Berühmte Hunde aus Hundefilmen und Serien
Inhaltsverzeichnis
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Berühmte Hunde – Nichts begeistert den Menschen mehr, als Kinder und Tiere. Und so lassen auch Fotos und Filme mit Hunden das Herz eines jeden Betrachters höher schlagen. Ganz besonders interessant wird es dann, wenn Tiere „menschlich“ handeln oder gar sprechen.
Hunde, die Geschichte schrieben
Hunde haben schon seit vielen Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden einen ganz besonderen Stellenwert in der Geschichte zahlreicher Kulturen. Hier einige Beispiele:

Ägyptischer Gott Anubis
- Zerberus – der dreiköpfige Hund aus der griechischen Mythologie, der zum einen die Toten und zum anderen die Lebenden daran hindert, die Grenzen der jeweiligen Welten zu überwinden
- Anubis – der Gott des alten Ägyptens mit einem Hundekopf, der die Toten und deren Seelen begleiten sollte
- „Muffenhunde“ bewachten im Fernen Osten etwa 3400 v. Chr. die Eunuchen
- Aus verschiedenen Quellen– etwa dem Bodenmosaik in Pompeji – geht hervor, dass sich die Menschen im antiken Rom an Ketten gelegte Hunde als Wachhunde hielten
- In etlichen Kriegszeiten und –gebieten hatten Hunde ihre speziellen Funktionen: In Mesopotamien etwa wurden sie um das Jahr 1000 v. Chr. herum zur Verfolgung flüchtender Sklaven eingesetzt und auch im antiken römischen Heer hatten sie unterschiedliche Aufgaben inne. Selbst in der jüngsten Geschichte – in den beiden Weltkriegen – sprach man ihnen unschöne „Ämter“ zu: Im 1. Weltkrieg erschnüffelten sie Giftgas, und im 2. Weltkrieg wurden sie hierzulande in Konzentrationslagern zum Quälen und Bewachen eingesetzt.
Aber nicht nur in Verbindung mit „harten Arbeiten“ sind Hunde berühmt geworden, auch in Comics, Kinderbüchern, in Film und Fernsehen sowie als treuer Begleiter vieler Berühmtheiten wird ihnen Beachtung gezollt. Letztendlich ist der Hund nicht nur treuer Begleiter von Otto-Normalverbraucher, er ist zudem „berühmter“ Begleiter von Berühmtheiten sowie Arbeitstier geworden.
Hundefilme und Serien
Filmhund Lassie

Vater von Lassie war der britisch-amerikanische Autor Eric Knight, der im Jahre 1938 in einer amerikanischen Zeitschrift die Kurzgeschichte „Lassie come home“ veröffentlichte. Daraus entstand 1940 ein Roman und 1943 die erste Verfilmung, um schließlich zu einer Kult-Serie – auch im Deutschen Fernsehen – zu werden. Die Lassie Hundefilme wurden in der Zeit von 1954 bis 1973 gedreht, wobei Lassie im Film eine Hündin, in der Realität jedoch stets von verschiedenen Rüden dargestellt wurde.
Der erste „Lassie-Hund“ hieß Pal; er wurde ganze 18 Jahre alt. Im Laufe der Lassie-Filme erhielt der Hund unterschiedliche Herrchen, wobei die Jungen Jeff und Timmy diejenigen sind, die mir am besten im Gedächtnis geblieben sind. Zum Schluss wurden die Menschen immer mehr in den Hintergrund gedrängt, und das intelligente Tier agierte häufig ohne sein Herrchen. Zusammen mit seinen „Schauspiel-Kollegen“, den Deutschen Schäferhunden Strongheart und Rin Tin Tin, war Lassie der einzige Hund, der auf dem Walk of Fame in Hollywood einen Stern bekam.
Lassie Trailer
Filmhund Rin Tin Tin

Bei dieser Fernsehserie handelt es sich um die Geschichte des kleinen Rustys und seines Hundes Rin Tin Tin. Sie lebten im Wilden Westen. Rustys Eltern wurden bei einem Indianerüberfall getötet, und die Soldaten nahmen den kleinen Jungen und seinen Hund auf. Gemeinsam mit Rin Tin Tin erlebte Rusty zahlreiche Abenteuer.
Rin Tin Tin im wilden Westen
Filmhund Kommissar Rex

In der Serie besteht Rex zahlreiche Abenteuer, indem er stets heiße Spuren verfolgt und Menschen rettet. Durch sein „menschliches“ Verhalten gepaart mit der „hündischen“ Leidenschaft für die Wurstsemmeln, die er seinem zweibeinigen Kollegen mit stets neuen Tricks entwendet, spielt er sich in die Herzen der Zuschauer. Das verleiht dem Krimi eine gewisse lustige Note.
Video – Kommissar Rex in Aktion
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Filmhund Beethoven
1992 kam der Hundefilm „Ein Hund namens Beethoven“ auf die Leinwand. Hier geht es um einen süßen kleinen Welpen, der sich mittels des Kindchen-Schemas in die Herzen der Menschen spielt. Er kann sich vor einem Tierarzt retten, der Hunde für Tierversuche einfangen will. Gemeinsam mit Kindern wächst er in einer Familie auf und entwickelt sich schließlich zu einem beinahe 100 kg schweren Bernhardiner, der ziemliches Chaos verbreitet. Dabei helfen sein treuer Blick sowie seine Plumpheit über Missgeschicke und Sabbern hinweg.
Allein die Kombination des Namens „Beethoven“ und der kolossale Körper dieses von der FCI anerkannten Schweizer Rassehundes aus der Gruppe 2, Sektion 2.2 und der Standardnummer 61 scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Das wiederum zieht die Zuschauer jedoch sicherlich auch an.
Die Rasse des Bernhardiners ist dabei sehr treffend gewählt worden: Charaktereigenschaften wie Sanftmütigkeit, Ausgeglichenheit und extreme Anhänglichkeit in Kombination mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt sowie einer gewissen Dickköpfigkeit führen dazu, dass der Betrachter des Films den vierbeinigen, schwanzwedelnden Hauptdarsteller sofort lieb gewinnt.
Beethoven Trailer
Hundefilm 101 Dalmatiner
Auch der Hundefilm „101 Dalmatiner“ kommt aus den Staaten. Er wurde 1996 von Walt Disneys Productions produziert und löste einen wahren Boom bei der Nachfrage nach diesen von der FCI anerkannten kroatischen Rassehunden aus der Gruppe 6, Sektion 3 mit der Standardnummer 153 aus. Die Handlung der Komödie basiert auf einem Roman von Stephen Herek sowie auf einem Zeichentrickfilm.
Auch hier geht es wieder um böse Hundefänger und süße, liebenswerte Dalmatiner Welpen – und zwar gleich um 101. Nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild, sondern auch ihre überaus sensible Art und ihr Verschmust-Sein kommen besonders bei Kindern gut an.
101 Dalamtiner Trailer
Hachiko – eine wunderbare Freundschaft

So kommt es, dass Hachiko sein neues Herrchen jeden Tag morgens zum Bahnhof begleitet und nachmittags um Punkt 17 Uhr wieder abholt. Eines Tages jedoch stirbt Professor Wilson während einer Vorlesung an einem Herzinfarkt und kehrt nicht mehr zurück. Hachiko aber erwartet ihn immer wieder um die gleiche Zeit vergeblich am Bahnhof. So gelangt Hachiko im Film ( wie auch in der wahren Geschichte ) schließlich zu Berühmtheit. Es wurde sogar ein Denkmal für ihn errichtet.
Hachiko Trailer
Weitere prominente Hunde
Nipper, his master’s voice

Snoopy, der Philosoph und Träumer
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Snoopy, ein kleiner, eigensinniger Beagle, das ist die weltweit bekannte Comic-Figur, die ebenso wie sein Herrchen Charlie Brown nebst den anderen „Peanuts“ vom Amerikaner Charles M. Schulz vor fast 70 Jahren erschaffen wurde. Snoopy verhält sich nicht gerade hundemäßig:
Die meiste Zeit liegt er auf dem Dach seiner Hundehütte und philosophiert sowie träumt vor sich hin, dabei wartet er auf sein Fressen. Snoopy kann nicht sprechen, macht sich jedoch mittels Tänzen und Gedanken verständlich. Er ist sehr belesen, kunstbegeistert und lebt in einer eigenen Phantasiewelt. Gemeinsam mit einer Gruppe amerikanischer Vorstadtkinder – den Peanuts – erlebt er so allerlei.
Snoopy & the Peanuts Trailer
Boomer, der Streuner
Der sympathische zottelige Mischlingshund, der einer amerikanischen Fernsehserie entstammt, hat in den Jahren 1980-1982 die Promenadenmischungen etabliert. Boomer war herrenlos und streunte quer durch Amerika. Er erlebte zahlreiche Abenteuer und traf die unterschiedlichsten Menschen. Dabei geht es fast wie im Märchen zu: Den Guten hilft er, den Bösen verhilft er zu einer gerechten Strafe.
Boomer Trailer
Laika, die Astronautin

Laika Reportage
Daisy, der Modehund

Was viele nicht wissen: Der Modeschöpfer besaß insgesamt vier Yorkshire-Terrier, die er alle Daisy nannte.
Mosshammer mit Daisy und Imitator
Barry, der Hund mit dem Fass

Eines der Lawinenopfer soll ihn 1814 für einen Wolf gehalten und tödlich verletzt haben. Nach seinem Dahinscheiden wurde er ausgestopft und kann heute in einer Vitrine im „Naturhistorischen Museum der Bürgergemeinde Bern“ bestaunt werden. Auf einem Hundefriedhof bei Paris errichtete man ihm sogar ein Denkmal, und seine Lebensgeschichte wurde 1949 in Frankreich und später, 1977, von den Walt Disney Studios verfilmt.
Film über das Berhardiner Museum in Martigny
Bo, the „First Dog“

Und so kam es, dass Bo 2009 als Geschenk des ehemaligen Senators Edward Kennedy ins Weiße Haus in Washington einzog. Seit Sommer 2013 hat er mit Sunny, einer gleichrassigen Hündin, eine vierbeinige Spielgefährtin. Die Präsidentenfamilie lässt sich gerne mit den Hunden ablichten.
Portugiesischer Wasserhund: Chrarakter, Erziehung, Gesundheit (Cadmos Hunderassen)
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Rico, der Einstein unter den Hunden
Der Border-Collie Rico wurde 1999 durch die TV-Familien-Show „Wetten dass…?“ bekannt und berühmt. Dort konnte er 77 Wörter den jeweiligen Spielzeugen zuordnen, indem er diese aus einem angrenzenden Raum holte. Im Laufe der Zeit kam er bis auf 250 Zuordnungen. Border-Collies sind bekanntlicherweise sehr intelligente Hunde, Rico jedoch ist wohl der Einstein unter den Border-Collies.
Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie wurde seine Fähigkeit eingehend untersucht, und man stellte fest, dass er über ein hohes Abstraktionsvermögen verfügte, bereits Gelerntes in anderen Situationen stets wieder anwenden konnte und die Intelligenz eines etwa 3-jährigen Kindes besaß.
Rico starb 2008 im Alter von 14 Jahren.
Rico bei „Wetten Dass..?“
Und noch ein Border Collie bei „Wetten Dass..?“
Schoßhündchen Tinkerbell
14 Jahre lang waren die Hotel-Erbin Paris Hilton und ihr kleiner Chihuahua Tinkerbell unzertrennliche Freunde, bis er im April 2014 verstarb. Tinkerbell begleitete sein extravagantes Frauchen zu Reality-Shows, ging auf ihrem Arm mit ihr über den berühmten roten Teppich und geleitete sie auch sonst beinahe überall hin. Es wird gemunkelt, dass er 2004 bei einem Einbruch in ihr Haus verschwunden war und erst nach Zahlung eines „Lösegeldes“ von 5000 Dollar wieder aufgetaucht sei.
Paris Hilton – Trauer nach Tinkerbells Tod
Bildquellen ( von oben nach unten ):
Lassie 1: State Archive of Florida, via Wikimedia Commons
Zerberus: By User Nabokov; „Photo by Tom Oates“ [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Anubis: By Jeff Dahl (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons
Lassie 2: By Batten, Barton, Durstine & Osborn for the show’s sponsor, Campbell’s Soup. It was not uncommon in the 1950s and 1960s for publicity material to be distributed by either an advertising or public relations agency. (eBay item photo front photo back) [Public domain], via Wikimedia Commons
Rin Tin Tin: By Warner Brothers (eBay item photo front photo back) [Public domain], via Wikimedia Commons
Kommissar Rex: By The original uploader was Lodewijk Vadacchino at Italian Wikipedia [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Hachiko: See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons
Nipper: By Francis Barraud (1856–1924) (Transferred from en.wikipedia to Commons.) [Public domain], via Wikimedia Commons
Snoopy & Peanuts: By Mk2010 (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons
Laika: See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons
Daisy & Mooshammer: By B. Erdödy [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons
Barry: See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons
Bo ( Obama Dog ): By The White House (P030310CK-0372) [Public domain], via Wikimedia Commons

















