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Borreliose

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Borreliose bei Hunden

Der Erreger der Borreliose ist ein Bakterium, welches sich besonders gerne in feuchten Gebieten aufhält. Bei uns in Mitteleuropa werden die Borrelien von der Zecke, in deren Darm sie leben, übertragen. Sobald eine infizierte Zecke den Hund beißt, werden die Borrelien freigesetzt. Eine Übertragung der Erreger geschieht allerdings erst nach etwa 24 Stunden. Das Entfernen der Zecke innerhalb dieser Zeit kann die Infektion verhindern.

Symptome und Krankheitsverlauf

Die Diagnose einer Borreliose ist deshalb so schwierig, weil es keine eindeutigen Symptome gibt, auf die man sich berufen kann. Vielmehr gehen unterschiedliche Merkmale mit dieser Erkrankung einher. Zunächst einmal sollte der Arzt stets auf eine mögliche Borreliose aufmerksam gemacht werden, wenn man zum einen genau weiß, dass der Hund über mehrere Stunden von einer oder mehreren Zecken befallen war, sowie, wenn bei dem Tier wechselnde oder vom Ursprung her nicht eindeutig geklärte Lahmheiten oder Arthriden festgestellt werden. Isolierte sowie wiederholt auftretende, ungeklärte Fieberschübe können ebenso als Symptom für eine Borreliose angesehen werden wie Futterverweigerung, Lymphknotenschwellungen oder Lethargie. Hin und wieder treten Herzprobleme und neurologische Erscheinungen – wie Gesichtslähmungen – oder auch Erkrankungen der Nieren auf. Selbst schwere Augenentzündungen sind möglich. Eine Borreliose ist nur durch sehr vielfältige tierärztliche Untersuchungen mit erschwerten Bedingungen sowie manchmal unklaren Ergebnissen diagnostizierbar.

Medikamente und Heilungschancen

Der behandelnde Tierarzt wird die Behandlung eines von Borrelien befallenen Hundes mit einem Antibiotikum – Tetracyclin, Amoxicillin oder Doxycyclin – vornehmen, welches täglich über längere Zeit verabreicht werden muss. Ansonsten setzen die Therapien an den jeweiligen Symptomen an. Allerdings ist die Therapie nicht immer von Erfolg gekrönt. Rückfälle sowie Spätfolgen sind nicht selten zu verzeichnen.

Vorbeugung (Impfschutz)

Die sicherste sowie unkomplizierteste Art der Vorbeugung ist die Vermeidung eines Zeckenbisses, welches mittels einer der verschiedenen Präparate wie beispielsweise aufzuträufelnde Ampullen oder Halsbänder geschieht. Ferner sollte der Hund täglich – am besten gleich nach dem Spaziergang – nach Zecken untersucht werden, um diese rechtzeitig entfernen zu können. Wer sichergehen möchte, kann, wenn man an der Bissstelle eine Veränderung in Form von Hautrötung oder –Schwellung entdeckt, die entfernte Zecke zur Untersuchung vom Tierarzt einschicken lassen. Eine vorbeugende Impfung gegen Borrelien ist seit geraumer Zeit möglich.

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