Die Deutsche Dogge – ein imposanter Auftritt

Schulterhöhe von 1,09 Metern? Die deutsche Dogge machts möglich


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Deutsch Dogge Hunderasse

Die Deutsche Dogge ist ein sehr imposanter, großer Hund, der sich nicht nur durch seine Eleganz als Vorzeigehund sondern auch durch sein Wesen als liebevoller Familienhund eignet. Sie mag Kinder wie auch Katzen und beteiligt sich gerne am Familienleben. Deutschland wird ihr als Ursprungsland zugeordnet.

Sie ist auch unter den Namen Ulmer Dogge, Hatzrüde, Saupacker, Grosse Dogge sowie Dänische und Englische Dogge in der Literatur zu finden. Als Filmhund „Wotan“ erfreute die Deutsche Dogge „Leon von Rieseneck“ gemeinsam mit Jan Josef Liefers krimibegeisterte Zuschauer und Hundeliebhaber in etlichen Tatort Folgen.

Geschichte und Herkunft

Steckbrief Deutsche Dogge

  • Ursprungsland: Deutschland
  • Standardnummer: 235
  • Widerristhöhe: Rüden: mind. 80 cm, Hündinnen mind. 72 cm
  • Gewicht: Rüden: bis zu 95 kg, Hündinnen: bis zu 65 kg
  • Verwendung: Begleithund, Wachhund, Schutzhund
  • FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
  • Sektion 2.1: Molossoide, doggenartige Hunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Die großen, kräftigen, kurzbehaarten Kampfhunde, die die Assyrer bereits vor mehr als 4000 Jahren besaßen, können als die Urahnen der Deutschen Dogge angesehen werden. Man nimmt an, dass es die Kelten waren, die die Stammeltern der heutigen Deutschen Dogge nach England und Irland brachten. Zu Beginn des 16. Jahrhundert wurden die ersten kräftigen und hochbeinigen Doggen importiert, die aus Kreuzungen zwischen dem Mastiff sowie dem Irish Wolfhound entstanden waren.

Das Einkreuzen eines Windhundes verlieh dieser Hunderasse zusätzliche Eleganz. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Deutsche Dogge auch in Deutschland gezüchtet, dennoch wurde diese Rasse weiterhin bis ins vergangene Jahrhundert hinein als „Englischer Hund“ bezeichnet. Die zur Jagd gehaltenen Hunde genossen an den Fürstenhöfen teilweise besondere Privilegien.

Unter dem Namen „Deutsche Dogge“ wurde diese Hunderasse erstmals 1878 in Berlin ausgestellt. Otto von Bismark hielt sich über 60 Jahre lang Doggen. Noch heute kann man bei seinem Schloss Friedrichsruh einen Friedhof finden, wo seine Doggen mit Grabstein beerdigt wurden.

Deutsche Dogge

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Video zur Rasse der Deutsche Dogge

Deutsche Dogge: Informationen zur Rasse

Erscheinungsbild

Die Deutsche Dogge wurde 1961 von der FCI anerkannt undgehört mit der Standardnummer 235 der Gruppe 2, Pinscher, Schnauzer, Molosser und Schweizer Sennenhunde, sowie der Sektion 2.1, Molossoide und Doggenartige Hunde, an. Mit einer Widerristhöhe von ab 80 cm beim Rüden sowie ab 72 cm bei der Hündin zählt sie zu den weltweit größten Hunderassen. Das Gewicht einer Deutschen Dogge beträgt in der Regel bis zu 65kg bei der Hündin und bis zu 95kg beim Rüden.

Bisherige Rekordhalter in Größe und Gewicht waren unter Anderem die Deutsche Dogge Giant George mit einer Schulterhöhe von 1,09 m, einer Gesamtlänge ab Schwanzspitze bis Maul von 2,20 m sowie dem sagenhaften Gewicht von 111 kg. Somit ist der Bedarf an Hundefutter bei einer Deutschen Dogge enorm, was man auch bedenken muss, wenn man einen Hund kaufen will.

Trotz ihres Gewichts und ihrer Größe und des kräftigen Körperbaus ist die Deutsche Dogge eine edle Erscheinung, die sich mit Stolz und Eleganz bewegt und präsentiert. Der lang gestreckte Kopf mündet in einen langen, kräftigen Hals. Die Schnauze ist nahezu quadratisch, und die Ohren hängen unkupiert herab, während sie kupiert lang, spitz und aufstehend sind. Markenzeichen sind die stark links und rechts am Kopf herunterhängenden Lefzen.

Das Fell der Deutschen Dogge ist kurz, fest, dicht und glänzend. Es gibt Gelbe und Gestromte, Gefleckte und Schwarze, sowie Blaue Doggen. Die gelbe Dogge variiert von den Nuancen hellgoldgelb bis goldgelb mit schwarzer Maske. Die Gestromte Dogge unterscheidet sich von der Gelben Dogge lediglich durch einen gleichmäßigen Streifen, der Richtung Rippen verläuft.

Die Gefleckte Dogge ist weiß mit über dem ganzen Körper verteilten, unumrissenen glänzend schwarzen Flecken. Schwarze Doggen müssen glänzend schwarz sein, dürfen aber weiße Abzeichen haben. Blaue Doggen sind stahlblau und haben weiße Abzeichen an Pfoten und Brust als Hundezüchterzulassung. Deutsche Doggen werden nicht sehr alt, nur wenige erreichen das 10. Lebensjahr.

Wesen und Charakter der Deutschen Dogge


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Dem Wesen nach sind Deutsche Doggen sensibel, freundlich und gutmütig sowie anschmiegsam und treu. Es wird ihnen nachgesagt, dass sie eine sehr hohe Reizschwelle haben. Trotz ihrer sehr engen, anhänglichen Beziehung zu ihrem Besitzer ist die Deutsche Dogge keineswegs als unterwürfig zu bezeichnen. Fremden gegenüber reagiert sie eher misstrauisch. Mit anderen Hunden kommt sie sehr gut zurecht. Die meisten Doggen werden heute als Prestigehunde gehalten, obwohl Hunde dieser Rasse vielfältig einsetzbar ist.

So können Deutsche Doggen sowohl zum Wach- und Schutzhund, als auch zum Jagdhund ausgebildet werden. Als Wachhund sind sie, aufgrund ihrer äußeren, Angst einflößenden Erscheinung sowie ihres Misstrauens Fremden gegenüber, besonders geeignet. Gut sozialisierte Hunde können durchaus mit anderen Haustieren gehalten werden. Ohne eine entsprechende Hundeerziehung und den eventuellen Besuch in einer Hundeschule, sowie durch eine schlechte, nicht artgemäße Behandlung kann eine Deutsche Dogge durchaus aggressives Potenzial entwickeln.

Auslauf und Pflege

Deutsche Dogge HundDeutsche Doggen haben sehr viel Temperament und benötigen daher viel Auslauf, den man ihnen am besten ohne Leine gewährt. Der tägliche Futterbedarf der Deutschen Dogge ist enorm und abhängig von Größe und Gewicht des Hundes. Als Richtwerte können aber ca. 1kg Trockenfutter, bzw. ca. 2 kg normales Futter täglich gelten.

Aufgrund ihres schweren Körperbaus sollte das Treppensteigen insbesondere bei sehr jungen und alten Deutschen Doggen vermieden werden. Das Herunterlaufen steiler Stufen kann gerade bei älteren Hunden zu einer Magendrehung führen. Generell sollten sich Deutsche Doggen nach dem Fressen nicht allzu viel bewegen.

Die Fellpflege der Deutschen Dogge ist recht einfach, gelegentliches Bürsten ist ausreichend. Da die Deutsche Dogge sehr anfällig ist – etwa 28% sterben vor dem 5. Lebensjahr – sind kontinuierliche Tierarztbesuche unabdingbar. Auch Impfungen sollten selbstverständlich sein. Übrigens: Wer einen adäquaten Namen für eine Deutsche Dogge sucht, findet unter Hundenamen etliche Vorschläge für ausgefallene Hundenamen, alphabetisch und nach männlichen und weiblichen Namen sortiert.

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Deutsche Dogge in Not

Warum gerät eine Deutsche Dogge in Not? Oft geraten Doggen in Not, weil sich ein Hundebesitzer zu wenig Gedanken über die endgültige Größe und den damit verbundenen Futterbedarf sowie die daraus resultierenden Kosten gemacht hat. Man sollte also bedenken, dass die Haltung einer Dogge nicht billig ist.

Auch ein Umzug in eine kleine Stadtwohnung aus beruflichen Gründen kann es mit sich bringen, dass eine Dogge in Not kommt und im nächstbesten Tierheim abgegeben wird. Damit so etwas möglichst nicht passiert, ist es sehr wichtig, den Kauf einer Dogge genau zu überlegen und dabei auch mögliche berufliche Veränderungen oder sonstige Veränderungen in der Lebenssituation mit einzubeziehen.