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Welpen in Not / Mischlingswelpen (2)

Viele Mischlingswelpen gelangen aus Auffangstationen der Mittelmeerländer zu uns.

Sollte selbstverständlich sein: Mischlingswelpen helfen

Welpen sind zwar beliebt, doch trotzdem findet längst nicht jedes Hunde-Baby auf Anhieb ein neues Zuhause. Für Tierfreunde unvorstellbar und unbegreiflich, werden auch Welpen und insbesondere Mischlingswelpen regelmäßig ausgesetzt; selbst aus Mülltonnen wurden schon junge Vierbeiner gerettet. Glücklicherweise gibt es mittlerweile viele Interessensgruppen, die diesem Treiben entgegenzuwirken versuchen. Dabei sind die Aktiven auch auf die Mithilfe tierlieber Privatpersonen angewiesen, sei es durch Spenden oder andere Wege der Beteiligung. Doch auch wennn man einen Mischlingswelpen aus dem Tierheim erwirbt, sollte man ich über sämtlicche Konsequenzen einer Hundehaltung im Klaren sein.
Bibi1a

€360.00

Mischlingswelpe, Hündin

Bibi – die schöne Hündin ist 47 cm groß, sie wiegt momentan 15 kg Sie wurde ca. 05/2017 geboren. Sie wird sie später wohl um…

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Fergus1

€360.00

Mischlingswelpe in Not

Fergus – Rüde – Welpe geb. 08/2017, wiegt momentan ca.5 kg – wird ausgewachsen ca. 40 cm groß. Wurde mit Mutter und 3 Geschwistern ausgesetzt.…

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Die Arbeit der Welpennothilfe

Speziell für Welpen in Not gibt es die Welpennothilfe. Der eingetragene Verein nimmt Welpen auf und versucht diese in der Folge zu vermitteln. Der Vorteil: Welpen lassen sich grundsätzlich einfacher vermitteln als erwachsene oder gar alte Hunde. Dennoch hat die Geschichte der Welpennothilfe auch ihre traurigen Kapitel. Das bekannteste Beispiel dafür ist Welpenklappe. Anfang 2009 eröffnet, wurden innerhalb eines halben Jahres so viele Welpen abgegeben, dass sie wieder geschlossen werden musste – ein trauriger Beleg für die Einstellung vieler Menschen zum Thema Hund.

Die Welpenklappe nimmt Welpen in Not auf.

Hundewelpen per Social Media und Facebook vermitteln

Auf der anderen Seite gibt es auch viele Geschichten mit Happy End. So mancher Hund, der schon früh zum Welpen in Not wurde, konnte schnell vermittelt werden und ein erfülltes Leben führen. Solche Storys sind keine Einzelfälle – dennoch dürfte es gerne noch viel mehr davon geben. Das Gute daran: Jeder kann dazu beitragen, sogar ganz ohne Geld oder nennenswerten Zeitaufwand, etwa durch die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit. Diese trägt zur Sensibilisierung bei und prägt das Bewusstsein der Gesellschaft in die richtige Richtung. Dank Facebook und anderen sozialen Online-Netzwerken ist die Informationsverbreitung einfacher denn je, gleichzeitig aber auch umso effektiver. Es reichen also schon wenige Mausklicks am heimischen PC aus, um Welpen in Not zu helfen und das Schicksal positiv zu verändern.

Welpen in Not können gut über Social Media Seiten wie Facebook vermittelt werden.

Lustige Überraschungspakete als Mitbewohner

Viele Welpen in Not haben eine ungeklärte Geschichte hinter sich. Ihr exaktes Alter ist nicht belegt, auch die Rasse ist oft nur schwer definierbar. Gerade das gefällt vielen Hundefreunden jedoch. Bei Mischlingswelpen ist kaum vorhersehbar, wie sie als erwachsene Mischlingshunde aussehen werden; die endgültigen Körpermaße der Junghunde können nur ungefähr geschätzt werden und bergen Raum für Überraschungen. Es ist also keine Überraschung, dass Welpen in Not gute Chancen auf ein neues Zuhause haben, bringen sie mit ihrem lustigen Aussehen und dem welpenhaften Verhalten doch eine Menge Leben und Fröhlichkeit in die Wohnung. Bedeutet: Der Mensch hat den heutigen Haushund erschaffen und ist nun verantwortlich dafür, dass es möglichst vielen Vierbeinern gut geht. Welpen in Not zu helfen, ist deswegen ein sehr guter Anfang.

Zeige deine Pfote!

Generell kann man an den Pfoten erkennen, ob es einmal ein großer oder eher ein kleiner Hund wird, auch haben manche Mischlingswelpen ziemlich markante Merkmale einer bestimmten Rasse. Fragen Sie ruhig das Personal im Tierheim oder der Auffangstation danach! Oder fragen Sie einen Tierarzt.

Lassen Sie sich im Tierheim genau über den Mischlingswelpen informieren.

Auch Mischlingswelpen sollten idealerweise die ersten 2 Monate bei der Mutter verbracht haben

Bei der Auswahl des Welpen aus dem Tierheim sollten Sie natürlich unbedingt auf dessen Alter und Gesundheit achten. Gut ist, wenn der Welpe nicht vor der 8. Woche von seiner Mutter genommen wird, denn in dieser Zeit lernen die Kleinen die wichtigsten Dinge ihres Lebens von der Mama. Sie selber sollten keinesfalls einen Welpen mit nach Hause nehmen, der jünger als 8 Wochen ist. Das könnte zur Folge haben, dass einige der natürlichen Verhaltensweisen nicht ausgebildet sind. Idealerweise sind Welpen aus dem Tierheim zwischen 8 und 10 Wochen. Sollte das Tierheim die Möglichkeit haben, die Welpen dort in den Zwingern mit ihrer Mutter zu halten, so ist das für die Kleinen wie auch für Sie optimal, denn Sie können hier genau beobachten, wie die Tiere sich verhalten. Schauen Sie genau hin: Ein Welpe sollte lebhaft, aktiv und ruhig ein wenig „pummelig“ sein. Vollkommen natürlich ist es auch, wenn er zu Ihnen kommt und Ihnen in die Hand „beißt“. Wenn all das vorhanden ist, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen gesunden Welpen handelt. Letzte Gewissheit geben natürlich noch die tierärztlichen Untersuchungen.

Auch  Mischlingswelpen sollten idealerweise die ersten zwei Monate bei der Hundemutter verbracht haben.

Hundewelpen zu verschenken?

Ihr Welpe in Not sollte auf keinen Fall das Tierheim verlassen, ohne geimpft, entwurmt und gechipt zu sein. Denken Sie an den Internationalen Impfpass. Gute Tierheime setzen einen Vertrag auf, in dem auch Sie sich zu einigen Dingen verpflichten. Außerdem hinterfragen die Mitarbeiter zuvor Ihre Wohn- und Familienverhältnisse – nicht, um Sie zu ärgern, sondern um sicher zu stellen, dass Sie mit dem Hund gerecht und gut umgehen. Bedenken Sie, dass hierdurch für das Tierheim auch nicht unerhebliche Kosten entstehen und somit Tierheime eher selten Welpen zu verschenken haben.