Hundesenioren-brauchen-spezielles-Futter

 

Welches ist das jeweils passende Hundefutter für Welpen, erwachsende Hunde und Hundesenioren?

 

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Je nach Alter brauchen Hunde ein unterschiedliches Futter.

Foto: pixabay.com / © fotoblend

Wer sich einen Hund anschafft, der braucht passendes Futter. Bei einem Blick auf den aktuellen Markt wird er sehr schnell feststellen: Es gibt Futter nicht nur in verschiedenen geschmacklichen Varianten, sondern auch speziell für diverse Altersklassen. Aber warum ergibt es Sinn, Hundesenioren ein anderes Futter zu füttern, als erwachsenen Hunden oder Welpen?

 

Junge Hunde richtig ernähren

 

Bevor die kleinen Hunde zum ersten Mal Futter bekommen, ernähren sie sich ausschließlich von Muttermilch. Etwa ab der sechsten Lebenswoche wird es dann Zeit, sich nach einem Futter speziell für sehr junge Hunde umzusehen. Der Anteil an fester Nahrung wird langsam gesteigert, bis die Kleinen nur noch Futter und gar keine Muttermilch mehr zu sich nehmen. Spezielles Welpenfutter unterscheidet sich insofern von Futter für erwachsene Hunde, als dass es mehr Energie enthält. Während man bei erwachsenen Hunden eher aufpassen sollte, dass diese nicht zu schnell dick werden, brauchen Welpen die Energie für das Wachstum.

Damit die Knochen und der ganze Organismus sich gut entwickeln, sollte das Futter hochwertig sein. Aus welchem Land das beste Futter kommt, finden Sie im Internet heraus. Deutsches und schwedisches Hundefutter auf HundePower.de im Vergleich schneidet zum Beispiel recht unterschiedlich ab. Wichtig für Welpen ist, dass viel Rohprotein und Rohfett enthalten ist. Relevant sind diese beiden Bestandteile vor allem für Rassen, die sehr groß werden. Bei einer Mangelernährung kann es sonst zu Schäden an den Gelenken kommen.

 
 

Erwachsene Hunde stellen spezielle Ansprüche an Futter

 
Alte Hunde benötigen ein spezielles Futter.

Foto: pixabay.com / © eminens


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Nicht nur Welpen, alte sowie kranke Hunde haben besondere Ansprüche an Futter, sondern auch gesunde, erwachsene Hunde wollen ausgewogen ernährt werden. Ob hier zu Nassfutter oder zu Trockenfutter gegriffen wird, ist eine Frage des Geschmacks und der persönlichen Überzeugung.

Bei Futter speziell für erwachsene Hunde sollte darauf geachtet werden, dass dieses den Hund zwar sattmacht, jedoch nicht zu viel Energie enthält. Bevor sich Halter für ein Futter entscheiden, sollten diese sich überlegen: Was leistet mein Hund im Durchschnitt pro Tag? Arbeitshunde von Förstern oder Diensthunde bei der Polizei und beim Zoll werden in der Regel mehr Energie brauchen, als jene Hunde, die sich eher wenig bewegen.

Bei erwachsenen Hunden ist es wichtig, dass keine künstlichen Zusätze, kein Zucker und keine Farbstoffe im Futter enthalten sind. Während Welpen aufgrund der kleinen Mäuler und alte Hunde wegen der eventuell fehlenden Zähne nur kleine Futter Stück fressen sollten, darf das Futter für Erwachsene ruhig ein wenig gröber sein. Wenn die ausgewachsenen Hunde einzelne Stücke zerkauen müssen, ist das gut gegen Zahnbelag und beschäftigt den Hund länger.

 
 

Futter für Senioren – darauf kommt es an

 

Alte Hunde brauche noch weitaus weniger Energie als erwachsene Hunde. Deshalb ist das Futter speziell für Senioren in der Regel kalorienarm und zudem besonders leicht verdaulich. Hat der alte Hund Probleme mit den Zähnen, so sollte es sich zudem um Nassfutter speziell für Senioren handeln. Dieses erhält auch mehr Flüssigkeit, was den Hund vor einer Austrocknung schützt. Wichtig ist, dass keinerlei blähende Inhaltsstoffe enthalten sind, da alte Hunde sich weniger bewegen und der Darm daher langsamer arbeitet. Fettarme Fleischsorten sind ebenso zu bevorzugen wie Futtersorten ganz ohne Getreide.

Ab wann der Hund spezielle Nahrung für Senioren bekommen sollte, ist abhängig von der Rasse. Während große Rassen weitaus früher altern, bleiben junge Rassen länger fit. Hier ist eine Rücksprache mit dem Tierarzt sinnvoll. Die Hersteller der Seniorenfutter geben häufig an, ab welchem Alter eine Umstellung sinnvoll ist.