Urlaub mit Hund in Spanien


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Vor dem Urlaub mit Hund in Spanien ist eine gute Vorbereitung angesagt, denn nicht überall sind Hunde willkommen.Leider gilt das Urlauberparadies Spanien als nicht besonders hundefreundlich, was wir persönlich jedoch relativieren möchten, da wir viele Ecken und Enden gefunden haben, wo wir uns einschließlich unserer Hunde „pudelwohl“ gefühlt haben und auch auf hundefreundliche Spanier trafen. Wichtig ist jedoch, im Vorfeld gut zu planen und sich zu informieren.
Dazu gehört die Wahl der Region, in die Sie reisen möchten: Sowohl Zentralspanien als auch die Mittelmeerküste sind traumhaft schön, im Sommer jedoch allein schon wegen der enormen Hitze – aber auch wegen des hohen Tourismusaufkommens – nichts für Hunde. Sie tun Ihrem Hund mit einem Sommerurlaub in Zentralspanien nichts Gutes, und sind dort oft auch nicht wirklich herzlich willkommen. Das bezieht sich in erster Linie natürlich auf die Touristenorte, auf die Strände und auf Restaurants. Wollen Sie jedoch auf den Sommerurlaub in Spanien nicht verzichten, so sollten die Atlantikküste oder die Gebirgsgegenden bevorzugt werden. Da ist es dann nicht nur von den Temperaturen her angenehmer, man findet auch schon mal ein Plätzchen mit dem Hund am Meer.

Urlaub mit Hund in Spanien – Einreisebestimmungen und Rechtliches

Für den Grenzübertritt beziehungsweise den Urlaub mit Hund in Spanien gelten folgende Bestimmungen:

  • Mikrochip – Die Kennung mittels eines (ISO)-Mikrochips ist obligatorisch. Gut lesbare Tätowierungen, die vor dem 3.7.2011 vorgenommen worden sind, werden ebenfalls noch akzeptiert.
  • EU-Heimtierausweis – Für den Grenzübertritt nach Spanien benötigen Sie einen EU-Heimtierausweis. Außerdem muss der Hund gechippt sein.
  • Impfungen – Bezüglich der Impfungen ist zu vermerken, dass das Tier einzig und allein eine Tollwutimpfung benötigt, die nicht älter als 1 Jahr und nicht jünger als 4 Wochen sein darf. Wer einen Welpen unter 3 Monaten besitzt, der braucht keine Tollwutimpfung sondern eine glaubhafte Bescheinigung, dass das Tier nicht mit Tollwutüberträgern in Kontakt gekommen ist. Die Begleitung durch die Hunde-Mama ist gleichbedeutend mit der Information, dass das Hündchen mit keinem „wilden“ Tier in Berührung kam.
    Ferner benötigen Sie ein vom Veterinär ausgestelltes Gesundheitszeugnis in spanischer Sprache, das nicht älter als 15 Tage sein darf. Ehrlich gesagt, hat uns nie jemand danach gefragt…
  • Listenhunde – Dürfen alle Hunderassen nach Spanien einreisen? . Die Antwort lautet: Im Prinzip ja. Allerdings existiert eine Liste, auf der als gefährlich eingestufte Rassen verzeichnet sind. Dazu zählen: Staffordshire-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Pit-Bullterrier, Akita-Inú, Tosa-Inú, Dogo Argentino, Fila Brasiliero sowie der Rottweiler.cSie können davon ausgehen, dass für diese Hunde Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit gilt
  • Anlein- bzw. Maulkorbpflicht – Sowohl Leine als auch Maulkorb müssen in Spanien mitgeführt werden. Leinenzwang herrscht in Spaniens Städten generell. Allerdings sind die Auflagen von Region zu Region unterschiedlich. Die Verwaltungen der einzelnen Gemeinden regeln sowohl die Maulkorb- als auch die Leinenpflicht regional. Da kann es sogar vorkommen, dass die Einreise verwehrt wird. Es empfiehlt sich also, vor Reiseantritt Informationen einzuholen. Eine der offiziellen Seiten hierfür ist http://www.spain.info/de_DE/informacion-practica/consejos-viaje/consejos-practicos/requisitos/ Auch die regionalen Touristenbüros sowie die Spanische Botschaft geben Auskunft.
  • Mitnahme des Hundes im Auto – Waren früher die Sicherheitsvorschriften gerade in den südlichen Ländern eher „lasch“, so ist man heute zu ausgiebigen Sicherheitsvorkehrungen übergegangen. Das Anschnallen eines Hundes während der Fahrt mit dem Sicherheitsgurt wird nicht immer als ausreichend anerkannt. Im Falle eines Unfalls kann somit eine Teilschuld zuerkannt werden. Am besten sichern Sie Ihren Hund durch ein stabiles Gitter, das zwischen Fahrerraum und Rückbank angebracht ist, oder aber Sie transportieren ihn in einer stabilen Box.
    Wichtig: Auf keinen Fall sollte der Hund – und sei es auch nur für kurze Zeit und bei leicht geöffnetem Fenster im Schatten – im Auto belassen werden. Aufgrund der großen Hitze droht innerhalb kürzester Zeit der Tod durch Ersticken oder durch Hitzschlag.

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Urlaub mit Hund in Spanien – Öffentliche Verkehrsmittel und Stadtbesuche

Öffentliche Verkehrsmittel nehmen in Spanien normalerweise keine Hunde mit. Das Mitfahren im Gepäckwagen in einer Box wird von der Bahn mancherorts zugelassen. Selbstverständlich darf man den Hund mit in die Städte nehmen, doch mal ehrlich: Eine Stadtbesichtigung ist wohl für keinen Hund besonders angenehm.
Die Stadtbilder in Spanien sind geprägt von eher kleinen Hunden, und Sie werden als Hundebesitzer sehr schnell merken, dass dort größere Tiere nicht gerne gesehen sind. Öffentliche Gebäude sowie Behörden sind für Hunde tabu.
Selbstverständlich sollte sich Ihr Hund „zu benehmen“ wissen und Sie seine „Hinterlassenschaften“ aufnehmen und in Mülleimern entsorgen.

Urlaub mit Hund in Spanien – Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze

Ob man sich als Quartier für einen Campingplatz, für eine Pension, eine Ferienwohnung, ein Ferienhaus, eine Finca oder ein Hotel entscheidet, ist sicherlich Geschmackssache. Dennoch sollten Sie sich im Vorfeld genauestens erkundigen, wie es mit der Mitnahme eines Hundes aussieht. Haben wir eingangs erwähnt, dass Spanien nicht besonders hundefreundlich ist, so gibt es mittlerweile dennoch immer mehr Unterkünfte, die Hunde willkommen heißen. Vor allem Vermieter von Ferienhäusern und Fincas erlauben immer häufiger einen Hund im Haus. Auf Campingplätzen finden Hundebesitzer ebenfalls meist eine hundefreundliche Bleibe. Vorausgesetzt, der Hund bleibt an der Leine, die Hinterlassenschaften werden beseitigt und der Hund stört die anderen Gäste nicht.
Hotels erlauben hingegen – wenn überhaupt – lediglich kleinere Hunde auf den Zimmern jedoch keineswegs in den anderen Räumlichkeiten, in Restaurants oder am Pool.

Urlaub mit Hund in Spanien – Die beste Reisezeit

Will man seinen Urlaub mit Hund in Spanien verbringen, gilt es Einiges zu beachten, damit der Urlaub ein voller Erfolg wird.

Die ideale Reisezeit gibt es auch für Spanien nicht, vielmehr kommt es darauf an, was Sie erwarten: Trubel, glühende Hitze oder Ruhe und angenehme Temperaturen und vielleicht sogar Schnee? Eines jedoch steht fest: Zentralspanien, die Mittelmeerküste sowie einige andere Regionen würde Ihr Hund im Sommer keineswegs als ideale Reisezeit bezeichnen. Viel, viel zu heiß!
Bedenken sollte man auch: Spanische Schulkinder haben lange Sommerferien, so dass ab Mitte Juni bis Mitte September mehr Gedränge an den begehrten Stränden und Orten herrscht und auch die beliebten Wanderregionen nicht gerade menschenleer sind.
Müssen Sie sich nach den Schulferien richten, so bleibt Ihnen keine besonders große Auswahl. Wenn es sich jedoch vermeiden lässt, so rate ich, vor Mitte Juni oder aber nach Mitte September zu verreisen.
Übrigens ist es im Winter auf den Kanarischen Inseln besonders schön. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Fragen Sie mal Ihren Hund! Auch wenn er eventuell eine bestimmte Temperatur bevorzugt, so ist er doch stets gleich gut gelaunt, ob es regnet, schneit oder ob die Sonne scheint. Da kann sich der Mensch ein Beispiel dran nehmen!
Aber wie sieht das Klima in Spanien aus? Ganz einfach: Es ist abhängig von der Region und somit recht unterschiedlich. Am Mittelmeer und in Zentralspanien ist es im Sommer teils extrem heiß und trocken, also überhaupt keine Region für Hunde. Wollen Sie dennoch diese fantastische Landschaft mit Ihrem Vierbeiner genießen, fahren Sie einfach im Herbst oder im Frühjahr hin. Dann ist es genauso schön – wenn nicht gar schöner! Sind dennoch Sommer und Meer ein Muss für Sie, so empfehle ich die Kanaren oder die Atlantikküste mit ihrem angenehmen Klima. Ich persönlich liebe den Urlaub mit Hund im Sommer in den Pyrenäen, wo wir bislang stets ein kühles Lüftchen hatten, das uns extrem schweißtreibende Wanderungen vermissen ließ.
Wer Schnee sucht, der findet diesen in manchen Gegenden Zentralspaniens, vor allem aber in den höheren Lagen der Pyrenäen. Natürlich nur zu bestimmten Jahreszeiten.

Urlaub mit Hund in Spanien – Gesundheitliche Risiken


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Aufgrund der klimatischen und landschaftlichen Verhältnisse besteht die Gefahr einiger Übertragungen bestimmter Krankheiten, mit denen nicht zu spaßen ist. Dazu gehört die Borreliose, eine durch Zeckenbiss übertragene Krankheit, gegen die es jedoch lediglich eine Impfung gegen die Spezialform der Lyme-Borreliose gibt, welche aber auch mit Nebenwirkungen einhergehen kann. Anzeichen einer Erkrankung können Hautrötungen sein, denen Gelenkbeschwerden sowie Störungen im Nervensystem folgen.
Wesentlich schlimmer sind die so genannten „Mittelmeerkrankheiten“ Babesiose, Ehrlichiose oder die Herzwurmerkrankung. Auch die Leishmaniose zählt dazu. Diese Immunkrankheit wird von Sandmücken übertragen und macht sich mit unterschiedlichen Symptomen bemerkbar, was eine schnelle Erkennung nahezu ausschließt. Eine vollkommene Heilung gibt es nicht. Viele Tiere sterben daran. Auch eine Impfung existiert (noch) nicht. Tierärzte in Spanien – und auch in anderen Mittelmeerländern – halten jedoch spezielle Halsbänder bereit, die u.a. vor Sandmücken schützen sollen. In den Touristenorten findet man übrigens zahlreiche deutschsprachige Tierärzte.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass Sie vor Reiseantritt zum Tierarzt Ihres Vertrauens gehen und sich bezüglich Risiken und Prophylaxe beraten lassen.
Weitere Gefahren lauern im Hinterland: Gerade sonntags sind viele (Freizeit)Jäger unterwegs; zudem werden nicht selten Giftköder ausgelegt. Das bedeutet für Sie: Lassen Sie Ihren Hund nicht aus den Augen, besser noch, führen Sie ihn an der Leine.
Ferner darf man nicht unterschätzen, dass auch Hunde – und vor allem ältere – Kreislaufprobleme aufgrund der großen Hitze bekommen können. Also am besten die Monate Juli und August meiden.
Sollte es dennoch einmal zu einem Unfall oder einer Krankheit kommen, dürfen Sie gewiss sein, dass auch Spanien gute Tierärzte hat, die ortsweise sogar deutsch sprechen. Bei Notfällen an Sonn- und Feiertagen gehen Sie wie folgt vor: Am Eingang der nächstgelegenen Tierarztpraxis steht die Notfallnummer. Gleichzeitig finden Sie dort eine „Abonado“-Nummer, die Sie sich merken müssen. Über die Notfallnummer kommen Sie in die Zentrale, wo man in der Regel Englisch spricht. Wenn Sie nun die „Abonado“-Nummer angeben, erhalten Sie die Adresse des diensthabenden Veterinärs.

Urlaub mit Hund in Spanien – Mitnahme des Hundes in Cafes oder Restaurants

Einige wenige Restaurants heißen Hunde willkommen, dabei ist dies in der Regel auch von der Größe des Hundes abhängig. „Schoßhündchen“ sind eher geduldet. Die meisten Restaurants untersagen die Mitnahme von Hunden oder tolerieren höchstens ein kleines Exemplar.

Urlaub mit Hund in Spanien – Mit dem Hund am Strand

Die meisten der Spanienurlauber wollen ans Meer. Aber wie sieht das mit Hunden am Strand aus? Ganz einfach: Offizielle Hundestrände suchen Sie in Spanien meist vergebens. Während der Hauptreisezeit ist die Mitnahme von Hunden am Strand in der Regel verboten. Während der anderen Monate werden Hunde dort toleriert oder gar erlaubt. Sollten Sie keinen Wert darauf legen, an einen der beliebten Strände Spaniens Urlaub machen zu wollen, so finden Sie sicherlich auch in den Sommermonaten abseits gelegene, einsame Strände, an die Sie Ihren Vierbeiner mitnehmen können. Das trifft vor allem auf die Atlantikküste zu.
Möchten Sie auf Nummer Sicher gehen, so informieren Sie sich vor Ort oder im Vorfeld bei den entsprechenden Stellen, denn ob, wo, wie und wann ein Hund an den Strand darf, das wird individuell von den einzelnen Stadtverwaltungen festgelegt.

Urlaub mit Hund in Spanien – interessante Reiseziele

Wohin es einem in Spanien zieht, das hängt alleine von den persönlichen Vorlieben ab. Daher sind unsere folgenden Ziele lediglich als Vorschläge zu verstehen.

  • am Meer – Der wohl bekannteste Küstenabschnitt ist die Costa Brava. Zwar finden sich hier auch einige hundefreundliche Unterkünfte, doch sollten Sie wissen, dass dort die Strände von Juni bis Mitte September für den Hund tabu sind. Bitte versuchen Sie nicht, das Verbot zu umgehen, die Strände sind überwacht, und bei Missachtung erwartet Sie eine saftige Geldstrafe. Übrigens kann man während der restlichen Zeit im Jahr selbst mit Hund an die meisten Strände. Ich für meine Person finde es dort dann aber auch besonders schön.
    An der Costa Blanca sowie an der Costa del Sol verhält es sich ähnlich. An der Costa Dorada findet man mit etwas Glück selbst im Hochsommer an den felsigen Küstenabschnitten den ein oder anderen Strand, wo der Hund sich frei bewegen kann.
    Übrigens warten vor allem in den Wintermonaten Sonne, Strand und Meer auf den Kanarischen Inseln auf Hundebesitzer.
  • Kanarischen Inseln und Mallorca – Wie bereits mehrfach erwähnt ist der Besuch der Inseln für Hundebesitzer besonders in den Wintermonaten empfehlenswert. Hier herrscht immer noch ein angenehmes Klima, die Strände sind leer(er) und auch die Einheimischen weniger gestresst.
    Auf Mallorca findet man in letzter Zeit sogar immer mehr ausgewiesene Hundestrände. Dennoch sollte man das Verbot „no perro“ (kein Hund) genauestens beachten.
  • spanische Pyrenäen – Mein ganz persönlicher Favorit sind die spanischen Pyrenäen, die selbst im Hochsommer angenehmes Klima versprühen sowie einige einsame Örtchen und Täler nebst fantastischen Panoramen vorzuweisen haben. Was fehlt ist allerdings das Meer. Dafür können Sie jedoch einige wunderschöne Stauseen mit glasklarem Wasser sowie kleine erfrischende Gebirgsbäche auf Ihren Wanderungen bestaunen und mit etwas Glück Strecken finden, wo Sie mit Ihrem Hund völlig alleine sind. Da darf dann auch schon mal ohne Leine getollt werden. Das trifft vor allem auf Nebentäler zu. Einige Sektoren sind jedoch zum Nationalpark erklärt worden, was wiederum bedeutet, dass vor allem an den Wochenenden und in der Hauptreisezeit auch hier Tourismus herrscht und dass die Hunde angeleint sein müssen.
  • Stauseen – Einige Gebiete Spaniens – so vor allem Aragon und Katalonien – besitzen einmalig schöne und erholsame Stauseen, wo das Baden nicht nur den Menschen Spaß macht. Zahlreiche Wanderwege runden einen erholsamen Urlaub ab.
  • Montseny-Mittelgebirge – Ganz in der Nähe der Costa Brava befindet sich im Inland das rund 1.700 Meter hohe Montseny-Mittelgebirge mit angenehmem Klima selbst im Hochsommer sowie zahlreichen Wanderwegen inklusive Einkehrmöglichkeiten und fantastischen Ausblicken. Hier fühlen sich die Hunde ganz besonders wohl. Allerdings wissen das auch zu bestimmten Zeiten viele Spanier…
  • Naturschutzpark von Garrotxa – Ebenfalls im Hinterland der Costa Brava befindet sich der Naturschutzpark von Garrotxa mit über 40 Vulkanhügeln. Viele von ihnen sind heute gar nicht mehr als solche zu erkennen, da sich eine einzigartige Flora und Fauna dort breitgemacht hat. Auch hier können Sie mit Ihrem Hund fantastisch wandern. Ein Besuch des begehbaren Kraters von Santa Margarida mit der kleinen Eremiten-Kirche ist ebenso empfehlenswert wie die Stadt Santa Pau.
  • Sehenswürdigkeiten – Als sehenswert würde ich viele Orte bezeichnen. Zum einen gehören Städte wie Barcelona oder Sevilla aber auch die Dalì-Orte Figuères und Cadaqués für mich nebst ihren malerischen Küsten dazu. Ob Sie allerdings Ihrem Hund einen Gefallen tun, wenn Sie Museen und Großstädte besuchen, sei dahingestellt. Aber auch die Stadtburg Alhambra bei Granada, die weltweit bekannte Altamira-Höhle in Kantabrien sowie das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat sind jedem Spanienbesucher ein Begriff. Diese Sehenswürdigkeiten selber interessieren aber weder den Hund noch dürfen oder sollten Sie diese mit dem Vierbeiner besichtigen. Allerdings findet man in der unmittelbaren Umgebung traumhaft schöne Wandermöglichkeiten, von denen Sie Gebrauch machen sollten. Beim Kloster Montserrat darf der Hund sogar angeleint in der Zahnradbahn mitgenommen werden.

Urlaub mit Hund in Spanien – Weiteres Wissenswertes

Abschließend noch einige Tipps und Infos, die Sie wissen sollten:

  • streunende Hunde – Spanien war in der Vergangenheit bekannt dafür, zahlreiche streunende Hunde zu haben. Das hat sich – vor allem in Touristenhochburgen sowie in Städten – verändert. Im Hinterland jedoch trifft man immer wieder auf Streuner. Bitte bedenken Sie bei derartigen Begegnungen, dass diese Hunde „ihr Revier“, und damit ihre Essens- und Lebensgrundlage verteidigen und somit nicht unbedingt die armen, liebenswerten Streichelhunde sind. Außerdem sollte man den Kontakt zum eigenen Hund schon alleine deshalb vermeiden, weil Krankheitsübertragungen mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich sind.
    Da streunende Hunde in Spanien häufig eingefangen und in – nicht gerade vergleichsweise gute – Tierheime gebracht werden, wo sie nicht selten eingeschläfert werden, ist es besonders wichtig, den eigenen Hund nicht herumstreunen zu lassen sowie ihn zumindest gechippt und mit einem Adressanhänger mit Telefonnummer ausgestattet zu haben.
  • Hundekotbeutel mitnehmen – Wer die „Hinterlassenschaften“ seines Vierbeiners einfach liegen lässt, der muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Also immer genügend Hundekotbeutel in den Taschen haben.
  • Hund anleinen – Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht wegläuft, da freilaufende Hunde rasch eingefangen und ins Tierheim sowie eventuell getötet werden. Am besten, Sie führen ihn an der Leine (wenn er nicht gut hört).
  • Achtung Hundepolizei – Im Juli und August findet man an zahlreichen Stränden Spaniens eine „Hundepolizei“, die darüber wacht, ob die Ver- und Gebote bezüglich der Hunde eingehalten werden. Nach zwei Verwarnungen droht eine nicht gerade geringe Geldstrafe.
  • „no perro“ – Selbst wenn Sie kein Spanisch können, sollten Sie sich die beiden Worte „no perro“ merken. Es bedeutet, dass hier Hundeverbot herrscht.
  • läufige Hündinnen – Wer eine Hündin besitzt, die läufig ist, sollte zuvor daheim mit seinem Tierarzt sprechen. Es gibt für beide Teile – Hundebesitzer und andere Menschen – nichts Lästigeres als eine läufige Hündin, der nicht nur Hunde anderer Gäste „auflauern“, sondern die auch die einheimischen sowie die streunenden Hunde von weit her anlockt.
  • Hunde-Reise-Apotheke – Denken Sie an eine Hunde-Reise-Apotheke, die Sie zuvor mit Ihrem Tierarzt besprochen haben.

Bleibt noch zum Schluss, einen schönen Spanienurlaub zu wünschen: Buen día de fiesta!

Autor von Urlaub mit Hund in Spanien: Esther Vergenz