Wurmbefall bei Hunden


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Der Fuchsbandwurm wird durch den Rotfuchs übertragen

Hauptwirt des Fuchsbandwurms ist der Rotfuchs. Der Fuchsbandwurm kann auch dem Menschen sehr gefährlich werden.

Es existieren viele verschiedene Wurmarten, die den Hund befallen können. Die meisten dieser Würmer gehen auf den Hund über, während dieser irgendwo schnuppert oder etwas frisst. Dabei nimmt er die Wurmeier oder –larven auf. Man unterscheidet zwischen Band-, Spul-, Haken- oder Peitschenwürmer. Einige Wurmarten gelangen durch Parasiten in den Hundekörper, wie etwa der Faden-, der Gurkenkernband- oder der Herzwurm.

Fuchsbandwurm

Eier des Fuchsbandwurm an Brombeeren

Die Eier des Fuchsbandwurms können mit ungewaschenen Beeren, anderen Früchten oder Waldpilzen, die kniehoch wachsen, aufgenommen werden.

Der Bandwurm kommt weltweit vor, während der Kleine Fuchsbandwurm lediglich in unseren Breitengraden – also in Mitteleuropa – auftritt. Prinzipiell wird ein geringer Anteil von Bandwürmern vom Körper eines gesunden Hundes toleriert, ohne dass es zu Krankheitssymptomen kommt. Ein massiver Befall jedoch verursacht Verdauungsbeschwerden sowie daraus resultierende Mangelversorgung. Das wiederum äußert sich in vermindertem Leistungsvermögen, struppigem Fell, Anfälligkeit sowie Lethargie. Verstopfung bis hin zum Darmverschluss können die Folge sein. Das Verlassen der Bandwurmteile aus dem Darm kann beim Hund Juckreiz im Analbereich verursachen. Mit Wurmmitteln, die man anhand eines Rezeptes vom Tierarzt erhält, kann man dem Befall leicht Herr werden. Eine derartige regelmäßige Entwurmung im Abstand von etwa 3 Monaten wirkt dem wiederholten Befall vor. Die Weitergabe Kleiner Fuchsbandwürmer an den Menschen kann für diese lebensgefährlich werden.

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Gurkenkernbandwurm

Der Gurkenkernbandwurm ist der Bandwurm, der den Hund am häufigsten befällt. Überträger ist der Floh. Der adulte Wurm lebt im Verdauungstrakt des Hundes und ernährt sich von dessen Nahrungsbrei. Hier werden auch Segmente abgespalten, die dann die Wurmeier weitertransportieren. In der Regel geht ein Befall symptomlos vonstatten. Bei einem starken Befall treten Verdauungsstörungen auf. Beim Verlassen des Körpers lösen die Wurmsegmente starken Juckreiz im Analbereich des Tieres aus. Auch Menschen – besonders Kinder – sind von der Gefahr des Befalls durch den Gurkenkernbandwurm betroffen. Eine Wurmkur mittels eines Wurmmittels wirkt therapierend wie auch – wiederholend eingesetzt – vorbeugend. Weitere Vorsorgemaßnahmen sind, dem Flohbefall entgegenzuwirken.

Peitschenwurm

Aufgrund der eher kälteren Temperaturen treten Peitschenwürmer bei uns nicht auf, allerdings können sich Hunde diese während des Urlaubes in Südeuropäischen Ländern holen. Während ein geringer Befall zumeist symptomlos bleibt, hat ein massiver Befall einen Blutverlust sowie Verdauungsstörungen zur Folge. Darmfetzen gehen mit dem Kot ab, es kommt zu dünnflüssigen Ausscheidungen, und der Hund wird schwach sowie ausgezehrt. Da Peitschenwürmer keinen Zwischenwirt benötigen, kann der bereits befallene Hund wiederholt infiziert werden, wenn der Besitzer nicht auf peinlichst genaue Hygiene achtet. Auch hier helfen Wurmmittel einfach und effektiv. Eine regelmäßige Verabreichung im Intervall von 3 Monaten ist auch in diesem Fall vorbeugend anzuraten.

Herzwurm

Der Herzwurm wird als Larve auf ein Wirtstier übertragen, wo er heranreift. Die 20-30cm groß werdenden Würmer setzen sich in Lunge und Herz fest. Übertragen wird die Herzwurmlarve durch den Stich einer Moskitoart, die im Süden und Osten Europas aber hauptsächlich im Mittelmeerraum vorkommen. S.a. Herzwurmkrankheit Symptome des Befalls treten erst Monate später auf. Ein geringer Befall lässt beim gesunden Hund keinerlei Auffälligkeiten aufkommen, wohingegen ein massiver Befall sich beginnend mit allgemeiner Schwäche, Antriebslosigkeit und Gewichtsverlust äußert. Es folgen Atemnot und Husten, ausgelöst durch den Wurmbefall in der Lunge. Der Befall des Herzens zieht Herzstörungen bis hin zum Herzversagen nach sich. Weitere Folgen können Nieren- und Leberstörungen sowie Blutarmut sein. Der Urin kann sich rot färben. Eine Nichtbehandlung oder eine zu späte Therapie ziehen den Tod des Tieres nach sich. Auch hier gelten wieder eine – allerdings rechtzeitige – Wurmkur sowie die prophylaktische Wiederholung als sehr effektiv. Ein Schutz vor Ort gegen den Stich der Mücke ist anzuraten.

Hakenwurm

Das Verbreitungsgebiet der Hakenwürmer ist Mittel- und Südeuropa. Sie beißen sich in der Darmschleimhaut ihres Wirtes fest und ernähren sich von dessen Blut. Eine Infektion über die Haut ist ebenso möglich wie die orale Aufnahme.Ein geringer Befall zeigt zumeist keinerlei Auswirkungen. Ein massiver Befall zieht hohen Blutverlust nach sich, der zum Tode des Hundes führen kann. Der Wurmbefall macht sich deutlich in der Dunkelfärbung der Exkremente sowie der Beimischung von Blut im Kot. Hautentzündungen sowie Gewebeschäden sind weitere Merkmale. Auch beim Menschen können die Hakenwürmer über die Haut in den Körper gelangen. Hakenwürmer lassen sich ebenfalls effektiv mit einem entsprechenden Wurmmittel entfernen. Auch die dreimonatige Prophylaxe ist anzuraten.

Spulwurm


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Entwurmung des Welpen sollte vom Tierarzt vorgenommen werden

Schon ein ungeborener Hund kann im Mutterleib von Spulwürmern befallen sein – Regelmässiges Entwurmen ist daher schon im Welpenalter wichtig. Dabei gibt es auch sanfte naturkundliche Methoden wie das Entwurmen mit Propolis Tinktur.

Der Spulwurm kommt weltweit vor und zeichnet sich durch seine hohe Widerstandsfähigkeit der Eier und Larven aus. Spulwürmer gelangen durch Verschlucken der Larven in den Körper des Hundes. Bereits ungeborene Hunde können im Mutterleib von Spulwürmern befallen sein. Ein geringer Befall hat keine weiteren Auswirkungen auf den Hund. Der Befall durch zahlreiche Spulwürmer im Darm kann zur Mangelversorgung und somit zur Entziehung wichtiger Nährstoffe führen. Dies wiederum hat zur Folge, dass das Leistungsvermögen des Hundes nachlässt, er gegen Erkrankungen anfälliger sowie apathisch wird und ein glanzloses Fell bekommt. Im fortgeschrittenen Stadium treten Verstopfungen bis hin zum Verschluss der Gallengänge auf. Auch Brech-Durchfall sowie Blutarmut und Blut im Kot können weitere Beweise für einen starken Befall von Spulwürmern sein. Organe können geschädigt werden und Sehstörungen treten bei Befall der Augen auf. Auch hier sind Wurmmittel sowohl therapeutisch als auch prophylaktisch angeraten. Eine Entwurmung von Welpen sollte vom Tierarzt vorgenommen werden. Auch für den Menschen ist ein Befall von Spulwürmern möglich, was schwerwiegende Folgen hat.

Fadenwurm

Die Larve dieses Rundwurms wird – ähnlich wie beim Herzwurm – durch den Stich einer Mücke übertragen. Das Wachstums dieses Wurmes geschieht unter der Haut, was sich als fühl- sowie sichtbare Erhebungen zeigt. Die Süd- und Osteuropäischen Länder gelten als besonderes Verbreitungsgebiet. Der Befall ist prinzipiell ungefährlich. Die ausgewachsene Larve verursacht lediglich schmerzlose, verschiebbare Hauterhebungen. Als wirkungsvolles Mittel gilt wiederum das entsprechende Wurmmittel. Ebenfalls sollte man Maßnahmen ergreifen, die dem Stich der Mücke vorbeugen.