheim von Ihrem Tierarzt beraten, denn wie wir feststellen mussten, verträgt nicht jeder Hund jedes Mittel.
Auf Korsika sowie im Mittelmeerraum – vorwiegend im Rhône-Delta und in der Camargue – werden häufig durch Sandmücken Leishmaniose und Babesiose aber auch Ehrlichiose und die Herzwurmkrankheit übertragen. Leider gibt es hiergegen keinen hundertprozentigen Schutz, und leider geschehen die Infektionen – ausgelöst durch Würmer und Mücken – schleichend und oft unbemerkt. Auch einer unserer Hunde wurde einst infiziert und schwebte längere Zeit in Lebensgefahr. Dank unseres guten Tierarztes daheim konnte er gerettet werden, behielt den Erreger jedoch bis zu seinem Tod im Blut. Bei Verdacht sollten Sie den Hund testen lassen, dann weiß der Veterinär, was er zu tun hat.
Natürlich gibt es auch in Frankreich etliche Gegenden, wo Tollwut – la rage – verbreitet ist. Suchen Sie sich bei Bisswunden schnellstmöglich ärztliche Hilfe.
Vorsicht ist geboten in Wäldern und am Waldrand – besonders zur Jagdzeit und an Wochenenden -, da die Franzosen leidenschaftliche Jäger sind. Gefahr? Ja, weil erstens viele Hunde nicht schusssicher sind und vor Schreck weg und in ein Auto laufen könnten, und zweitens, weil manche Jäger freilaufende Hunde im Visier haben könnten.
Eine weitere Gefahr ist vom Menschen selbst gemacht: Lassen Sie Ihren Hund bei Besichtigungen etc. nie im Auto, vor allem nicht in den Sommermonaten! Bereits eine Viertelstunde im geschlossenen Auto kann den Tod des Tieres bedeuten. Einige größere, stark frequentierte Parkplätze bieten „garde chien“ an. Gegen eine Gebühr wird Ihr Hund hier aufbewahrt. Auch in einigen „hôtels des chiens“ – Tierheimen – finden Sie die Möglichkeit, Ihren Hund für einen Tag unterzubringen.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

Kaum ein anderes Land ist kulinarisch gesehen so vielfältig wie Frankreich, und so gehört es auch dazu, dass man im Frankreichurlaub in ein Restaurant zum Essen einkehrt. Auch ein kleiner Schwarzer in einem Café ist selbstverständlich. Wir durften diesbezüglich nur positive Erfahrungen machen! Selbst in einem eher edlen Bistros in Moulins bekam der Hund – noch bevor wir unsere Bestellung aufgeben konnten – ein Wasserschälchen hingestellt. In einigen Cafés gab es sogar Leckerlis für den Hund.
Auch offiziell ist der Besuch eines Restaurants mit Hund kein Problem. Sie sollten jedoch zuvor fragen und sich eventuell einen Tisch in einer eher ruhigen Ecke zuweisen lassen. Franzosen essen in der Regel erst ab 20 Uhr. Vielleicht richten Sie sich danach, dass Sie nicht gerade mit zwei oder mehreren Hunden oder einem „Riesenexemplar“ zu genau dieser Zeit ankommen. Das könnte eventuell Ihre Nerven aber auch die des Hundes sowie der anderen Gäste und des Personals schonen.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Mit dem Hund am Strand

Wer einen Hund wie wir hat, der mit Vorliebe am Strand rennt und bei Wind und Wetter in nahezu jedes Wasser geht, der weiß, wie glücklich der Vierbeiner in Frankreich sein kann, da es hier unendlich viele Gewässer gibt. Eine allgemein gültige Regelung bezüglich der Hunde an Stränden gibt es nicht, man kann jedoch sagen, dass in den Sommermonaten die meisten Strände für Hunde gesperrt sind: Also „interdit aux chiens“.Hier einige Informationen im Einzelnen:

Am Wasser ist es im Urlaub mit Hund am Schönsten.

  • Am Mittelmeer – Das Mittelmeer wartet mit zahlreichen wunderschönen Stränden vor malerisch blauem und türkisfarbenem Meer auf. Die meisten dieser Strände sind lediglich den Menschen vorbehalten, vor allem in der Zeit zwischen April und Oktober. Wir fanden jedoch immer wieder kleinere Buchten, wo die Hunde toben und ins Wasser gehen konnten. Man muss nur suchen oder die Einheimischen fragen. Leider sind diese Abschnitte nicht selten voller Müll.
    Aber auch spezielle Hundestrände lassen das Herz von Zwei- und Vierbeinern freudig höher schlagen. Einer der beliebtesten Hundestrände ist der Portiragnes Plage unweit von Bézier im Languedoc-Roussillon. Aber auch die Hundestrände in der Gegend um Port-La-Nouvelle oder von Narbonne Plage sowie die breiten und weitläufigen Strände – keine extra Hundestrände – Plage de Piémanson bei Salin de Giraud oder bei St- Marie-de-la-Mer in der Camargue haben es uns und unserem Hund angetan. Allerdings besteht hier die bereits erwähnte Gefahr der Erkrankungen durch Stechmücken und Sandwürmer.
  • Am Atlantik – Die Atlantikküste hat uns als Hundebesitzer mehr begeistert als der Mittelmeerküstenstrich. Nordfrankreich, sowie die Bretagne und die Normandie sind ein Traum für Hundebesitzer und deren treuen Freunde. Zahlreiche kilometerlange Strände laden zu gemeinsamen Spaziergängen ein. Obwohl es auch hier Abschnitte gibt, an denen Hunde verboten sind, finden Sie jedoch etliche, die so abgelegen sind, dass hier noch nicht einmal ein Schild diesbezüglich steht. Einziger Nachteil: Das Meer ist aufgrund der Gezeiten nicht immer vor Ort.
    Im Vendée kann man sogar mit dem Hund während der Hauptsaison am Morgen und am Abend an den Stränden spazieren gehen. Im südlicheren Atlantikbereich teilen sich selbst in den Sommermonaten Hund und Mensch häufig sogar die breiten Sandstrände.
  • An Flüssen und Seen – Mit Ausnahme von ausgewiesenen Badeseen ist das Baden und Toben an Flüssen und Seen für den Hund generell erlaubt. Das zumeist kristallklare Wasser lädt Mensch und Tier ein, und selbst die größeren Flüsse wie die Loire haben im Sommer so wenig Wasser, dass keinerlei Gefahr besteht. Aufpassen sollte man hingegen an den Kanälen. Da ist einer unserer Hunde schon mal vor lauter Übermut reingesprungen und hatte seine Probleme, wieder rauszukommen.Übrigens finden Sie unter http://de.france.fr/de/info/mit-dem-hund-nach-frankreich auf der Seite des Französischen Fremdenverkehrsamts – Atout France – eine genaue Übersicht über Hundestrände.

Urlaub mit Hund in Frankreich – Weiteres Wissenswertes

Schreckhafte Hunde wie unserer haben es vor allem in den Sommermonaten sowie am Französischen Nationalfeiertag – dem 14. Juli – nicht immer leicht. Laute, jedoch wunderschöne Feuerwerke, versetzen unseren Vierbeiner dann regelrecht in Panik.
Zu Silvester hingegen könnten Sie mit Ihrem ängstlichen Hund nach Frankreich „flüchten“: Böller und anderes Feuerwerk sind zum Jahreswechsel nämlich verboten.
Obwohl die französischen Tierärzte und auch die Apotheker gut ausgebildet und hilfsbereit sowie freundlich sind, sollten Sie nicht versäumen, eine eigene kleine Reiseapotheke für den Hund mitzunehmen. Der Inhalt sollte aus einem Mittel für Durchfall, einer Zeckenzange, sowie Medikamenten bestehen, die von Ihrem Tierarzt gemäß der Krankengeschichte Ihres Hundes verordnet wurde.
Weitere Informationen für Ihren Frankreichurlaub finden Sie auf der Seite der französischen Botschaft unter http://www.ambafrance-de.org/Haustiere-Einreisebestimmungen.

Autor von Urlaub mit Hund in Frankreich: Esther Vergenz