Kommandos
Kommandos und eindeutige Signale
Wecken Sie den Ehrgeiz des jungen Hundes! Wenn auch nicht jeder Hund der Wunschvorstellung eines wohlerzogenen, folgsamen Begleiters entsprechen kann, ist ein gewisser Grundgehorsam eine notwendige Voraussetzung für ein erfreuliches Zusammenleben von Mensch und Hund. Die notwendigen Basis-Kommandos wie “Sitz”, “Platz”, “Komm”, und “Pfui” sollte der Hund beherrschen. Diese Kommandos können vom Hundebesitzer auch durch individuelle „Stichwörter“ ersetzt werden (z.B. „Komm“ für „Hierher“). Diese einfach strukturierten Kommandos können die Welpen aller Hunderassen schnell verstehen und ausführen. Damit beim Hund keine Verwirrung entsteht, muss die Verknüpfung von Kommando und Verhaltensweise immer dieselbe sein. Hunde sind von Natur aus gern in Gesellschaft des Menschen und möchten seine Anerkennung.
Beispiele für die Kommandos „Sitz“ und „Komm“
Eines der initialen Kommandos ist „Sitz“. Zur Ausführung dieses Kommandos wird der Welpe durch ein hinter seinen Kopf gehaltenes Leckerli motiviert. Um das Leckerli fressen zu können, muss er sich setzen. Diese Übung wird häufig wiederholt, bis der Welpe Kommando und Handlung verknüpft, um sich „seine Belohnung zu sichern“. Nach einem ähnlichen Muster kann man mit dem jungen Hund das Kommando “Komm” einüben. Im Freien wird ihm z.B. mit seinem Lieblings-Hundekeks oder durch das sich schnell Entfernen des Besitzers ein Signal zum Kommen gegeben. Bewegt sich der Hund in die richtige Richtung, gibt der Besitzer zeitnah das Kommando “Komm”. Sobald der Hund neben seinem Besitzer ist, erhält er gleich seine Belohnung und wird gelobt. Diese Abläufe werden immer wieder mit dem Welpen durchgespielt, bis er die neu gelernten Kommandos mit für ihn Positivem verknüpft.


