Hundekrankheiten und ihre Symptome von A – Z

Inhaltsverzeichnis

Wie erkenne ich, dass mein Hund Schmerzen hat oder krank sein könnte?


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Hunde Gesundheit

Auch ein Hund kann erkranken. Doch die Risiken lassen sich minimieren. Jedem Hundehalter liegt die Gesundheit seines Hundes am Herzen. Basis für ein gesundes Hundeleben sind neben gesunder Ernährung auch der richtige Impfschutz und Routineuntersuchungen.

Hundebesitzer sind für ihren Hund verantwortlich. Das betrifft nicht nur die Verantwortung nach außen, also die Hundehaftpflicht, sondern vor allem auch die Verantwortung für das Wohlergehen des Hundes. Deshalb ist es wichtig, Schmerzen bei deinem Hund rechtzeitig zu erkennen. Nur so kannst du ihm schnellstmöglich helfen.

Da auch relativ sensible Hunde – wie etwa der Australian Shepherd – Schmerzen gut verbergen können, ist es nicht immer so einfach, die Symptome zu erkennen und richtig zu deuten. Verweigert ein Hund das Hundefutter oder liegt Ihr Vierbeiner nur noch apathisch im Körbchen? Dies können die ersten Anzeichen dafür sein, dass Dein Hund krank ist. Auch Symptome wie Erbrechen oder Durchfall deuten auf eine mögliche Erkrankung hin.

Schmerzen beim Hund erkennen

1. Hecheln

Dein Hund hechelt besonders viel, obwohl ihr nicht herumgetobt habt und es auch nicht übermäßig heiß draußen ist? Das kann auch auf Schmerzen hindeuten. Beobachte genau, ob die Atmung deines Hundes besonders flach ist.

2. Schmatzen

Wenn dein Hund minutenlang schmatzt und schluckt, könnte es sein, dass er an Magenschmerzen leidet. Wenn ihm dabei ungewöhnlich viel Speichel ausläuft, ist deinem Hund wahrscheinlich übel.

3. Übermäßiges Trinken

Wenn dein Hund sehr viel trinkt, muss das nicht unbedingt am Wetter liegen, auch wenn es warm draußen ist. Möglich ist es auch, dass das Trinken auf eine ernstzunehmende Krankheit hinweist, die rechtzeitig behandelt werden sollte, bevor sie deinem Hund unwiderrufliche Probleme bereitet. Beispielsweise können Blasen- und Gebärmutterentzündungen, Diabetes Mellitus oder schmerzhafte Nierenprobleme der Auslöser für das Trinkbedürfnis sein.

4. Dein Hund frisst und trinkt nicht

Selbst das Lieblingsfutter will dein Hund nicht anrühren und Wasser will er auch nicht? Der typische Grund dafür sind Bauchschmerzen. Zusätzlich dehydriert er, wenn er kein Wasser trinkt. Auch hier sollte der Weg schnell zum Tierarzt führen.

5. Dein Hund verweigert bestimmte Bewegungen

Wenn dein Hund Gelenk- oder Knochenschmerzen hat, kann es sein, dass er manche Bewegungen vermeidet. Vielleicht möchte er nicht mehr in das Auto springen, keinen Ball mehr fangen oder die Treppen nicht mehr herunterlaufen. Geh mit ihm zum Tierarzt und lass prüfen, ob eine Krankheit wie Spondylose, Hüftgelenksdysplasie oder Arthrosen dahinterstecken.

6. Dein Hund kommt nicht zur Ruhe oder ist zu ruhig

Dein Hund läuft unruhig hin und her, ohne dass du einen Grund dafür erkennen kannst. Er möchte sich nicht hinlegen. Auch dies kann ein Anzeichen für Schmerzen sein. Wenn dein Tier dagegen lethargisch und desinteressiert wirkt, sollten ebenfalls deine Alarmglocken klingeln. Denn auch Schlappheit ist typisch für Schmerzen.

7. Auffälliges Lecken und Kratzen

Dein Hund leckt und kratzt sich ständig, ohne dass du dafür einen Grund erkennen kannst. Übermäßiges Lecken an immer derselben Stelle, Benagen und Knabbern deuten auf Schmerzen in diesem Bereich hin. Auch extremes Kratzen gehört zu den Anzeichen, die du ernst nehmen solltest. Ein tief liegender Schmerz kann dafür die Ursache sein.

8. Dein Hund schreit oder jault plötzlich

Normalerweise ist dein Hund kein nervöser Zeitgenosse, aber jetzt kommt es gelegentlich vor, dass er aufjault. Deutlicher kann er dir nicht mitteilen, dass er an Schmerzen leidet.

9. Dein Hund versteift sich

Wenn du siehst, dass dein vierbeiniger Freund eine verkrampfte Haltung einnimmt, sich krümmt oder staksig läuft, könnte er vielleicht Bauchschmerzen haben. Auch Steifheit am Morgen, ein eingeklemmter Schwanz oder das Hängenlassen des Kopfes können Anzeichen für Schmerzen sein.

10. Dein Hund möchte sich nicht anfassen lassen


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Lässt sich ein Hund nicht streicheln, kann das ein Indiz dafür sein, dass er Schmerzen hat.Normalerweise ist Dein Vierbeiner sehr erpicht auf Streicheleinheiten. Aber neuerdings zuckt er zusammen, wenn Du ihn berührst? Wer Schmerzen hat, der möchte nicht angefasst werden. Wenn er sich nicht mehr streicheln lassen mag oder sogar schnappt, könnten ihm Schmerzen so zu schaffen machen, dass ihn das überfordert. Gehe so schnell wie möglich mit ihm zu einem Tierarzt.

In jedem Fall solltest Du deinen Hund immer genau beobachten und sein normales Verhalten kennen, denn Hunde sind wahre Meister, wenn es darum geht, Schmerzen zu verbergen. Das hat mit der Urangst des Hundes zu tun, wegen Schwäche aus seinem Rudel ausgeschlossen zu werden. Wenn Du dein Tier gut kennst, wirst du ihm aber schnell anmerken, wenn irgendetwas nicht stimmt. Manchmal reicht schon ein Blick in seine Augen, denn auch die sehen bei Schmerzen anders aus. Ein gesunder Hund hat in der Regel einen klaren Blick und normal große Pupillen.

Erkenne die Zeichen für eine Erkrankung rechtzeitig

Dein Hund kann nicht wissen, warum es ihm schlecht geht. Er kann nicht googeln und auch nicht alleine zum Tierarzt gehen. Deshalb ist er auf Hilfe von Dir angewiesen. Wenn du merkst, dass etwas nicht normal ist, liegt es an Dir, ihm behilflich zu sein. Warte also nicht, bis es ihm noch schlechter geht, denn das kann unter Umständen für Deinen Hund tragische Folgen haben.

Vergiss nicht: Wenn man ihm die Schmerzen schon anmerkt, dann geht es deinem Tier wirklich schlecht, weil Hunde eher versuchen, Schmerzen zu verbergen. Versuche auch nicht, selbst an den Symptomen herumzudoktern und setze auf gar keinen Fall Schmerzmittel ein, die für Menschen gedacht sind, denn diese können für Hunde sehr gefährlich sein. Gehe also so schnell wie möglich zum Tierarzt, wenn es Deinem Hund schlecht geht, denn nur so bist Du auf der sicheren Seite und kannst ihm helfen.

Fieber messen beim kranken Hund

Wenn man den Verdacht hat, dass ein Hund erkrankt ist, sollte man zunächst Fieber messen. Hierzu wird ein Fieberthermometer in die Afteröffnung des Hundes eingeführt. Normalerweise liegt die Körpertemperatur zwischen 38 und 39 Grad. Sollte der Hund eine höhere Temperatur, also Fieber haben, kann dies auf eine Erkrankung hindeuten. Allerdings gibt es auch Hundekrankheiten, die nicht anhand von Symptomen wie Apathie, Fieber, Erbrechen oder Durchfall erkannt werden können.

Den kranken Hund genau beobachten

Bei Hundekrankheiten am besten zeitnah zum Tierarzt

Ist man sich unsicher, was dem Liebling fehlt, sollte man möglichst schnell einen Tierarzt aufsuchen.

Wichtig ist es jetzt, einen Tierarzt aufzusuchen und dem Arzt die gemachten Beobachtungen und das Verhalten seines Lieblings genau zu schildern. Untersucht der Tierarzt nun Deinen Hund, fällt es mit deinen Beobachtungen leichter, die richtige Diagnose zu stellen.

Häufig leiden Hunde unter Magen-Darm Erkrankungen

Magen- und Darmprobleme treten bei vielen Hunden gehäuft auf. Diese können durch eine fehlerhafte Ernährung hervorgerufen werden oder durch den Verzehr von toten Tieren, Kot oder Abfall beim Spazierengehen. Wenn Ihr Hund erbricht, sollten Sie daher zunächst die mögliche Ursache ermitteln. Hat Ihr Hund etwas Ungeeignetes gefressen oder kam es in letzter Zeit zu einer Futterumstellung? In der Regel gehen die Symptome schnell vorüber und können zu Hause behandelt werden.

Wenn jedoch der Allgemeinzustand des Hundes beeinträchtigt ist, gilt es schnell zu handeln. Bereits erste Anzeichen von Fieber, starkem Durst oder extremem Hunger, ebenso wie die Verweigerung von Futter sollten Anlass zum Handeln geben. Bei kleinen Welpen mit Erbrechen oder Durchfall ist besondere Wachsamkeit geboten, da sie sehr empfindlich auf Dehydrierung reagieren. Wenn dies bei Ihrem Welpen wiederholt auftritt, sollten Sie daher einen Tierarzt aufsuchen.

Zum allgemeinen Gesundheitscheck sollte übrigens auch das Untersuchen der Krallen gehören. Häufiges Lecken an den Pfoten und Krallen Ihres Hundes kann ein frühes Anzeichen für einen Krallenbruch sein. Suchen Sie ebenfalls nach wunden Stellen der Pfote in direkter Krallennähe. Wurde die Kralle aufgefächert, so dass das Fleisch zu sehen ist, besteht die Gefahr einer Infektion.

Wie sieht der richtige Impfschutz für den Hund aus?

Ein Hund sollte gegen bestimmte Hundekrankheiten und Erreger einer Schutzimpfung unterzogen werden. Doch welche Impfungen sind zwingend notwendig bzw. wann sollte man eine bestimmte Impfung beim Tierarzt durchführen lassen? In der Regel sollten die ersten Impfungen beim Welpen im Alter von ca. 8 Wochen durchgeführt werden, da der passive Schutz vor Infektionen in Form von Antikörpern der Hundemutter ab der der 6. Lebenswoche nachlässt.

Auch für den Hund gilt: Alle 1-2 Jahre zum Routinecheck beim Tierarzt

Natürlich sollte jeder Hund im Rahmen einer Routineuntersuchung und vor Impfungen ausgiebig untersucht werden. Hierbei stellt man fest, ob Dein Liebling parasitenfrei ist und keine sonstigen Mangelerscheinungen, z.B. durch falsches Hundefutter, hat. Die Routineuntersuchung sollte gerade bei Hunden, die schon älter sind, ca. alle 1 bis 2 Jahre stattfinden. So lassen sich auch gezielt Stoffwechselerkrankungen, orthopädische Beschwerden oder Herzbeschwerden diagnostizieren und bei Bedarf behandeln.

Risiken minimieren – Hundekrankenversicherung abschließen

Neben der Hundehaftpflicht – die jeder Hundebesitzer haben sollte – , bieten einige Gesellschaften auch Hundekrankenversicherungen an. Je nach Vereinbarung können bis zu 100%ige Erstattungen aller Tierarztkosten bis zu einer jährlich vereinbarten Höchstgrenze erreicht werden.

Der EU-Heimtierausweis – was ist beim Urlaub mit Hund zu beachten?


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Wie sorge ich für einen gesunden Hund?

Der EU-Heimtierausweis ist ein wichtiges Dokument für die Reise ins Ausland. Er dokumentiert durchgeführte Impfungen und somit die Gesundheit und Unbedenklichkeit des Hundes in Bezug auf Ansteckungsrisiken

In den unterschiedlichen Reiseländern gibt es verschiedene Gesetze und Anforderungen bzgl. der Einreise mit Ihrem Liebling. Unbedingt notwendig ist dazu der EU-Heimtierausweis. Den Ausweis stellt der Tierarzt aus. Der „Hundepass“ muss eindeutig dem Hund zugeordnet werden können.

Dies geschieht z.B. durch einen Tätowierung am oder im Ohr oder auch über einen implantierten Mikrochip. Die entsprechende Identifikationsnummer wird im EU-Heimtierausweis eingetragen. Hier finden sich auch weitere Angaben über Hund und Hundehalter. Auch der Nachweis über einen aktuellen Impfschutz wird durch den Ausweis dokumentiert.

…ganz einfach, Hundemedizin! von Stefan K. Wittlin ( Hundetherapeuth und Kynologe )

Stefan K. Wittlin: „Wann und gegen was impfen? Was tun gegen Flöhe? Wie leiste ich beim Hund denn erste Hilfe? Und geht Mund zu Mundbeatmung auch beim Hund… So viele Hundekrankheiten bei Haustieren müssten nicht sein, oder könnten schon in einem sehr frühen Stadium rasch und effizient behandelt werden. Sei dies nun von Ihnen selbst oder dann vom Tierarzt Ihres Vertrauens.

Mit dieser Informationsbroschüre möchte ich Ihnen die Angst nehmen Ihr Haustier auch einmal (nein regelmäßig!) auf eventuelle gesundheitliche Probleme selbst zu „untersuchen“ resp. zu kontrollieren…“ -> Infoblatt Hundemedizin

Hunde-Anatomielexikon von A – Z von Stefan K. Wittlin ( Hundetherapeuth und Kynologe )

Stefan K. Wittlin: „Das wichtigste ist, dass Sie Ihren Hund (gleich welche Hunderasse , gleich welche Größe) jeden Tag oder im Minimum 2-mal die Woche kontrollieren. Dies heisst, dass Sie Ihr Tier abtasten und zwar überall! Das können Sie wunderbar mit Streicheleinheiten und/oder Bürsten verbinden.

Tasten Sie den Hund ab. Schauen, ob Sie irgendwo Veränderungen, Verhärtungen oder gar Wunden feststellen. Tun Sie dies beim jungen Welpen genau so wie beim älteren Hund. Je früher Sie damit beginnen, je besser gewöhnt sich das Tier daran. Er lässt Sie dann gewähren und Sie können so Veränderungen/Hundekrankheiten/Verletzungen frühzeitig erkennen und behandeln/behandeln lassen…“ -> Anatomie Hunde

Die wichtigsten Hundekrankheiten von A – Z

Wie erkenne ich, dass mein Hund krank ist?

Versuchen Sie, die Symptome Ihres kranken Hundes genau zu beobachten. Dies erleichtert später eine präzise Diagnose beim Tierarzt

Im Folgenden findest Du eine Beschreibung der wichtigsten Hundekrankheiten. Du kannst so anhand der beschriebenen Krankheitssymptome eine bestimmte mögliche Erkrankung leichter erkennen und Dich vorab über Behandlung und Medikamente informieren. Eventuell kann dann ein Medikament aus der Tierapotheke helfen. In jedem Fall ist unser Ratgeber nur als Hilfestellung zu verstehen und unbedingt ein Tierarzt zu Rate zu ziehen.

Auch alternative Heilmethoden für Hunde kommen immer mehr in Mode. Bitte betrachte die unterschiedlichen Methoden der Alternativmedizin für Hunde mit der nötigen Skepsis und Distanz. Im Einzelfall können alternative Heilmethoden wie z.B. die Phytotherapie oder die Akupressur durchaus für die Heilung Deines Vierbeiners angebracht sein, trotzdem sollte bei akuten und schwereren Krankheitssymptomen immer der Tierarzt aufgesucht werden.

Versuche bitte nicht selbst, an Deinem Liebling herumzudoktern! Weitere Infos und unsere Einschätzung zu den einzelnen alternativen Heilmethoden findest Du auch hier: Homöopathie für Hunde

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Arthritis

Erkrankungen des Bewegungsapparates stehen bei Hunden in der Häufigkeit an zweiter Stelle. Besonders alte und auch über- oder schwergewichtige Hunde leiden unter Arthritis. Meistens sind die Wirbelsäule, sowie Schultern, Ellenbogen, Knie und Hüften betroffen… -> Arthritis

Augen- und Ohrenkrankheiten

Leider sind Ohren und Augen beim Hund besonders oft von Erkrankungen betroffen. Sollte Ihr Vierbeiner an seinen wichtigsten Sinnesorganen ( neben der Nase ) erkrankt sein, ist es wichtig, Symptome richtig zu deuten, um umgehend eine Behandlung einzuleiten. Wer sich unsicher ist, sollte einen Tierarzt konsultieren…. -> Augen- und Ohrenkrankheiten

Babesiose ( Hundemalaria )

Die „Hunde-Malaria“, wie die Babesiose genannt wird, wird durch Zecken übertragen.  Diese Hundekrankheit ist zudem unter dem Namen Piroplasmose bekannt. Zunächst war das Auftreten dieser Hundekrankheit auf  den Mittelmeerraum und osteuropäische Staaten beschränkt. Inzwischen tritt die Babesiose aber auch verstärkt im süddeutschen Raum  auf. Die Inkubationszeit bei der Babesiose liegt zwischen 10 Tagen und bis zu 3 Wochen… -> Babesiose

Borreliose

Auch die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Hundekrankheit. Die Erreger der Borreliose, die Borrelien, halten sich im Darm der Zecke auf. Beisst eine infizierte Zecke einen Hund, werden die Borrelien aber erst nach etwa 24 Stunden in den Blutkreislauf des Hundes übertragen. Das bedeutet, dass ein schnelles Entferen der Zecke den Ausbruch dieser Hundekrankheit verhindern kann… -> Borreliose

Diabetes mellitus

Die Zuckerkrankheit bei Hunden, auch Caniner Diabetis Mellitus genannt, ist eine sehr häufig auftretende hormonelle Erkrankung, die jeden Hund treffen kann. Junge Hunde sind selten betroffen, während das Risiko bei älteren Hunden, an dieser Hundekrankheit zu erkranken, steigt. Hündinnen sind zudem öfters von Caniner Diabetes Mellitus betroffen… -> Caniner Diabetes Mellitus

Hepatitis contagiosa canis ( Hundehepatitis )

Hundehepatitis, lat. Hepatitis Contagiosa Canis ist eine durch Viren verursachte Entzündung der Leber, die aber für den Menschen ungefährlich ist, da diese Hundekrankheit nicht auf den Menschen übertragen werden kann Die Übertragung der Viren von einem Tier auf in anders kann durch Speichel, Urin oder Kot verursacht werden… -> Hundehepatitis

Heuschnupfen Allergie beim Hund

Wie Menschen können auch Hunde an einer Heuschnupfen Allergie leiden. Abhilfe können hier u.A. Antihistaminika oder auch eine Hyposensibilisierung bringen… -> Heuschnupfen Allergie beim Hund

Herzwurmkrankheit

Die Dirofilariose, wie die Herzwurmkrankheit auch genannt wird, kommt  besonders in den Anrainerstaaten des Mittelmeers vor. Diese Wurmerkrankung taucht zudem auch  vereinzelt in den USA, im Tessin und in Ungarn auf. Eine hohe Gefahr, sich mit dieser Hundekrankheit zu infizieren, gibt es auch in Spanien und Südfrankreich, sowie auf den kanarischen Inseln und der italienischen Po-Ebene… -> Herzwurmkrankheit

Hüftdysplasie (HD)

Die Hüftdysplasie, auch kurz HD genannt, ist meistens auf genetisch verursachte Fehlentwicklungen der Hüftgelenke zurückzuführen. Die Hüftdysplasie ist als Erkrankung v.a. beim Deutschen Schäferhund bekannt, kann aber genauso bei anderen Hunderassen vorkommen. Allerdings wurde HD als erstes bei der Hunderasse der Deutschen Schäferhunde diagnostiziert.  Gundsätzlich sind eher große Hunde von HD betroffen… -> Hüftdysplasie

Hundestaupe

Eine der gefürchtetsten Hundekrankheiten ist die Hundestaupa, lat. Canine Distemper. Häufig enden diese Viruserkrankungen tödlich. Die Hundestaupe tritt rund um den Globus auf. Erstmals erkannt wurde die Hundestaupe bereits im 18. Jahrhundert. Seit etwa 10 Jahren treten auch hierzulande wieder Fälle von Hundestaupe auf, nachdem diese Hundekrankheit lange ausgerottet erschien… -> Hundestaupe

Leishmaniose

Die Leishmaniose ist eine Tropeninfektionskrankheit. Die Hundekrankheit wird häufig auf Reisen nach Deutschland eingeschleppt. Um 1900 entdeckte der Tropenarzt Sir W. Boog erstmals die Leishmanien Erreger in Indien. Bei den Leishmanien handelt es sich um Parasiten, die auch den Menschen befallen können. In Europa taucht die Leishmaniose vor allem in Mittelmeerländern auf… -> Leishmaniose

Leptospirose – Hundetyphus

Bevor man die Leptospirose beim Menschen erkannte, wurde die Leptospirose 1852 zum ersten Mal beim Hund entdeckt. Die Canine Leptospirose wird auch als Hundetyphus bezeichnet.  46 Jahre später im Jahr 1898 nannte man die Leptospirose anlässlich eiuner Hundeausstellung in Stuttgart „Stuttgarter Hundeseuche“… -> Leptospirose

Magendrehung

Die Magendrehung kann jeden Hund treffen. Grundsätzlich sind aber große Hunde häufiger davon betroffen. Magendrehungen haben auch nichts damit zu tun, ob und wie viel ein Hund gefressen hat, bzw. ob der Hund danach z.B. getobt hat. Bei etlichen Untersuchungen kam zutage, dass viele Hunde auch nachts bei einem leeren Magen eine Magendrehung bekamen… -> Magendrehung

Parvovirose

Die Parvovirose ist eine extrem ansteckende Erkrankung  und infiziert insbesondere junge Hunde, die schon geschwächt sind. Die Hundekrankheit ist 1978 entdeckt worden. Dabei wird das Immunsystem des Hundes angegriffen. Auch mit Impfschutz kann ein Hund an Parvovirose erkranken, allerdings ist der Krankheitsverlauf dann meist weniger schwer… -> Parvovirose

Rassetypische Hundekrankheiten

Nicht ganz umsonst sagt der Volksmund, dass es sich bei Mischlingshunden um gesündere Hunde handelt. Aufgrund extremer Züchtungen bei manchen Hunderassen können genetische Defekte programmiert sein.  Allerdings gibt es seit 1986 ein Tierschutzgesetz, welches sog. „Defektzuchten“ verbietet. Trotzdem gibt es bestimmte Hunderassen, bei denen rassetypische Hundekrankheiten vermehrt  auftreten können… -> Rassekrankheiten

Räude

Die Räude ist eine durch Milben verursachte Erkrankung. Auch der Mensch kann vereinzelt Opfer dieser Milben werden, die eine Art Krätze auslösen können. Die Milben, die sehr klein sind, ziehen dabei gerne von einem Wirt zum nächsten. Die Räude, lat. Scabies kann dabei durch Körperkontakt mit dem Hund übertragen werden. Erster Wirt der Milben, welche die Räude übertragen, ist meist der Fuchs.

Gerade bei Spaziergängen im Wald sollte man immer vorsichtig sein und danach den Hund genau auf irgendwelchen Milbenbefall prüfen… -> Räude

Rickettsiose

Ähnlich wie die Babesisose und die Borreliose, wird auch die Rickettsiose vorwiegend durch Zecken übertragen. Verbreitet ist die auch Ehrlichiose genannte Rickettsiose in tropischen und subtropischen Ländern, aber inzwischen auch im Mittelmeeraum. Selbst in Mitteleuropa wird die Rikettsiose gelegentlich übertragen. Der Erreger der Rickettsiose befällt dabei die weissen Blutkörperchen und schwächt das Immunsystem des Hundes… -> Rikettsiose

Salmonellose

Die Salmonellose entsteht z.B. durch den Genuss von mit Salmonellen infiziertem rohem Geflügelfleisch. Aber auch mit Tauben- und Entenkot verunreinigtes Hundefutter kann zu einer Salmonelleninfektion führen. Salmonellen finden sich oftmals auf rohen Innereien, aber auch auf Tier- und Fischmehlen. Wie Untersuchungen gezeigt haben, sind hier auch gelegentlich  tiefgekühlte Schlachtabfälle, die als Hundefutter in den Handel gelangt sind, von Salmonellen betroffen… -> Salmonellose

Scheinträchtigkeit

Bei der Scheinträchtigkeit handelt es sich um eine hormonelle Störung bei Hündinnen. Es ist nicht wissenschaftlich erwiesen, ob eine Scheinträchtigkeit auch altersabhängig ist. Als gesichert kann jedoch gelten, dass kleine Hunde eher von Scheinträchtigkeit betroffen sind… -> Scheinträchtigkeit

Tetanusinfektion

Das Bakterium Clostridium Tetani ist verantwortlich für die Tetanuserkrankung, die auch „Wundstarrkrampf“ genannt wird. Wenn sich Tetanus Bakterien in einer Wunde festsetzen und vermehren, wird dabei ein Toxin hergestellt, das über die Nervenbahnen in das Rückenmark und bis zum Gehirn gelangt und dabei Nervenzellen schädigt… -> Tetanus

Tollwut

In unseren Breiten ist die Tollwut nahezu besiegt. Tollwut ist nicht nur für den Hund, sondern auch für den Menschen eine lebensgefährliche Infektionskrankheit. In Mitteleuropa wird die Tollwut fast ausschliesslich durch Bisse von mit Tollwutviren ( Lyssaviren ) infizierten Füchsen übertragen. Menschen infizieren sich dann über den Hund. Meist beträgt die Inkubationszeit zwei bis zehn Wochen. Der Verlauf der Tollwuterkrankung dauert zwischen einem Tag und sieben Tagen und endet meist mit dem Tod… -> Tollwut

Toxoplasmose

Die Toxoplasmose kann Hunde wie auch Menschen gleichermassen treffen. Eine häufige Quelle der Ansteckung sind in Katzenkot enthaltene Keime. Auch der Genuss von rohem Schweine-, Ziegen – oder Schafsfleisch kann Toxoplasmose Erreger übertragen… -> Toxoplasmose

Tuberkulose

Die Tuberkulose beim Hund ist äusserst selten. Eine Übertragung der Tuberkulose Erreger vom Menschen auf en Hund ist dabei durchaus möglich… -> Tuberkulose

Verletzungen und Bisse

Auch bei Verletzungen oder Bissen sollte man nach einer Notversorgung der Wunden einen Tierarzt aufsuchen und beruhigend auf seinem Liebling einwirken, da auch ein Hund durch solche Ereignisse unter Schock stehen kann und eventuell ungewohnt, z.B. mit Aggressivität reagiert.

Wurmbefall

Leider gibt es eine ganze Menge von Wurmarten, welche Hunde befallen können. Dabei nimmt der Hund meistens Wurmlarven oder Wurmeier auf, wenn er irgendwo etwas frisst oder beschnuppert. Es gibt Peischen-, Band-, Haken- und Spulwürmer. Manche Würmer gelangen auch durch Parasiten in den Körper, so z.B. der Herzwurm… -> Würmer

Zecken und Flohbefall

Bestens bekannt ist den meisten Hundebesitzern der lästige Floh- und Zeckenbefall ihres Hundes. Dabei ist das gefährliche, dass insbesondere Zecken ernsthafte Erkrankungen wie Babesisose, Borreliose und Rickettsiose übertragen können… -> Zecken und Flöhe

Zwingerhusten

Zwingerhusten betrifft meistens Hunde, die in Tierheimen oder Tierpensionen untergebracht sind. Wenn mehrere Hunde auf engerem Raum leben, tritt diese Hundekrankheit insbesondere im Frühjahr und Herbst auf. Zwingerhusten wird durch grippeähnliche Viren verursacht… -> Zwingerhusten