Hundeblog

Hundekrankheiten

Wie erkenne ich, dass mein Hund Krank sein könnte?

Wenn ein Hund das Futter verweigert, nur noch apathisch in seinem Körbchen liegt und keine Lust mehr zum Spielen hat, deutet das alles darauf hin, dass der Hund krank ist. Weitere Symptome können auch Durchfall und Erbrechen sein.

Den Hund genau beobachten

Wichtig ist es jetzt, einen Tierarzt aufzusuchen und dem Arzt die gemachten Beobachtungen und das Verhalten seines Lieblings genau zu schildern. Untersucht der Tierarzt nun den Hund, fällt es mit Ihren Beobachtungen leichter, die richtige Diagnose zu stellen.

Fieber messen

Wenn man den Verdacht hat, dass ein Hund erkrankt ist, sollte man zunächst Fieber messen. Hierzu wird ein Fieberthermometer in die Afteröffnung des Hundes eingeführt. Normalerweise liegt die Körpertemperatur zwischen 38 und 39 Grad. Sollte der Hund eine höhere Temperatur, also Fieber haben, kann dies auf eine Erkrankung hindeuten. Allerdings gibt es auch Krankheiten, die nicht anhand von Symptomen wie Apathie, Fieber, Erbrechen oder Durchfall erkannt werden können.

Verletzungen und Bisse

Auch bei Verletzungen oder Bissen sollte man nach einer Notversorgung der Wunden einen Tierarzt aufsuchen und beruhigend auf seinem Liebling einwirken, da auch ein Hund durch solche Ereignisse unter Schock stehen kann und eventuell ungewohnt, z.B. mit Aggressivität reagiert.

Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung der wichtigsten Hundekrankheiten. Sie können so anhand der beschriebenen Krankheitssymptome eine bestimmte mögliche Erkrankung leichter erkennen und sich vorab über Behandlung und Medikamente informieren. In jedem Fall ist unser Ratgeber nur als Hilfestellung zu verstehen und unbedingt ein Tierarzt zu Rate zu ziehen. Versuchen Sie bitte nicht selbst, an Ihrem Liebling herumzudoktern!

Arthritis

Die zweithäufigsten Erkrankungen bei Hunden sind die des Bewegungsapparates. Bei der Arthritis beispielsweise handelt es sich um eine solche. Alte und schwergewichtige Hunde leiden besonders häufig darunter. Betroffen sind in erster Linie Hüften, Ellenbogen, Knie, Schultern sowie Wirbelsäule… weiter lesen

Babesiose ( Hundemalaria )

Die Babesiose – auch als Piroplasmose oder Hunde-Malaria bekannt – wird durch Zecken übertragen. Ursprünglich trat sie im europäischen Mittelmeerraum und den östlichen Ländern Europas auf, heute ist sie zudem gehäuft in Süddeutschland zu finden. Hierbei befallen Parasiten – die Babesien – die roten Blutkörperchen und es kommt zu deren Zerstörung. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 10 Tagen und 3 Wochen… weiter lesen

Borreliose

Der Erreger der Borreliose ist ein Bakterium, welches sich besonders gerne in feuchten Gebieten aufhält. Bei uns in Mitteleuropa werden die Borrelien von der Zecke, in deren Darm sie leben, übertragen. Sobald eine infizierte Zecke den Hund beißt, werden die Borrelien freigesetzt. Eine Übertragung der Erreger geschieht allerdings erst nach etwa 24 Stunden. Das Entfernen der Zecke innerhalb dieser Zeit kann die Infektion verhindern… weiter lesen

Diabetes mellitus

Caniner Diabetes mellitus, so die korrekte Bezeichnung für die im Volksmund als Zuckerkrankheit bekannte Hundekrankheit, ist eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen, an der jeder Hund erkranken kann. Die Realität jedoch zeigt, dass Jungtiere kaum, ältere Hunde vermehrt betroffen sind. Ein größeres Risiko an caniner Diabetes mellitus zu erkranken ist zudem bei Hündinnen gegeben… weiter lesen

Hepatitis contagiosa canis ( Hundehepatitis )

H.c.c. – Hepatitis contagiosa canis – wie die ansteckende Virusleberentzündung beim Hund auch genannt wird, ist nicht auf den Menschen übertragbar. Die Von-Tier-zu-Tier-Übertragung erfolgt über direkten Kontakt oder durch Kot, Urin und Speichel. Die Inkubationszeit beträgt 2-5 Tage… weiter lesen

Herzwurmkrankheit

Die Herzwurmkrankheit – auch Dirofilariose genannt – ist eine vorwiegend in Mittelmeerländern vorkommende Wurmerkrankung, die zudem in den USA sowie vereinzelt in Ungarn und im Tessin beheimatet ist. Ganz besondere Gefährdung besteht auf den Kanarischen Inseln, in Spanien, Südfrankreich sowie in der Po-Ebene… weiter lesen

Hüftdysplasie (HD)

Bei der Hüftdysplasie oder auch Hüftgelenkdysplasie – kurz HD – handelt es sich um eine zum größten Teil genetisch bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenkes, die – entgegen der allgemeinen Meinung – nicht hauptsachlich nur beim Schäferhund vorkommt. Diese Hunderasse war zwar die erste, bei der HD diagnostiziert wurde, es kann aber nahezu jede Rasse treffen. Allerdings laufen großwüchsige Hunde eher Gefahr, an einer HD zu erkranken… weiter lesen

Staupe

Die Hundestaupe – in Fachkreisen auch canine distemper genannt – zählt zu den gefürchtetsten, häufig auch tödlich endenden Viruserkrankungen beim Hund. Sie tritt weltweit und das nicht nur bei Hunden auf. Erkannt wurde sie erstmalig im 18. Jahrhundert. Lange jedoch war sie hierzulande nahezu ausgerottet, bis seit etwa zehn Jahren wieder vermehrt Fälle auftraten… weiter lesen

Leishmaniose

Die Leishmaniose zählt zu den am häufigsten nach Deutschland eingeschleppten Tropeninfektionskrankheiten. Bekannt wurde sie 1900, als der Tropenarzt Sir W. Boog Leishman erstmals in Indien die Leishmanien-Erreger entdeckte. Leishmanien sind Parasiten. Leishmaniose, die auch Menschen befallen kann, tritt außer in Australien in allen Erdteilen auf. Bei uns kommen diese Erreger vorwiegend in Mittelmeerländern vor… weiter lesen

Leptospirose – Hundetyphus

Zunächst wurde Leptospirose erstmalig 1852 beim Hund diagnostiziert, ehe man die menschliche Leptospirose erkannte. Man nannte die canine Leptospirose auch Hundetyphus. Anlässlich einer Beschreibung auf einer Stuttgarter Hundeausstellung bekam sie dann 46 Jahre später den Namen Stuttgarter Hundeseuche… weiter lesen

Magendrehung

Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall, der jeden Hund treffen kann. Besonders gefährdet sind große Hunde.Der allgemeinen Meinung, dass Magendrehungen nur dann vorkommen, wenn der Hund viel gefressen hat und anschließend tobt, stehen Untersuchungen entgegen, die feststellten, dass etliche der betroffenen Hunde einen leeren Magen hatten und viele des Nachts eine Magendrehung bekamen… weiter lesen

Parvovirose

Die erstmals 1978 nachgewiesene Parvovirose ist eine hochgradig ansteckende Viruserkrankung, die bevorzugt geschwächte sowie junge Tiere befällt. Es handelt sich dabei um den Angriff auf das Abwehrsystem, der selbst bei geimpften Hunden geschehen kann, hierbei aber einen weniger schweren Verlauf vorzuweisen hat… weiter lesen

Rassetypische Krankheiten

Der Volksmund besagt, dass Mischlingshunde die gesünderen Hunde seien, dieses kann man manchmal unterschreiben, denn zahlreiche Extremzüchtungen sowie der falsch verstandene Ehrgeiz einiger Züchter gehen und gingen auf Kosten der Gesundheit des Hundes. Zum Glück verbietet das Tierschutzgesetz seit 1986 „Defektzuchten“, dennoch kann feststellt werden, dass einige der Hunderassen Missbildungen und damit verbunden typische Krankheiten aufweisen, die bei ihnen gehäuft auftreten… weiter lesen

Räude

Räude – lateinisch Scabies – sind Milbenerkrankungen bei Tieren, die vereinzelt auch auf den Menschen übergehen können, wo sie dann eine Art Pseudo-Krätze auslösen. Die kleinen Milben bleiben keineswegs bei ihrem Wirt sondern ziehen weiter, was eine enorm hohe Ansteckungsgefahr bedeutet. Übertragen wird die Räude durch Körperkontakt sowie durch den Kontakt mit dem Schlaf- und Liegeplatz des Hundes. Besonders auf Waldspaziergängen kann sich der Hund sehr schnell die Milben einfangen, deren Überträger der Fuchs ist… weiter lesen

Rikettsiose

Bei der Rikettsiose – auch als Ehrlichiose bekannt – handelt es sich um eine Krankheit, von der in erster Linie aus anderen Ländern importierte Hunde betroffen sind. Die Rikettsiose wird in tropischen wie subtropischen Regionen aber mittlerweile auch im Mittelmeerraum sowie in Mitteleuropa überwiegend von Zecken übertragen, wobei die Erreger- winzige Einzeller – die weißen Blutkörperchen befallen. Durch diesen Befall wird das Immunsystem des Hundes geschwächt… weiter lesen

Salmonellose

Die Salmonellose ist eine Infektion durch Bakterien, die hauptsächlich auf die Ansteckung durch den Genuss von rohem Geflügelfleisch oder aber durch Enten- und Taubenkot zurückzuführen ist. Salmonellen sind zudem häufig auf rohen Innereien, auf Fisch- und Tiermehlen zu finden. Lebensmitteluntersuchungen haben ergeben, dass einige der im Handel befindlichen, tiefgekühlten Schlachtabfälle, die zur Fütterung von Hunden gedacht sind, von Salmonellen befallen waren… weiter lesen

Scheinträchtigkeit

Die Scheinträchtigkeit ist nicht als Krankheit zu bezeichnen, vielmehr handelt es sich hierbei um eine hormonelle Störung bei der Hündin. Inwiefern eine Scheinträchtigkeit altersabhängig ist, konnte bislang noch nicht wissenschaftlich festgestellt werden. Fakt ist jedoch, dass besonders kleine Hunderassen eher eine Scheinträchtigkeit durchlaufen… weiter lesen

Tetanusinfektion

Eine Infektion mit dem Clostridium tetani Bakterium kann – ebenso wie beim Menschen – beim Hund einen Wundstarrkrampf heraufbeschwören. Dies geschieht, wenn das Bakterium in eine Wunde gerät, sich dort festsetzt und vermehrt, sowie dabei ein Toxin produziert, welches über die Nerven in Rückenmark und Gehirn gelangt, wo es die Funktionen bestimmter Nervenzellen hemmt oder schädigt… weiter lesen

Tollwut

Die gefürchtete aber bei uns nahezu bekämpfte Tollwut ist für alle Säugetiere – so auch für uns Menschen – eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Hierzulande wird das Tollwut-Virus – der Lyssavirus – auf den Hund fast ausschließlich durch den Biss infizierter Füchse übertragen. Der Mensch wiederum infiziert sich über den Hund. Die Inkubationszeit kann 2-10 Wochen betragen, wobei gesagt werden kann, dass sich die Zeit verkürzt, je näher die Eintrittsstelle des Virus’ am Gehirn liegt. Der Verlauf selber dauert zwischen einem Tag und einer Woche und endet so gut wie immer mit dem Tod… weiter lesen

Toxoplasmose

Bei der Toxoplasmose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die Menschen wie auch Hunde gleichzeitig betreffen können. Ausgelöst wird sie durch Kleinstlebewesen. Häufig erfolgt die Infektion durch die im Katzenkot enthaltenen Eier, allerdings besteht die größere Ansteckungsquelle im Verzehr rohen Schafs-, Ziegen- oder Schweinefleischs… weiter lesen

Tuberkulose

Beim Hund tritt die Tuberkulose – eine bakterielle Infektion – äußerst selten auf. Eine Übertragung vom Menschen auf das Tier ist aber durchaus möglich. Hierbei atmet der Hund tuberkulösen Staub ein… weiter lesen

Wurmbefall

Es existieren viele verschiedene Wurmarten, die den Hund befallen können. Die meisten dieser Würmer gehen auf den Hund über, während dieser irgendwo schnuppert oder etwas frisst. Dabei nimmt er die Wurmeier oder –larven auf. Man unterscheidet zwischen Band-, Spul-, Haken- oder Peitschenwürmer. Einige Wurmarten gelangen durch Parasiten in den Hundekörper, wie etwa der Faden-, der Gurkenkernband- oder der Herzwurm… weiter lesen

Zecken und Flohbefall

Jeder Hundebesitzer kennt den lästigen Zecken- und Flohbefall seines Hundes. Gefährlich dabei ist, dass hierbei ernsthafte Krankheiten die Folge sein können… weiter lesen

Zwingerhusten

Der Zwingerhusten tritt zumeist nur dort auf, wo mehrere Hunde beisammen sind, wie etwa in Tierheimen und Tierpensionen. Ein verstärktes Auftreten im Frühjahr und im Herbst ist zu beobachten. Verursacht wird er durch verschiedene Viren, wie beispielsweise dem menschlichen Grippevirus… weiter lesen

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