Urlaub mit Hund in Italien


Anzeige

Damit der Urlaub mit Hund in Italien ein schönes Erlebnis wird, gilt es Einiges zu beachten.Bella Italia, ein Urlaubsland, das sehr abwechslungsreich bezüglich der Landschaft, der Leute und des Klimas, aber auch bezüglich der Einstellung zu Hunden ist. Dabei findet man auf rund 1.200 km „Stiefel“-Länge azurblaues Meer und gigantische Berge, Kunst und Kultur vom Feinsten, Sonne und Schnee, Geschichte aus tausenden von Jahren sowie natürlich einige Inseln, Vulkane und „La dolce vita“, was den Urlaub für mich immer wieder zum besonderen Erlebnis macht. Wer mit Hund reist, der muss sich jedoch über einige Dinge im Klaren sein, ehe er sich ins „Land, wo die Zitronen blühn“, wie Goethe es nannte, begibt. Generell haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Einstellung der Italiener gegenüber Hunden sehr unterschiedlich ist: Während wir im Norden mit unseren Vierbeinern in der Regel ohne Probleme beinahe überall hin konnten und willkommen waren, sah es im Süden des Landes schon anders aus. Dort sind Hunde – vor allem in den kleinen „Bergdörfern“ – noch reine „Nutztiere“. Sie werden zum Bewachen von Haus und Hof oder für die Jagd gehalten. Wenn wir zu unserer Verwandtschaft in der Region Kampanien kamen, liefen deren Hunde ohne Leine in der Gegend herum, wurden draußen gefüttert und schliefen auch dort irgendwo in einer Ecke. Dass wir unsere Hunde mit in die Wohnung nehmen, wollten wurde zwar – aus verwandtschaftlicher Gutmütigkeit – geduldet, aber wohl eher mit einem Kopfschütteln.
Auch will ich behaupten, dass wir in Italien leichter zurechtkommen, wenn man einen kleinen Hund besitzt. Dieser wird eher akzeptiert. Am willkommensten fühlten wir uns mit Hund in der Toskana sowie in Südtirol. Die Adriaküste hingegen hält – verständlicherweise vor allem in der Hauptreisezeit – zahlreiche Verbote für Hunde bereit. Aber auch hier werden kleinere Vertreter bevorzugt.
Wer abgelegene Gebiete, also Gegenden ohne reinen Tourismus, bevorzugt, der wird jedoch feststellen können, dass man als Hundebesitzer auch hier zahlreiche Möglichkeiten findet, ausgedehnte Spaziergänge mit dem treuen Vierbeiner (auch ohne Leine) zu unternehmen. Außerhalb der Saison können Sie sogar auf lange Strandspaziergänge hoffen.

Urlaub mit Hund in Italien – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Für den Urlaub mit Hund in Italien gelten folgende Einreisebestimmungen und rechtliche Vorschriften:

  • Mikrochip – Der Hund muss einen (ISO)-Mikrochip tragen. Sollte er einen Mikrochip haben, der nicht dieser Norm entspricht, so ist der Besitzer verpflichtet, ein eigenes Lesegerät dafür mitzuführen. Hat der Hund eine Tätowierung, die vor dem 03. Juli 2011 gemacht wurde und diese noch einwandfrei lesbar ist, so wird auch diese Kennzeichnung akzeptiert.
  • EU-Heimtierausweis – Ein gültiger EU-Heimtierausweis mit allen nötigen Informationen zu Hund und Halter sowie Eintragungen bezüglich Impfungen etc. ist mitzuführen.
  • Impfungen – Der Hund muss mit einem vorgeschriebenen Impfstoff von einem Tierarzt gegen Tollwut geimpft sein, was wiederum im EU-Heimtierausweis eingetragen sein muss. Eine erste Impfung muss mindestens 21 Tage vor Einreise erfolgt sein. Viele Hundebesitzer lassen ihre Hunde mit einer 3-Jahres-Tollwut-Impfung injizieren. Das wird – sofern es im Pass eingetragen ist – in Italien ebenfalls anerkannt. Hunde unter 3 Monaten dürfen ohne Tollwutschutz-Impfung nicht einreisen. In speziellen Fällen jedoch geht es auch ohne, sofern sie von ihrer Mutter begleitet werden und ihr Besitzer eine Bescheinigung vorweisen kann, dass das Tier nicht „wild“ aufgewachsen ist.
  • Listenhunde – Bislang hat Italien keinerlei Verordnung, die so genannten „Kampfhunden“ die Einreise verwehrt oder erschwert.
  • Maximal fünf Haustiere – Man darf höchstens 5 Haustiere je Person mit über die Grenze nehmen.
  • Transport im Auto  – Hunde dürfen auf der Rücksitzbank des Autos ohne spezielle Sicherung mitfahren, wobei sie jedoch den Fahrer bei der Fahrt weder behindern noch ablenken dürfen. Das ist im Falle eines Unfalls nachzuweisen. Wer mehrere Hunde mit sich führt, der muss diese in einer Box transportieren oder aber durch eine sichere Abtrennung vom Fahrraum mitreisen lassen.
  • Leinenpflicht – Es herrscht allgemeine Leinenpflicht. An öffentlichen Orten darf die Leine höchstens 1,5 m lang sein, was auch für den Gebrauch von Flexi-Leinen gilt. Aus Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass gerade abseits der Touristenhochburgen der Leinenzwang recht „großzügig“ gehandhabt wird. Dennoch muss man jederzeit bei Zuwiderhandlung mit einem Bußgeld rechnen.
    Während der Jagdzeit sollte man jedoch den Hund unbedingt angeleint lassen, zumal die Jäger das Recht haben, freilaufende Hunde zu erschießen.
  • Maulkorb – Es muss stets ein Maulkorb mitgeführt und bei Verlangen angelegt werden.

Mit dem Wohnmobil durch die Toskana und nach Elba (Womo-Reihe)

Preis: EUR 20,90

4.8 von 5 Sternen (8 Bewertungen)

5 ab EUR 20,90

Urlaub mit Hund in Italien – Öffentliche Verkehrsmittel

Kann ich den Hund in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zur Stadtbesichtigung mitnehmen? Generell kann diese Frage mit „Ja“ beantwortet werden, man sollte als verantwortungsvoller Hundebesitzer jedoch stets abwägen, ob es wichtig, notwendig oder unnötig ist, sowie ob sich der Hund dabei wohl fühlt. Einige Dinge sollten für Sie selbstverständlich sein:

  • Der Hund ist an der Leine.
  • Der Hund ist weder bissig noch aggressiv.
  • Der Hund gehorcht.
  • Sie sollten Kotbeutel mit sich führen, und die Hinterlassenschaften Ihres Hundes stets beseitigen.
  • Ein Maulkorb ist stets mitzuführen. In öffentlichen Verkehrsmitteln besteht sogar Maulkorbpflicht. Dazu zählen Bahn, Bus aber auch Fähren.

Manchmal wird – wie wir aus Erfahrung sagen können – auf das Anlegen verzichtet, manchmal wird zudem das Tier jedoch nur dann mitgenommen, wenn es in einer geschlossenen Box transportiert wird. Außerdem haben wir uns sagen lassen, dass die italienische Bahn häufig Hunde in bestimmte Waggons verbannt und dass Regionalbusse die Mitnahme teilweise verweigern. Allen gemein ist, dass jeweils nur ein Hund pro Person mitgenommen werden darf.
Bei ganz kleinen Hunden wird schon gerne mal in allen Dingen eine Ausnahme gemacht.
Hund und Stadtbesichtigung? Normalerweise ist jede Stadtbesichtigung mit Hund – vor allem bei den heißen Temperaturen im Sommer – für Mensch und Tier kein besonderes Vergnügen, zumal dem Tier der Zutritt zu den meisten Sehenswürdigkeiten verwehrt wird. Entscheiden Sie also selbst.

Urlaub mit Hund in Italien – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

Urlaub mit Hund am Meer in der Toskana.

Urlaub mit Hund in der Toskana: Auch die Toskana eignet sich hervorragend für den Urlaub mit Hund. Hier gibt es einige ausgedehnte und weitläufige Hundestrände.

Wo übernachte ich mit meinem Hund? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht ganz einfach, da jeder von uns unterschiedlich Urlaub macht und entsprechend auch unterschiedliche Unterkünfte sucht. Am einfachsten ist, wenn Sie mit dem Wohnmobil unterwegs sind: Da haben nicht nur Sie, sondern auch Ihr vierbeiniger Freund sein eigenes Heim dabei und das Übernachten ist – auf Stell- oder auf Campingplätzen – in der Regel kein Problem. Ähnliches gilt allgemein für den Campingurlaub im Zelt oder Wohnwagen. Jedoch sollte man sich zuvor genauestens erkundigen, ob Hunde auf dem Platz erlaubt sind. Das kann manchmal in der Hauptreisezeit ein wenig eingeschränkt sein.
Auch bei allen anderen Urlaubsarten gilt: Informieren Sie sich rechtzeitig vorher, ob Hunde erlaubt sind! Zur Beruhigung kann ich Ihnen sagen: In jeder Region werden Sie fündig. Es gibt hundefreundliche Pensionen ebenso wie Appartements, Ferienwohnungen- und –häuser aber auch Hotels, in denen Sie mit Ihrem Hund willkommen sind. Voraussetzung: Ihr Hund ist erzogen und macht nichts kaputt. Auch sollte er aus hygienischen Gründen nicht im Bett schlafen. Nehmen Sie ihm doch sein eigenes Körbchen, die eigene Decke oder sein Bettchen mit.
Ob Ihr Hund mit an den Frühstückstisch in den Speiseraum darf, das sollten Sie auch unbedingt im Voraus klären. Wenn nicht, wäre es wichtig, dass er alleine auf dem Zimmer bleiben kann, ohne andere Gäste durch sein Gebell oder Geheule zu stören. Wer gerne mit seinem Hund Urlaub in der Toskana machen möchte, für den zählt das hundefreundliche Hotel Maremma Toscana zu den Reisetipps. Die Zimmer des Hotels sind in hundefreundlicher Weise ohne Teppich konzipiert. Auch die Toskana bietet herrliche Hundestrände. Ein hundefreundliches und wunderschön gelegenes Ferienhaus am Trasimenischen See, der schon in Umbrien, aber direkt an der Grenze zur Toskana liegt, finden Sie hier: Casavolpini.de. Wer ein größeres Gruppenhaus für einen Urlaub mit Hund oder mehreren Hunden in Umbrien oder der Toskana sucht, kann auch hier einmal nachsehen: Casaruggieri.de

Urlaub mit Hund in Italien – Die beste Reisezeit


Anzeige

Italien hat sehr unterschiedliche Klimazonen: Im Norden, dort wo sich die beliebten Seen Lago Maggiore, der Comersee, der Lago d’Iseo und der Lago d’Idro neben zahlreichen weiteren mit den Alpenausläufern befinden, erwartet Sie im Sommer ein eher gemäßigtes Klima. Im Winter finden Sie hier Wintersportgebiete vor. Je weiter es dann nach Süden geht, desto heißer und trockener wird es. Daher würde ich einen Sommerurlaub mit Hund in Süditalien einschließlich Sizilien keineswegs empfehlen. Im Frühjahr und Herbst hingegen ist es dort wunderschön!
Überhaupt sollte man es sich gut überlegen, ob man während der Sommerferien unbedingt nach Italien reisen muss. Jede Menge Tourismus, für Hunde verbotene Strände sowie Hitze sind nicht gerade das, was die Ferien mit Hund zu etwas besonders Schönem machen. Hinzu kommt, dass die Italiener selber gerne innerhalb ihres Landes unterwegs sind und von etwa Mitte Juni bis Mitte September Ferien haben. Betriebsferien der großen Firmen sind zumeist im August.
Zum Trost: Italien ist auch außerhalb der Monate Juli/August wunderschön! Sämtliche Sehenswürdigkeiten sind auch dann noch zu besichtigen – und vor allem mit weniger Ansturm -, die Kosten für die Unterkünfte sind moderater und einem Bad im herrlich blauen Meer steht auch in anderen Monaten nichts entgegen.

Urlaub mit Hund in Italien – Gesundheitliche Risiken

Eine Zeckenzange sollte beim Urlaub mit Hunde in Italien mit im Reisegepäck sein.

Wichtig bei Italienreisen mit dem Hund: Zeckenzange nicht vergessen!

Neben dem vorgeschriebenem Impfschutz sollten Sie vor allem dafür Sorge tragen, dass Ihr Hund – speziell in den Frühjahrs- und Sommermonaten – einen hinreichenden Zeckenschutz bekommt. Welcher der geeignete ist, das klären Sie am besten mit Ihrem Arzt, denn nicht jeder Hund verträgt jedes Medikament gleich gut, wie wir selber erfahren mussten.
Warum das so wichtig ist? Ganz einfach: Gerade in wald- und wiesenreichen Gegenden heften sich Zecken gerne an Ihren Hund. Borreliose sowie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – aber auch die ursprünglich aus Afrika stammende Hepatozoonose – können unschöne, gefährliche Folgen sein. In der eher sumpfigen Po-Ebene sowie im Mittelmeerraum lauern Gefahren in Form von Leishmaniose, Babesiose, Herzwürmer und Ehrlichiose. Prophylaktische Maßnahmen gegen diese Mittelmeerkrankheiten können – und sollten – ergriffen werden. Auch hier empfiehlt sich die Absprache mit Ihrem Tierarzt.
Da die Viruserkrankung Staupe nicht nur in den meisten Fällen tödlich ausgeht sondern auch wieder auf dem Vormarsch zu sein scheint, raten wir ebenfalls zu entsprechender Impfung.
Ansonsten gilt, wie bei uns Menschen auch: Am besten vor Reiseantritt noch einmal zum Gesundheits-Check und eine eigene kleine Haus(tier)Apotheke mitnehmen, in die auf jeden Fall etwas gegen Durchfall aber auch eine Zeckenzange sowie etwas zur Wundversorgung gehört.

Urlaub mit Hund in Italien – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

Anders als in einigen anderen Ländern Europas, sind Hunde in italienischen Restaurants nicht immer gern gesehen. Das gilt besonders für große Vertreter ihrer Art. Teils – vor allem in Touristenzentren sowie in der Hauptreisezeit – sind Hunde gänzlich in Restaurants und Cafés verboten. Anders sieht es auf Terrassen oder in Straßencafés aus, da darf der Vierbeiner – vorausgesetzt er ist wohlerzogen und bleibt ruhig an seinem Platz – mit. Als Faustregel kann gelten: Im Norden sind Hunde in Restaurants und Cafés öfters erlaubt als im Süden, und kleine Hunde haben eher eine Chance, willkommen zu sein als große.
Blickt man in die Vergangenheit, so kann behauptet werden, dass die Mitnahme von Hunden in Restaurants und Cafés in Italien immer häufiger geduldet wird. Das gibt Hoffnung für alle Hundebesitzer!

Sardinien: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps.

Preis: EUR 26,90

4.0 von 5 Sternen (25 Bewertungen)

67 ab EUR 26,90

Urlaub mit Hund in Italien – Mit dem Hund am Strand

An den meisten italienischen Stränden sind Hunde – vor allem in der Hauptreisezeit – verboten. Dennoch findet man einige, wenige Hundestrände. Das sollten Sie bei Ihrer Planung unbedingt mit einbeziehen, denn bezüglich des Hundeverbots am Strand sind die Italiener sehr korrekt.
Leider sind Hundestrände eher abseits gelegen und nicht besonders schön. Wer mobil ist, dem stehen einige „wilde“, unbewachte sowie einsame Strände und Badeabschnitte zur Verfügung. Keinesfalls sollten Sie zum Baden gehen und Ihren Hund im Auto lassen: Das bedeutet Lebensgefahr für das Tier!
Es spricht also Vieles dafür, als Hundebesitzer auf Badeurlaub an den beliebten Badestränden des Landes zu verzichten. An einigen Gewässern darf man den Hund an der Leine mit sich führen, jedoch darf er nicht ins Wasser. Manchmal sind kleine Hunde erlaubt, während großen der Zutritt untersagt wird.

Am Gardasee lässt sich sehr gut ein Urlaub mit Hund verbringen.

  • Gardasee und Umgebung  Einer der hundefreundlichen Strände ist der Hundestrand Bracco Baldo Beach in Peschiera del Garda zwischen den Ortsteilen Fornaci und Bergamini. Hier darf der Vierbeiner an der Leine geführt werden und sogar im Wasser ohne toben.
    Am Westufer befindet sich in Toscolano Maderno der eingezäunte, kostenlos zugängliche Strandabschnitt Rivagranda. Dort soll es sogar einen Bademeister sowie Hundesonnenschirme geben. Aber auch die Gemeinden Salò und Manerba del Garda verfügen über einen Hundestrand.
    Am Lago di Ledro – dem Ledrosee – liegt im Ortsteil Pur neben dem öffentlichen Strand ein schattiger Hundestrand.
  • In der Nähe von Rom – Etwa 30 km von der italienischen Hauptstadt entfernt befindet sich der Ort Maccarese. Hier treffen Hundeanhänger auf den Bau Beach, wo die treuen Vierbeiner ohne Leine herumtollen dürfen. Allerdings werden ein geringer Jahresbeitrag sowie ein jeweiliger Tagespreis erhoben. Die tägliche Anzahl der vierbeinigen Besucher ist beschränkt. Wer einen „unverträglichen“ Hund besitzt, der braucht auf den Besuch dieses Hundeparadieses nicht zu verzichten, denn ein Extrabereich ist diesen Hunden vorbehalten.
  • Venezien – Zwischen den bekannten Badeorten Bibione und Caorle trifft man auf einen rund 4 km langen Naturstrand, an dem Hunde geduldet werden. Wie lange das noch so sein wird, hängt sicherlich auch von den Hundebesitzern selber ab.

Urlaub mit Hund in Italien – Besuch von Sehenswürdigkeiten

Auch wenn die meisten Hundebesitzer in ihrem Italienurlaub der Landschaft, der Natur, den Vorrang geben, will man dennoch, wenn man nach Italien reist, auch Kunst und Kultur kennenlernen. Hier einige Tipps zur „Eroberung“ besonderer Sehenswürdigkeiten mit Hund:

  • Pompeji – Ein Muss für alle Besucher der Region Kampanien in Süditalien. Laut unserer Erfahrung sowie meiner Recherche darf ein Hund – noch! – mit auf das Gelände dieser einmaligen Ausgrabungsstätte. Voraussetzung: Der Hund wird an der Leine geführt, er ist friedlich und Sie haben einen Hygienebeutel bei sich, in dem Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes aufsammeln.
    Meine Empfehlung jedoch: Bitte keinesfalls in den Sommermonaten nach Pompeji: Es ist eine Qual für Mensch und Tier.
  • Vesuv – Bereits in Pompeji fühlt man sich vom gigantischen Vesuv, dem einzigen noch aktiven Vulkan auf Europas Festland, allzeit beobachtet. Herrliche Wanderwege im Nationalpark des Vulkans sind genau das, was Ihr Hund liebt. Jedoch auch hier gilt: Bitte nicht im Hochsommer!
  • Toskana – Neben den fantastischen toskanischen Städten Florenz und Siena, die den Hunden wahrscheinlich weniger imponieren, bietet die einmalige hügelige italienische Landschaft wundervolle Wanderwege durch Pinienwälder sowie Zypressen- und Olivenhainen. Hier kann sich jeder Hund nebst Besitzer wohlfühlen.
  • Venedig – Venedig, die einmalige Lagunenstadt, die man einfach mal gesehen haben muss! Wir persönlich haben Verschiedenes ausprobiert: Venedig im Sommer mit Hund (O nein, niemals mehr!), Venedig im Frühjahr mit Hund (Wenn’s unbedingt sein muss!) oder Venedig ohne Hund (Super, aber am besten außerhalb des Hochsommers!). Entscheiden Sie selbst. Ihrem Hund tun Sie in keinem Fall einen Gefallen.

Der Schiefe Turm von Pisa, Rom und wie sie alle heißen, die Kulturschätze Italiens, eines ist sicher: Tun Sie es Ihrem Hund nicht an! Streifen Sie lieber mit ihm durch die herrliche Landschaft Italiens.

Urlaub mit Hund in Italien – Weiteres Wissenswertes

  • Fido Parks – An immer mehr „Autogrills“ – also an Autobahnraststätten – finden Sie so genannte „Fido Parks“. Diese sind nur während der Hauptreisezeit im Sommer zwischen 8 und 22 Uhr geöffnet. Die Anlagen können kostenlos benutzt werden. Sie bieten Ihnen für Ihren Hund Wärmeschutzboxen, Schaufeln für Hundekot sowie natürlich Wasser.
  • Jagd in Italien – Da Italiener leidenschaftliche Hobbyjäger sind, sollten Sie Ihren Hund besonders während der Jagdsaison sowie an Wochenenden im Blick – besser noch an der Leine – haben. Die Jagdsaison geht vom vorletzten Sonntag im September bis zum 30. Januar.
  • Italienischen Zentrale für Tourismus (ENIT) – Gebietsdirektion für die
    deutschsprachigen Lände, Benelux und Mitteleuropa unter http://www.enit-italia.de; E-Mail: frankfurt@enit.it
  • Italienische Botschaft in Berlin – http://www.ambberlino.esteri.it/Ambasciata_Berlino

Autor von Urlaub mit Hund in Italien: Esther Vergenz