Der Elo – eine neue Rasse mit besten Charaktereigenschaften

 

Die kinderlieben Elos eignen sich besonders als Familienhunde

 


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Elos sind perfekte Familienhunde. Die Rasse wurde erstmalig in Deutschland gezüchtet.

Der Elo – Beim Elo handelt es sich um eine noch junge, nicht von der FCI anerkannte Hunderasse. Man unterteilt die Rasse in die drei Varietäten Klein-Elo, Rauhaar-Elo und Glatthaar-Elo. Elos gelten als ideale Familien- Begleit- und Gesellschaftshunde.

 
 

Geschichte und Herkunft des Elos

 

Steckbrief Elo

  • Ursprungsland: Deutschland
  • Standardnummer: Nicht FCI anerkannt
  • Widerristhöhe: Kleiner Elo: 35 bis 45 cm, Großer Elo: 46 bis 60 cm
  • Gewicht: Kleiner Elo: 10 bis 15 kg, Großer Elo: 22 bis 35 kg
  • Verwendung: Familien- und Gesellschaftshund

Als Begründer dieser Rasse gelten Marita und Heinz Szobries, die 1987 mit der Zucht des Elos begannen. Das Ziel war, einen Gesellschafts- und Familienhund zu züchten, der all die guten Eigenschaften der gekreuzten Rassen in sich vereinigt. Dabei selektierte man vor allem nach Gesundheit und Wesensmerkmalen. Am Ursprung des Elos waren zunächst Eurasier, Bobtails und Chow-Chows beteiligt. Später kamen noch Dalmatiner und Samojeden hinzu. Nannte sich die Rasse ursprünglich „Eloschaboro“, so ging man später zur Kurzform „Elo“ über.  

Für die Varietät des Klein-Elos kreuzte man zusätzlich Kleinspitze, Japanspitze und Pekingesen ein. Die heutigen Elos lassen sich derzeit zu 48 % der Genanteile auf den Eurasier zurückführen, 23 % der Genanteile brachte der Bobtail in die Population mit ein, und mit 10 % beteiligt sich der Chow-Chow am Genpool des Elos. 

Wünschenswerte Zuchtmerkmale waren dabei nicht zu Entzündungen neigende Stehohren, ein gerader Rücken, der Hüftdysplasie verhindern soll, und eine gekringelte Rute, deren Verletzungsgefahr geringer ist, da sie seltener gegen Dinge stößt. Da der Elo keine von der FCI oder einem sonstigen Zuchtverband anerkannte Rasse ist, ließen Marita und Heinz Szobries den Namen „Elo“ als geschützte Marke eintragen und sind auch heute noch Inhaber der Markenrechte innerhalb der Europäischen Union und der Schweiz.

Mit der Eintragung der Marke wollte und will man verhindern, dass Mischlingshunde unter dem Namen „Elo“ verkauft werden, die aber in keiner Weise die Zuchtkriterien der neuen Rasse erfüllen. Etliche Hundefreunde und Kynologen werfen den Gründern der Rasse allerdings vor, dass es sich nach wie vor um Mischlinge handele, da Aussehen und Wesen viel zu unterschiedlich seien. Züchter, die Elos unter dem Markenlabel „Elo“ züchten dürfen, unterliegen aber durchaus strengen Auflagen hinsichtlich der Zucht und daher ist es gewiss nicht richtig, den heutigen Elo als Mischlingshund zu bezeichnen. Im Gegenteil, die Kriterien, die für eine Elo-Zucht erfüllt werden müssen, sind teilweise sogar strenger als die Bestimmungen, die für von der FCI anerkannte Züchter anderer Rassen gelten.

Auf jeden Fall gelten für den Elo strengere Kriterien, als z.B. für die neu geschaffene Hybridrasse Labradoodle, die ebenfalls keine internationale Anerkennung besitzt. Auch wenn man in Australien an der dort geschaffenen neuen „Rasse“ derzeit an allgemeinen Zuchtstandards arbeitet, hat man eine Anerkennung selbst im kynologischen Dachverband Australiens noch nicht erreicht. Da der Name „Labradoodle“ aber nicht geschützt ist, kann im Prinzip heutzutage jeder, der einen Labrador mit einem Pudel verpaart, Hunde unter diesem Namen anbieten. 

Wer einen Elo Welpen erwerben möchte, sollte dies nur bei einem in der EZFG (Elo® Zucht- und Forschungsgemeinschaft e.V.) eingetragenen Züchter tun. Hier können Sie sicher sein, dass die Hundeeltern den Zuchtkriterien entsprechen und ein besonderes Augenmerk auf die Gesundheit sowie ein stabiles Wesen gelegt wird. Derzeit gibt es in der EZFG rund 130 Züchter, die außer in Deutschland, in der Schweiz, in Belgien, Österreich und Dänemark beheimatet sind.

 

Der Elo: Ein Hund - tausend Gesichter.

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Video zur Rasse des Elos

 
► Elo Hund [2018] Rasse, Aussehen & Charakter
 

Aussehen des Elos

 

Der Elo ist nicht von der FCI anerkannt. Eine allgemeine Beschreibung ist nicht einfach, da sowohl sein Aussehen als auch sein Charakter sehr unterschiedlich sein können. Viele dieser Hunde weisen Ähnlichkeiten mit ihren Ursprungsrassen auf. So gleicht der glatt- beziehungsweise langhaarige Elo dem Eurasier und der rauhaarige dem Bobtail, während der kleine Elo eher eine Miniaturausgabe beider ist, je nach Fellbeschaffenheit.

Den aus Deutschland stammenden Elo findet man in zwei Größenordnungen: Der große Elo hat eine Schulterhöhe von 46 bis 60 cm, sowie ein Gewicht von 22 bis 35 kg. Der kleine Elo wiegt bei 35 bis 45 cm lediglich 10 bis 15 kg. Auch bezüglich des Haarkleides kann man zwei unterschiedliche Varianten feststellen: Der Rauhaar-Elo hat langes, gewelltes, „wuscheliges“ Fell; der Glatthaar Elo besitzt mittellanges, dichtes Haar.

In beiden Fällen sind nahezu alle Farben erlaubt, jedoch gibt es vorrangig Hunde mit reinweißer Grundfarbe und schwarzen, roten, braunen oder grauen Abzeichen. Es kann durchaus vorkommen, dass innerhalb eines Wurfs glatthaarige, wie auch rauhaarige Elos in unterschiedlichen Scheckungen und Schattierungen geboren werden.

Typische Merkmale der Elos sind ihr freundlicher Blick, die mittelgroßen, weit auseinander liegenden, beweglichen Stehohren und die über dem Rücken gerollt getragene Rute.

 

Wesen, Charakter und Erziehung des Elos

 


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Der Elo hat einen besonders kinderlieben Charakter und eignet sich sehr gut als Familienhund.

Ein Elo ist der ideale Begleit-, Gesellschafts- und Familienhund, da er einen sehr freundlichen, ruhigen und ausgeglichenen Charakter hat und eine hohe Reizschwelle besitzt. Außerdem kann man ihn gut zum Therapie- Rettungs- oder Blindenhund ausbilden.

Ansonsten eignet er sich als Gebrauchshund, beispielsweise für die Jagd oder den Polizeidienst, weniger. Mit seinen Artgenossen versteht sich der anpassungsfähige Vierbeiner ausgezeichnet, so dass er auch gut als Zweithund gehalten werden kann. Selbst für eine gemeinsame Haltung mit anderen Haustieren ist der Elo sehr geeignet. 

Besonders für Familien mit Kindern ist er ein fabelhafter Freund. Elos besitzen so gut wie keinen Jagdtrieb, was nicht angeleinte Spaziergänge mit ihnen besonders entspannt macht. Die Vierbeiner gehen sehr selbstbewusst durch die Welt, strahlen viel Gelassenheit aus und sind besonders gutmütig sowie spielfreudig. Dem kleinen Elo spricht man übrigens etwas mehr Temperament zu als seinem großen Bruder.

Am meisten liebt er es, mit seinen Menschen zu schmusen und zu kuscheln. Dabei ist er ein sehr anpassungsfähiger und leicht zu führender Hund, der sehr schnell lernt. Eine gewisse Wachsamkeit kann man ihm nicht absprechen, jedoch eignet er sich keineswegs als reiner Wachhund. Fremden begegnet er mit einer gewissen Distanz, ohne dabei aber ein scheues oder gar aggressives Verhalten zu zeigen.

Auch wenn der Elo ein fabelhafter Familienhund ist, sollte man ihm eine konsequente und kompetente Erziehung angedeihen lassen, da er zu einer gewissen Dickköpfigkeit neigen kann. Um Erziehungsfehler zu vermeiden, kann daher der Besuch einer Hundeschule dem weniger erfahrenen Hundehalter helfen. Hier lernt der Hund in gemeinsamen Welpenspielstunden das spielerische Miteinander mit jungen Artgenossen. Zudem erhalten sein Herrchen oder Frauchen wertvolle Tipps, wie sie ihre Akzeptanz als „Rudelführer“ festigen und dem Hund die nötige Unterordnung beibringen. Ein Elo wird immer seinen eigenen Kopf behalten, was er nicht zuletzt einem seiner Ahnen, dem Chow Chow, zu verdanken hat. Daher sollte ein besonderes Augenmerk auf das Befolgen der Grundkommandos gelegt werden.

 

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Typische Rassekrankheiten des Elos

 

Da die Population der Elos bisher recht klein ist, besteht eine gewisse Gefahr zur Inzucht. Eine deutsche Studie belegt, dass sogar 96,5 % der Elos miteinander verwandt sind. So können gewisse Erbkrankheiten, wie z.B. die Augenkrankheit Distichiasis, die zu einer Schädigung der Hornhaut des Auges führt, auftreten. Auch von Entzündungen der Talgdrüsen, die durch die erblich bedingte Hautkrankheit Sebadenitis hervorrufen wird, kann der Elo betroffen sein. Sebadenitis führt im fortgeschrittenen Stadium zur vollständigen Zerstörung der Talgdrüsen. Auch für die bei vielen Rassen bekannte Hüftdysplasie kann der Elo anfällig sein.

 

Auslauf, Pflege und Haltung des Elos

 

Der vierbeinige Freund hat zwar eher ein ruhiges Temperament, dennoch sollte man ihm genügend Auslauf und Beschäftigung gönnen. Am meisten liebt er gemütliche Spaziergänge und lange, ruhige Wanderungen, auf denen er ausgiebig schnüffeln kann. Da sein Jagdinstinkt kaum ausgeprägt ist, kann dies meist ohne Leine geschehen. Obwohl der Elo sehr menschenbezogen ist und seinem Besitzer am liebsten überall hin folgt, ist er nicht unbedingt der perfekte Begleiter beim Reiten oder auf ausgedehnten Radtouren. Ein Hundesport wie Agility wird die meisten Elos nicht wirklich begeistern, wobei der Klein-Elo dafür eher geeignet sein kann.

Tatsächlich ist aber jeder Elo beim Bedürfnis nach Bewegung unterschiedlich und am besten probiert man es einfach aus, was dem Hund am meisten Spaß macht. Die Begleitung beim eher gemütlichen Joggen, unterbrochen von Apportierspielen, wird ihm sicher gefallen. Das nicht allzu große Bedürfnis nach Bewegung macht ihn auch für Senioren und eher mäßig sportliche Menschen zu einem idealen vierbeinigen Freund. Daher kann man ihn auch gut in einer Stadtwohnung halten.

Je nach Länge seines Haarkleides, das über viel Unterwolle verfügt, kann die Pflege schon ein wenig aufwändiger sein: Um Verfilzungen entgegenzuwirken, ist regelmäßiges Bürsten und Kämmen besonders bei den langhaarigen Elos unverzichtbar. Während des Haarwechsels im Frühjahr und Herbst greift man idealerweise täglich zur Bürste, denn ansonsten neigt das Fell schnell zu Verknotungen. Gut ist es, wenn man bereits den Welpen an wiederkehrende Pflegerituale gewöhnt. 

Im Sommer darf man dem üppig behaarten Hund das Fell dennoch nicht kürzen, da dies Haarschäden und einen stellenweisen Verlust des Deckhaars verursachen kann. Baden sollte man den Elo nur, wenn es gar nicht anders geht und er bereits erwachsen ist. Wichtig ist dabei die Verwendung eines speziellen Hundeshampoos.

 

Häufig gestellte Fragen zum Elo

 
Wie viel kostet ein Elo?

Für einen Elo Welpen muss man beim Züchter etwa 1.300 € bis 1.500 € bezahlen. Die Hunde werden etwa 12 bis 15 Jahre alt. Elos sind intelligente Hunde mit freundlichem und ausgeglichenem Wesen. Sie lassen sich auch gut zu Blinden-, Rettungs-, oder Therapiehunden ausbilden. 

Was ist der Elo für eine Hunderasse?

Der Elo ist eine recht neue Hunderasse, die erstmals in Deutschland gezüchtet wurde. Bisher ist der Elo nicht von der FCI anerkannt. Die Ursprungsrassen, aus denen der Elo gekreuzt wurde, sind unter anderem der Bobtail, der Chow Chow und der Eurasier. Elos ähneln zum Teil stark ihren Ursprungsrassen. Es gibt sie in zwei unterschiedlichen Größen.